Neumond Januar 2012 im Wassermann

Januar 21, 2012

Nachdem die Sonne am 20. Januar vom Steinbock in den Wassermann gewechselt ist, kommt es drei Tage später zum Neumond am Anfang des Wassermann.

Die Mondphasen sind besonders wichtig für das tägliche Horoskop. Die Mondphasen ergeben sich aus dem Zyklus von Sonne und Mond. Jeder Sonne-Mond-Zyklus beginnt mit dem Neumond. In diesem Moment endet der alte Zyklus und der Neue beginnt. Von der Erde aus ist dieser bedeutende Moment nicht sichtbar. Der Zyklus findet seinen sichtbaren Höhepunkt zum jeweiligen Vollmond. Dieser Zyklus läuft jeweils 29 Tage und beginnt dann von vorn.

Am 23. Januar treffen sich Sonne und Mond im dritten Grad des Wassermann zum Neumond. Das bedeutet, dass wir es hier mit dem Beginn des Sonne-Mond-Zyklus im Sternzeichen Wassermann zu tun haben. Sonne und Mond stehen beide im Quadrat zum Jupiter im Stier und tendenziell auch zum Saturn Ende Waage. Damit bekommt der Neumond im Wassermann einen starken gesellschaftlichen Bezug. Jupiter und Saturn gelten als die gesellschaftlichen Planeten und ihr Zyklus steht im Zusammenhang mit der Entwicklung der Wirtschaft und der Börse. Der aktuelle Neumond aktiviert demnach auch den gesellschaftlichen Zyklus. Das gilt in diesem Fall in doppelten Sinn, da das Zeichen Wassermann sehr häufig gesellschaftlich-politischen Bezug hat.

Im Wassermann geht es Freiheit und das Recht, sich individuell verwirklichen zu können. Im besten Sinn gibt die gesellschaftliche Ordnung einen Rahmen vor, in dem sich die Individuen möglichst frei und ungehindert entwickeln können. In ihrer Gesamtheit formen die Individuen die Gesellschaft und jeder möge das Recht haben, auf seine Weise nach Glück zu streben unter der Voraussetzung, dass er keinen anderen bei seiner Verwirklichung behindert.

Dieser Neumond am 23. Januar im dritten Grad des Wassermanns zeigt uns die damit verbundenen Möglichkeiten, aber auch die daraus resultierenden Einschränkungen. Letztlich liegt es dann wieder an uns, ob wir eher die Möglichkeiten oder die Einschränkungen sehen wollen. Vielleicht wollen wir uns auch dafür engagieren, dass die Einschränkungen in diesen kritischen Zeiten nicht überhand nehmen.

Letztlich geht es darum, dass wir erkennen, was uns daran hindert, frei zu sein oder uns zumindest frei zu fühlen. Natürlich können wir eine Menge Argumente finden, was in der Außenwelt, in der Gesellschaft und der Politik dazu führt, dass wir unfrei sind, aber es gilt auch den Blick nach Innen zu richten. Denn es gibt auch in uns Tendenzen festzuhalten, uns klein zu machen, Freiheit nicht zu wagen. Diese Tendenzen sollten wir uns ansehen und erkennen, dass wir sehr wohl frei sein können!

2012 und Dschungelcamp

Januar 17, 2012

2012 und Dschungelcamp sind die Begriffe, denen man medial nicht mehr entgehen kann. Mit 2012 ist natürlich nicht nur die Jahreszahl gemeint, sondern der damit verbundene anscheinende Weltuntergang. Dieser Weltuntergang wird mit dem Ende des Maya Kalenders in Verbindung gebracht. Dieser soll am 21.12.2012 enden und damit eine Zeitenwende einläuten, die entweder den Aufstieg der Menschheit in die fünfte Dimension oder größere Katastrophen mit sich bringen soll.
Nach Meinung von Experten ist der Maya Kalender schon Oktober/November 2011 zu Ende gegangen. Ganz genau wissen wir es nicht, es scheint aber eine Tatsache zu sein, dass wir alle mit Krisen und Umbrüchen zu tun haben, seien diese äußerlich oder innerlich. Aber anstatt sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, ob es nicht sinnvoll wäre, tatsächlich umzudenken (Energie, Währung, Geldverteilung, Verteilung der Ressourcen, andere Formen des Miteinander), wird wieder nur Panik geschürt und die Sensationsgier befriedigt.

Tatsächlich kommt man sich manchmal so vor wie im alten Rom, wo die Unzufriedenheit der Massen durch Brot (Hartz 4)  und Spiele (Dschungelcamp, DSDS) kanalisiert wird. Selbst der Spiegel lässt es sich nicht nehmen, täglich vom Dschungelcamp zu berichten. Sind wir so voller Angst, dass wir nicht fähig sind, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Brauchen wir tatsächlich die Ablenkung und Überhöhung an sich banaler Vorkommnisse, um durch den Tag zu kommen?

Dabei sind die Möglichkeiten und das Potential dieser Zeit so groß wie noch nie. Wir können erwachen und es liegt letztlich bei uns, ob wir politisch und oder spirituell erwachen wollen. Wer bin ich? Warum bin ich hier? Was ist der Sinn meines Lebens? Die Krisen und Prophezeiungen zu diesem ominösen 2012 dienen im Prinzip nur dem Zweck, uns wach zu rütteln, damit wir erkennen, wer wir wirklich sind.

Sollte man nun abschalten, den Fernseher abschalten, die Zeitungsabo kündigen, das Modem deaktivieren, um einmal Ruhe vor dem immer mehr Zeit und Raum verschlingenden Internet zu haben? Vielleicht? Vielleicht einmal darüber nachdenken, wie viel Raum diese Dinge in meinem Leben und auch in mir einnehmen. Wie oft werde ich am Tag ans Dschungelcamp erinnert, wie oft – und das wird sich jetzt Tag und für Tag bis Ende Dezember in unerträglicher Weise steigern – muss ich mir anhören, dass 2012 die Welt untergeht? Vielleicht sollten wir unsere mentalen, unsere geistigen Kräfte nutzen, um das Spiel umzukehren: Wenn ich mit „Dschungelcamp“ in Berührung komme, denke ich einfach an Liebe und wenn vom Untergang 2012 die Rede ist, dann denke ich ans Erwachen. Damit kann ich die Richtung dieser Dinge umkehren und die Energie für mich nutzen.

 

Wen diese Zusammenhänge noch mehr interessieren… am 17. Februar 2012 halte ich einen Vortrag in Kiel-Kronshagen „Erkenntnisse und Einblicke 2012″  … mehr Infos unter www.giesow.de

 

 

Venus wechselt in die Fische

Januar 9, 2012

Mit dem Wechsel der Venus in ein neues Sternzeichen ändern sich die Bedingungen für alle Angelegenheiten der Liebe und der Beziehungen.

Am 14. Januar wechselt Venus vom Wassermann in die Fische. War sie im Luftzeichen Wassermann noch eher geistig orientiert, individuell und für alles Neue aufgeschlossen, aber auch etwas verkopft und sehr freiheitsliebend, so ändert sich das grundlegend in den Fischen. In den Fischen ist Venus romantisch und voller Hingabe. Hier liebt sie Yoga und Meditation und kann in allen möglichen Gefühlen aufgehen. Venus kann in den Fischen die Erleuchtung anstreben, kann sich aber auch in Illusionen verlieren. Die Fische sind das letzte Sternzeichen im Tierkreis. In ihnen vollendet sich alles, was aber auch bedeutet, dass hier alle alten Rechnungen beglichen werden müssen.

Die Venus kann in den Fischen an alte Lieben und vergangene Beziehungen erinnert werden. Sie gilt hier als leicht verführbar, weil sie ganz ihren Gefühlen folgt und nicht rational oder logisch agiert. Diese Eigenschaften gehören mehr zum Sternzeichen Jungfrau, welches den Fischen genau gegenüber liegt und demnach am weitesten entfernt ist.

Es gibt für die Venus in den Fischen kaum etwas, was sie nicht spürt. Sie kann hier regelrecht das Gras wachsen hören und aufgrund ihrer hohen Empfindsamkeit kann sie sich kaum abgrenzen. Das gilt sowohl für Menschen, die ihr zu Nahe rücken, wie auch für all die Regungen, die aus ihrem Inneren aufsteigen. Um all der Gefühle, Empfindungen und Regungen Ausdruck zu verleihen, bietet sich für die Venus in den Fischen an, sich über Kunst, Musik, Schauspiel und Tanz auszutoben. Dabei können wunderschöne Momente und ebenso anrührende Dinge entstehen.

Venus ist sehr verletzlich in den Fischen und wir sollten mit ihr umgehen, wie mit einem ganz besonderen Schatz. Diese Wertschätzung für sie ist gleichermaßen einen Wertschätzung für das, was sie in uns symbolisiert.

auch eingestellt unter Sternzeichen.net

Mein Sternzeichen

Januar 7, 2012

Es ist dem Menschen wesenseigen, dass er alles immer persönlich nimmt. Im Prinzip beziehen wir immer alles auf uns. Selbst, wenn wir mit dem Fahrrad losfahren wollen und es fängt an zu regnen, denken wir, warum werde ich jetzt mit dem Regen bestraft. Dabei sagen alle alten weisen Schriften und die spirituellen Meister, auch der Dalai Lama, alle das Gleiche, dass wir das alles nicht so persönlich nehmen sollen. Leichter gesagt als getan.

Im Bereich der Astrologie passiert mir das auch immer wieder. Auf meinen Webseiten www.giesow.de und Sternzeichen.net versuche ich auf anschauliche Weise (und kostenlos) Zusammenhänge der Astrologie darzustellen. In meinen monatlichen Konstellationen zeige ich, welche Zeichenwechsel anstehen, wie Voll- und Neumond uns beeinflussen. Aber diese Texte gelten immer für uns alle. Viele Menschen können dann damit nicht so viel anfangen, weil sie den persönlichen Bezug nicht herstellen können.

Natürlich gehört dann da eine gewisse Fähigkeit zur Abstraktion dazu. Und wie in allen Bereichen des Lebens brauche ich Wissen. Wenn ich beispielsweise weiß, wie mein Sternzeichen, der Widder, im Tierkreis eingeordnet ist, dann weiß ich auch, dass der Vollmond im Steinbock (Sonne im Steinbock, Mond im Krebs) im Quadrat zum Widder steht. Das Quadrat fordert heraus und zeigt Spannungen an. Damit kann der Steinbock-Vollmond für mich als Widder spannungsreich und herausfordernd sein. Wenn ich dieses Wissen nicht habe, dann sagt mir der Steinbock-Vollmond nicht so viel.

Ich darf also von der Astrologie und im Prinzip auch von anderen Bereichen nicht erwarten, dass sie mir etwas sagen, wenn ich selber nicht bereit oder fähig bin, mir die dementsprechenden Zusammenhänge bewusst zu machen. Es gibt kaum ein Gebiet wie die Astrologie, wo es so viele Vorurteile, aber eben auch Erwartungshaltungen gibt. Viele Menschen sind regelrecht erbost, wenn sie nicht sofort alles verstehen oder wenn es eben nicht den persönlichen Bezug zu ihnen gibt.

Astrologie ist eine Sprache. Wenn ich sie verstehen will, dann muss ich auch ein wenig die Sprache lernen. Wenn ich das nicht tue, kann ich nicht erwarten, alles zu verstehen.

 

Horoskop Januar 2012

Januar 4, 2012

Die astrologischen Konstellationen im Januar 2012

Die Daten:

  • 08.01. Merkur wechselt in den Steinbock
  • 09.01. Vollmond  8.30h  Sonne im Steinbock, Mond gegenüber auf 18°26`im Krebs
  • 14.01. Venus wechselt in die Fische
  • 20.01. Zeichenwechsel: Sonne im Wassermann
  • 23.01. Neumond  8.39h  Sonne und Mond auf 2°42` im Wassermann
  • 24.01. Mars wird rückläufig
  • 27.01. Merkur wechselt in den Wassermann

Die Deutung:

Der erste Monat im Jahr 2012 ist von Energien in Steinbock und Wassermann geprägt. Beides sind auf die Gesellschaft bezogene Zeichen. Deswegen ist jetzt besonders interessant, die dort stattfindenden Prozesse zu beobachten.

Am 8. Januar wechselt Merkur in den Steinbock. Nach Venus und Sonne steht nun auch der schneller Merkur dort. Das Denken und alle Prozesse um die Kommunikation werden nur ernster, strukturierter und konzentrierter.

Der erste Vollmond 2012 findet am 9. Januar auf der Achse Krebs-Steinbock statt. Der Mond steht auf 19 Grad im Krebs der Sonne im Steinbock gegenüber. Der Mond ist im Krebs besonders emotional und fühlt sich seiner Familie, seinem Zuhause und seiner Heimat (Nation) verbunden. Beim Vollmond stehen sich private Anliegen und übergeordnete Prinzipien (Gesetze, Regeln, Staat) gegenüber. Das Volk (der Mond) kann nun seine Verärgerung, sowie seinen Zorn gegen die Regierung (Steinbock) zum Ausdruck bringen.


Am 14. Januar wechselt Venus vom Wassermann in die Fische. In den Fischen ist Venus romantisch und voller Hingabe. Hier liebt sie Yoga und Meditation und kann in allen möglichen Gefühlen aufgehen. Venus kann in den Fischen die Erleuchtung anstreben, kann sich aber auch in Illusionen verlieren.

Am 20. Januar tritt die Sonne in das Zeichen des Wassermann ein. Diese nun folgende dreissigtätige Phase ist besonders dafür geeignet, sich mit Menschen zu umgeben, die gleichartig denken oder die mit einem gemeinsamen Projekt zu tun haben. Außerdem sollten wir aktiv daran arbeiten, uns von den Strukturen, Dingen und Kontakten zu lösen, die unserem freien Selbstausdruck im Wege stehen und uns unseren ungewöhnlichen Interessen und Hobbys widmen.

Am 23. Januar treffen sich Sonne und Mond im dritten Grad des Wassermann zum Neumond. Beide stehen im Quadrat zum Jupiter im Stier und tendenziell auch zum Saturn Ende Waage. Damit bekommt der Neumond im Wassermann einen starken gesellschaftlichen Bezug. Im Wassermann geht es Freiheit und das Recht, sich individuelle verwirklichen zu können. Dieser Neumond zeigt uns die damit verbundenen Möglichkeiten, aber auch die daraus resultierenden Einschränkungen.

 

Am 24. Januar wird Mars auf 23°06`in der Jungfrau rückläufig. Er bleibt dies bis zum 14. April 2012. Dann steht er auf 3°42`in der Jungfrau. Den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erreicht er erst am 19. Juni 2012 wieder. Damit wird Mars für viele Monate im Zeichen der Jungfrau sein. Seine Aktivität steht dann im Dienst der Anpassung, der Vernunft und dem rationalen Ergründen der Welt. Außerdem ist Jungfrau das Zeichen der Heilung. Damit können wir diese Zeit nutzen, um etwas für unsere Gesundheit zu tun, beispielsweise durch bewusstere Ernährung. In der Phase seiner Rückläufigkeit können sich manche Dinge aber auch entgegengesetzt zu unseren Erwartungen entwickeln. Manche Pläne und Projekte müssen vielleicht temporäre Rückschläge erleiden. Wir sollten uns davon aber nicht entmutigen lassen, sondern beharrlich an dem weiterarbeiten, was wir als richtig erkannt haben.

Am 27. Januar wechselt Merkur vom Steinbock in den Wassermann. Im Luftzeichen Wassermann kann Merkur seine intellektuellen und kommunikativen Fähigkeiten leichter zum Ausdruck bringen. Im Wassermann kann Merkur auch merkwürdigen, abgefahrenen und utopischen Ideen nachgehen.

mehr Informationen unter www.giesow.de

Die Planeten

Dezember 29, 2011

Neben den Sternzeichen und dem Aszendenten gehören die Planeten zu den wichtigsten Deutungselementen in der Astrologie. Dieser Artikel ist als erste kleine Einführung gedacht, der bei Interesse weitere folgen können.

In der klassischen Astrologie wird in der Regel mit den fünf klassischen Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn gearbeitet. Dazu kommt die Sonne und der Mond. Durch die Entwicklung der Teleskope erweiterte sich der Blick der Menschheit und so wurden nach und nach die Planeten Uranus (1791), Neptun (1846) und Pluto (1930) entdeckt.

Da wir uns auf der Erde befinden und auch von dort aus schauen, beziehen wir diese selbst nicht mit ein. Stattdessen beobachten wir die Bewegung der Planeten, der Sonne und des Mondes.

Die Sonne durchläuft  auf ihrer Bahn, der Ekliptik, den Tierkreis in einem Jahr. Dabei befindet sie sich immer 30 Tage lang in einem der zwölf Sternzeichen.

Von der Erde aus gesehen bewegt sich der Mond (wortverwandt: Monat) in einem Monat, in ca. 29 Tagen, durch alle zwölf Tierkreiszeichen. Durch die wechselseitige Verbindung von Sonne, Mond und Erde kommt es zu den verschiedenen Mondphasen. Der Zyklus von Sonne und Mond beginnt für uns unsichtbar mit dem Neumond, da der Mond um den Neumond herum nicht sichtbar ist. In der Phase des zunehmenden Mondes kommt es zum Halbmond und der Zyklus gipfelt im Vollmond. In der abnehmende Phase bewegt sich der Mond über die Phase des Halbmondes auf den neuen Neumond zu.

Die sonnennahen Planeten Merkur und Venus bewegen sich nie weit weg von der Sonne und befinden sich im Horoskop meist im gleichen oder benachbarten Zeichen der Sonne. Sind wir beispielsweise Stier, dann steht Merkur und meistens auch die Venus entweder ebenso im Stier, im Widder oder im Zwilling. Genaue Auskunft, wo die Planeten zum Zeitpunkt unserer Geburt standen, können wir aus den Sterntabellen, den Ephemeriden, ersehen oder wir lassen einen Astrologen unserer Wahl unser Geburtshoroskop erstellen. Im Geburtshoroskop sind die genauen Positionen der Planeten, sowie der Aszendent und die Häuser, wie auch die Aspekte aufgezeichnet.

Merkur steht für das Denken, den Verstand, für alle Bereiche der Kommunikation und des Handels und für vieles weitere mehr. Venus ist der Planet der Liebe, der Harmonie, der Beziehungen, von Kunst, Kultur und Musik. Aus der Sicht des Sonnensystems stehen Merkur und Venus zwischen Sonne und Erde.

Der Planet Mars führt von der Sonne und der Erde weg. Er ist der direkte Nachbar der Erde und gilt von Alters her als der Kriegsgott. Er steht für Energie, Potenz, Umsetzung, Sport und Einsatz.

Je weiter entfernt ein Planet steht, desto größer ist auch sein Weg durch den Tierkreis und umso länger braucht er auch dafür. Hinter dem Mars kommt der Asteroidengürtel, in dem sich tausende von kleineren und größeren Gesteinsbrocken befinden. Dann folgen die großen Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Ganz zum Schluss, an der Grenze des Sonnensystems zieht dann noch Pluto seine Bahnen. Die so genannten äußeren Planeten werde ich in einem weiteren Artikel besprechen.

Neumond am 24. Dezember 2011

Dezember 22, 2011

Am 24. Dezember treffen sich Sonne und Mond auf 2°34`im Steinbock zum Neumond. Der Neumond steht dicht beim Pluto. Pluto steht auf 7 Grad Steinbock. Außerdem befindet sich Uranus auf  1 Grad Widder im Quadrat dazu. In der Stundenastrologie gibt es den Fachbegriff der „Übertragung des Lichts„. Damit ist gemeint, dass ein schnellerer Planet einen noch nicht exakten Aspekt zwischen zwei langsam laufenden Planeten „überträgt“ und damit eine Verbindung schafft.
Der Mond ist natürlich kein Planet, wird in der Astrologie aber oft so behandelt. Er durchläuft einen Grad in zwei Stunden. Kurz vor dem Neumond macht der Mond das Quadrat zum Uranus (Unruhe, Bewegung, Spannung, Elektrizität, Befreiung, Revolution). Kurz danach beginnt mit dem Neumond ein neuer wiederum 29 Tage dauernder Zyklus. Acht Stunden später steht der Mond im Quadrat zu  Pluto (Macht, Wandlung, Umwälzung, Verlust, Tod, Energie, Transformation). Damit verbindet er Uranus und Pluto, dessen Quadrat die Jahre bis 2015 inklusive prägen wird. Die Sonne überträgt in den Tagen zuvor und danach ebenso das Licht wie zuvor der Mond und sorgt dafür, dass die Spannungen offensichtlich werden.

Leider müssen wir mit einem schwierigen und herausfordernden Weihnachten in diesem Jahr rechnen. Die globale, kollektive und spirituelle Entwicklung schreitet voran und kümmert sich wenig um Feiertage. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass solche Tage und Zeiten immer das große Potential in sich tragen, dass wir tatsächlich etwas über uns und die Welt verstehen. Was hindert uns daran, unsere wahre Natur zu erkennen? Gerade im Zeichen Steinbock geht es um Umsetzung des als wesentlich erkannten. Mit dem Neumond am Anfang dieses Zeichens können wir eine Ahnung davon bekommen, was dieses Wesentliche für uns wirklich ist. Es geht dabei um nichts Geringeres als die Suche nach dem inneren Licht.

Radix:

Venus wechselt am 20. Dezember in den Wassermann

Dezember 20, 2011

Wie alle Planeten im astrologischen System bewegt sich auch die Venus durch alle Sternzeichen im Tierkreis. Aktuell wechselt sie in den Wassermann.

In der Astrologie ist ebenso wie im Leben alles ständig in Bewegung. Da wir uns auf der Erde aufhalten, bewegen wir uns mit allem mit. Das macht die Beobachtung der Bewegungen manchmal etwas schwierig. Die Matrix, der Hintergrund aller astrologischer Bewegungen ist der Tierkreis. Von der Erde aus gesehen bewegen sich die Planeten, aber auch Sonne und Mond durch den Tierkreis. Alle dreißig Tage wechselt die Sonne auf ihrer gedachten Bahn (Ekliptik) durch den Tierkreis das Zeichen und steht dann in einem anderen Sternzeichen.

Ähnlich sind auch die Bewegungen der anderen Planeten. Die wieder von der Erde aus gesehen sonnennahen Planeten Merkur und Venus bewegen sich grundsätzlich mit der Sonne und wechseln relativ schnell das Zeichen.

Der Planet Venus ist in Richtung der Sonne unser Nachbar. Die Venus steht für Liebe, Hingabe, Schönheit, Kunst, aber auch für Beziehung und Werte. Zum Letzteren gehört auch der Selbstwert. Dieser bestimmt unser Selbstvertrauen und dieses wiederum ist sehr wichtig, wenn es darum geht, erfolgreich im Leben zu sein.

In ein paar Tagen, am 20. Dezember wechselt Venus in den Wassermann. Sie kommt aus dem Steinbock. Jetzt im Wassermann kann Venus ihren Freiheitsdrang und ihre Impulse zur Individualität leben. Venus im Wassermann fördert ungewöhnliche Hobbys und Interessen. Liebe und Beziehungen können jetzt auch in ungewöhnlichen Formen gelebt werden. Der Wassermann steht für Freiheit und Ungebundenheit. Mit Venus in diesem Zeichen lieben wir unsere Freiheit. Das muss nicht im Gegensatz zu einer Beziehung stehen, denn unser Partner kann uns helfen, uns aus belastenden Situationen in unserem Leben zu befreien. Nutzen wir also die Wochen mit der Venus im Wassermann. Am 14. Januar 2012 ist der Ausflug der Venus im Wassermann beendet und sie wechselt in das Sternzeichen der Fische.

Merkur wieder vorläufig

Dezember 14, 2011

Heute (am 14.12.2011) mittag wird Merkur wieder direktläufig. Die Rückläufigkeit begann am 24. November. Von nun an können wir wieder unbesorgter wichtige Entscheidungen treffen, Verträge unterzeichnen und größere Kaufvorhaben realisieren. Allerdings gilt es zu realisieren, dass Merkur zur Zeit nahezu still steht. Das bedeutet, dass bestimmte Vorhaben, genauer das Planen derselben, nicht so schnell und reibungslos vonstatten geht wie gewünscht. Dieser Zustand wird sich in den nächsten Tagen legen.

Die Rückläufigkeit der Planeten ist keine wirkliche Bewegung, sondern nur eine beobachtete. Da wir uns auf der Erde befinden, nehmen wir die Dinge im Weltall und in unserem Sonnensystem aus dieser Position her wahr. Wenn die Erde in ihrer Bewegung einen Planeten „überholt“, dann sieht es so aus, als wenn dieser Planet sich rückwärts bewegen würde. Das kennen wir alle vom Bahnhof, wenn wir in einem Zug sitzen, wissen wir zuerst nicht, ob sich unser Zug oder der Nachbarzug bewegt.
In der Astrologie arbeiten wir nicht mit den tatsächlichen Vorgängen, sondern betrachten es aus der Sicht der Erde (geozentrische Sicht). Deswegen gibt es in den Horoskopen auch die Position der Sonne, deren scheinbare Bewegung durch die Ekliptik sich in den bekannten Sternzeichen festmachen lässt (zur Zeit Schütze). Aus Sicht der Astrologie ist die Rückläufigkeit der Planeten eine wichtige Sache, die besonders bei den schnell laufenden Planeten (Merkur, Venus, Mars) zu beachten ist.

 

Vollmond am 10. Dezember 2011

Dezember 9, 2011

Vollmond Dezember 2011

Am 10. Dezember stehen sich die Sonne im Schützen und der Mond in den Zwillingen zum Vollmond gegenüber. Da sich der Vollmond auf der Mondknotenachse befindet, kommt es zu einer Finsternis. In diesem Fall eine totale Mondfinsternis. Finsternisse sind von großer Bedeutung in der Astrologie. Zusätzlich steht der Vollmond im Quadrat zum Mars. All die durch den Vollmond symbolisierten Gegensätze erhalten dadurch eine erhöhte Spannung. Es geht darum, Wissen in Erkenntnis zu verwandeln, sowie darum, die gemachten Erkenntnisse auf die richtige Art und Weise zu kommunizieren.

Dieser Vollmond – verstärkt dadurch, dass es zu einer Finsternis kommt – bringt noch einmal alle Spannungen der letzten Wochen in den Fokus. Auf der Achse Zwilling (Mond) – Schütze (Sonne) geht es darum, dass wir jetzt die richtigen Schlüsse ziehen und an Selbsterkenntnis gewinnen. Wie weit sind wir Opfer der Umstände oder empfinden uns zumindest so? Inwieweit sind wir aber auch mit verantwortlich für das, was in unserem Leben passiert. Sind wir nicht auch Schöpfer (Mitschöpfer) unserer Welt?

Letztlich kann uns keiner aus unserer Verantwortung entlassen. Wenn wir genau, ehrlich und unvoreingenommen hinschauen, werden wir erkennen, dass wir jede Entscheidung selber getroffen haben oder es zumindest hingenommen haben, dass sich die Dinge so entwickelt haben, wie sie es getan haben.

Dieser Vollmond bringt zwar auch eine gewisse Finsternis mit sich, aber dahinter leuchtet das Licht der Erkenntnis. Vielleicht gelingt es uns, dort Licht und Wissen hinzubringen, wo es jetzt noch dunkel ist!


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.