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November 2, 2009 von astrobum

zur Erinnerung: mehr Infos auf www.giesow.de

Die astrologischen Konstellationen im Dezember 2009

November 2, 2009 von astrobum
Die Fakten:

01.12. Venus wechselt in den Schützen
02.12. Vollmond -1- 7.30 UT Sonne im Schützen, Mond gegenüber auf 10°15` in den Zwillingen
02.12. Uranus direktläufig
05.12. Merkur wechselt in den Steinbock
07.12. Jupiter Konjunktion Chiron
16.12. Neumond 12.02 UT Sonne und Mond auf 24°40` im Schützen
21.12. Zeichenwechsel: Sonne im Steinbock
21.12. Jupiter Konjunktion Neptun
21.12. Mars wird rückläufig
25.12. Venus wechselt in den Steinbock
27.12. Merkur rückläufig
31.12. Vollmond -2- 19.13 UT Sonne im Steinbock, Mond gegenüber auf 10°15` im Krebs

Der Text:

Der letzte Monat des Jahres 2009 hat zwei Vollmondes zu bieten. Am 21.12.2009 sind es noch genau drei Jahre bis zum Ende des Maya-Kalender. Damit verbunden werden tiefe Befürchtungen und größte Hoffnungen. Ich werde an anderer Stelle ausführlicher darüber berichten, hier möchte ich gern die beiden Vollmondes und andere interessante Konstellationen besprechen.

Am 1. Dezember wechselt Venus in den Schützen. Liebe und Beziehungen werden dort eher idealistisch gesehen. Es besteht eine große Affinität zu Reisen und zum Erlangen von Erkenntnissen.

Vollmond -1- Dezember 2009

Am 2. Dezember stehen sich die Sonne im Schützen und der Mond in den Zwillingengegenüber. In Anbetracht der angespannten Lage (Saturn Quadrat Pluto) kann es bei diesemVollmond darum gehen, tiefe Erkenntnisse zu machen und diese adäquat zu kommunizieren.

Am 2. Dezember wird Uranus auf 22°42` in den Fischen direktläufig. Er war auf 26°37` in den Fischen am 1. Juli rückläufig geworden. Diese Position erreicht er erst am 18. März 2010 wieder. Mit der Direktläufigkeit des Uranus kommt allmählich wieder innovative Energie und ein Potential zur Befreiung in Gang, auch wenn Uranus sich erst ab März 2010 in neuen Graden bewegen wird.

Am 5. Dezember bewegt sich Merkur in den Steinbock. Das Denken und auch die Kommunikation werden sachlicher, nüchterner und realitätsbezogener.

Am 7. Dezember treffen sich Jupiter und Chiron auf 21°58` im Wassermann (Konjunktion). Beide halten sich schon länger in diesen Graden auf und treffen sich jetzt. Am 21. Dezember stehen dann auch Jupiter und Neptun in Konjunktion. Die Konjunktion von Jupiter und Chiron symbolisiert das Potential der Heilung durch Sinnfindung und Befreiung von Altlasten.

Am 16. Dezember treffen sich Sonne und Mond im 25. Grad des Schützen in der Nähe des galaktischen Zentrums. Der Neumond steht im förderlichen Sextil zur Konstellation (Jupiter, Chiron, Neptun) im Wassermann. Tiefe Erkenntnisse können uns helfen, die neuen geistigen Möglichkeiten dieser Zeit auszuloten.
Am 21. Dezember wechselt die Sonne vom Schützen in den Steinbock. Dieser Tag beendet den Herbst und der Winter beginnt. Dieser Tag der Wintersonnenwende bringt uns symbolisch die Wiedergeburt des Lichtes, denn von nun an werden die Tage wieder länger. Diese Zeit sollte uns Hoffnung vermitteln, die wir mehren können, indem wir uns dem inneren Licht zuwenden und uns in der Außenwelt auf das Wesentliche konzentrieren.

Am 21. Dezember treffen sich Jupiter und Neptun auf 24°18` im Wassermann(Konjunktion). Kurz nach der Konjunktion von Jupiter und Chiron (siehe 7.12.) treffen sich jetzt Jupiter und Neptun im Wassermann. Diese soziale und idealistische Stellung stellt ein Gegengewicht zum Quadrat von Saturn und Pluto da. Sinn stiftende und spirituelle Gedanken und Handlungen können uns und der Welt jetzt helfen, auch dort noch etwas Gutes zu erkennen, wo alles dunkel und schwierig erscheint.

Zum Ende des Jahres, am 21. Dezember, wird Mars auf 19°42` im Löwen rückläufig. Er bleibt dies bis zum 11. März 2010, dann steht er auf 0°18` im Löwen. Die Position wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erreicht er erst am 17. Mai 2010 wieder. Nahezu drei Monte ist Mars im Löwen rückläufig und es dauert fast ein halbes Jahr, bis er den Stand zu Beginn seiner Rückläufigkeit wieder erreicht. Manche Projekte, Entwicklungen und möglicherweise auch Beziehungen können sich scheinbar rückläufig entwickeln. Aber es kann nötig sein, diese Dinge noch einmal gründlich zu überdenken, damit die angestrebten Entwicklungen sich besser gestalten.

Am 25. Dezember wechselt Venus in den Steinbock. Die Liebe und die Beziehungen werden nun etwas nüchterner und ernster. Venus im Steinbock liebt die Arbeit, Regeln und Gesetze.

Am 27. Dezember wird Merkur auf 21°47` im Steinbock das vierte Mal rückläufig in diesem Jahr. Er bleibt dies bis zum 16. Januar 2010, dann steht er auf 5°34` im Steinbock. Die Position wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erreicht er erst am 4. Februar 2010 wieder. Wir sollten in dieser Zeit vorsichtig sein mit wichtigen Entscheidungen, der Unterzeichnung von Verträgen und größeren Käufen.

Vollmond -2- Dezember 2009

Der Dezember und auch das Jahr 2009 enden mit einem zweiten Vollmond in diesem Monat. Am 31. Dezember stehen sich die Sonne im Steinbock und der Mond im Krebs gegenüber. Der Vollmond befindet sich im Quadrat zum Saturn in der Waage, gleichzeitig ist Merkur rückläufig. Dieser Vollmond kann noch einmal alle Spannungen dieser Zeit in den Fokus bringen. Vor allem der Mond im Krebs wird alle sich aufgestauten möglicherweise negativen Emotionen der Menschen deutlich werden lassen.

Blätter harken

Oktober 30, 2009 von astrobum

Blätter harken im Herbst
Die Leere zeigt sich
Ein Windstoß und es ist wieder voll
Wo ist die Leere jetzt

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2012 auf YouTube

Oktober 27, 2009 von astrobum

2012 – Zeitenwende? und   2012 – Zeitenwende? Teil 2 habe ich auf youtube veröffentlicht. Dieses sind die ersten 20 Minuten eines Vortrages, den ich in Kiel gehalten habe. Unterlegt habe ich die Tonspur mit von mir selbst gemachten Fotos. Mir geht es dabei weniger um künstlerische oder technische Perfektion., sondern darum, Informationen weiterzugeben. So ist es geplant, den Vortrag überarbeitet im Januar in Kiel zu halten.

Es wurde beanstandet, dass die Beschäftigung mit den zum Teil wirklich möglichen krisenhaften Geschehen der nächsten Jahre Ängste schüren könnte. Meine Meinung dazu ist, dass es keinen Zweck hat die Augen zu verschliessen, sondern dass es sehr sinnvoll sein kann, sich damit zu beschäftigen. Zum einen kann ein verstärktes Verständnis um die Zusammenhänge entstehen, welches es möglich macht, sich anders darauf einzustellen. Damit können wir ganz im Gegenteil bewusster an dieser einzigartigen Zeitqualität teilnehmen.

Weiter wurde angemerkt, dass wir im Jetzt leben und eine Beschäftigung mit der Zukunft uns nur kopfgesteuert aus der Gegenwart hinausführt. Ich selber habe hier im Blog öfter über das zeitlose Jetzt geschrieben. Wiewohl Lao Tse im Tao Te King sagt: „Das Tao, welches beschrieben wird, ist nicht das Tao“. Aber das Bewusstsein im Jetzt zu leben entsteht nicht aus einem zwanghaften sich verdeutlichen, dass man im Jetzt lebt, sondern ist ein spezifisches Bewusstsein, welches da ist oder nicht. Vielleicht vergleichbar dem Riech-Bewusstsein. Entweder wir riechen etwas, dann sind wir im Riechbewusstsein oder nicht. Es ist am ehesten ein Raum-Bewusstsein. Leben wir in diesem Bewusstsein, dann ist die Beschäftigung in diesem nicht wirklich von Belang, denn es gibt kein Jetzt im Jetzt. So können wir uns auch mit der aktuellen Zeitqualität beschäftigen. Es kann regelrecht begeisternd sein, sich mit den faszinierenden Ausblicken der Astrologie auseinander zu setzen.

 

 

 

2012 – Zeitenwende?

Oktober 25, 2009 von astrobum

Habe am Freitag in Kiel einen Vortrag zum Thema 2012 Zeitenwende? gehalten. Habe das Thema in Hinblick auf die Astrologie, die Astronomie, den Maya Kalender und verschiedene Prophezeiungen dargestellt. Zum Ende hin ging es darum, was wir konkret tun können, um durch die Jahre bis 2012 bestmöglich durchzukommen.

siehe auch www.giesow.de

Globale Veränderungen und der Zeitplan für die nächsten Monate

Oktober 20, 2009 von astrobum

Dieser Artikel von mir ist gerade in Astrologie Heute in Ausgabe 141 Oktober/November 2009 veröffentlicht worden.

Wie es zu erwarten war, wenn wir die astrologischen Konstellationen der letzten Monate beachtet haben, erfahren wir in dieser Zeit starke globale Veränderungen. Mit der durch die Finanzkrise ausgelöste Wirtschaftskrise kam sehr viel Unruhe und Unsicherheit in unsere Gesellschaft. Große Konzerne wie Acandor (Karstadt) und etliche Banken gerieten in arge Schwierigkeiten. Zur Zeit wird davon ausgegangen, dass diese Entwicklungen erst noch auf den Arbeitsmarkt durchschlagen werden. Er wird eine stark ansteigende Zahl an Arbeitslosen erwartet, mit den daraus folgenden Probleme für den Konsum und den Handel. Viele Menschen kommen dabei an ihre Grenzen, dabei ist der Höhepunkt dieser Zeitphase noch nicht einmal erreicht.

Ein gewisser globaler Kulturschock konnte am 25. Juni 2009 beobachtet werden, denn Millionen von Menschen sind gefühlsmäßig berührt worden durch den plötzlichen Tod des „King of Pop“ Michael Jackson. Dieser Tod kann als ein Sinnbild der Konjunktion von Neptun, Jupiter und Chiron gesehen werden. Jupiter steht für die Popularität, Neptun für das geheimnisvoll verwobene kollektive Gefühl der Verbundenheit und Chiron für die damit einhergehende Verletzung, denn schließlich war es ein Todesfall.

Neben den „Krisenherden“ Finanzen, Wirtschaft und Arbeitslosigkeit ist auch das Thema Energie wieder sehr stark in den allgemeinen Fokus geraten. Nach Überlegungen der Politik, sich in Deutschland doch noch nicht von der Atomkraft zu verabschieden, gab es Störfälle in Slowenien, Frankreich und vor allem Anfang Juli im Kernkraftwerk Krümmel. Damit zeigt sich, dass die Atomenergie absolut nicht sicher und zukunftsträchtig ist. Pluto als Symbol für diese Energie im Steinbock zeigt schonungslos auf, was hier nicht stimmig ist. Auf die Zukunft gerichtet ist allerdings das Projekt, dass verschiedene deutsche Konzerne planen. Sie wollen ein riesiges Sonnenkraftwerk in der Wüste bauen, für welches 400 Milliarden Euro veranschlagt werden.

An dem Thema „Energie“ können wir die Wirkungsweise der Opposition von Saturn und Uranus erkennen. Der Konflikt des Alten/Saturn (hier die Atomenergie) versus des Neuen/Uranus (hier die Solarenergie) lässt sich hier sehr gut beobachten.

Damit sind nur einige wichtige Themen unserer Zeit angesprochen. Ich möchte nun an dieser Stelle den Blick in die Zukunft richten und anhand der ausstehenden astrologischen Konstellationen eine Prognose dessen wagen, was uns im Weiteren erwarten wird.

Am 21. August 2009 wird die Mondknotenachse die Zeichen wechseln. In ihrer rückläufigen Bewegung wird der Nordknoten vom Wassermann in den Steinbock wechseln. Damit liegt auch der Fokus der Mondknotenachse für die nächsten 18 Monate im Zeichen Steinbock, also dort wo es um politische und gesellschaftlich relevante Strukturen geht.

Das Zeichen Steinbock und sein Planet der Saturn sind nicht nur dadurch besonders aktiviert, auch die Opposition von Saturn zum Uranus ist weiterhin aktuell. Am 15. September kommt es zur dritten von fünf Oppositionen. Bei dieser dritten Opposition ist Saturn direktläufig, damit bekommt der eher konservative Impuls etwas mehr Gewicht.

Kurz nach der dritten Opposition von Saturn und Uranus (am 15. September 2009) kommt es am 18. September 2009 zum Neumond auf fast 26 Grad in der Jungfrau. Damit befinden sich an diesem Tag Sonne, Mond und Saturn im selben Grad in der Jungfrau und Uranus in Opposition dazu in den Fischen. Der Neumond zeigt uns häufig die noch verborgenen Aspekte einer zukünftigen Entwicklung auf. In dem von Dane Rudhyar interpretierten sabischen Symbolen (1) heißt es für 26° Jungfrau: „Ein Knabe mit einem Weihrauchgefäß dient dem Priester am Altar.“ Der Schlüssel dazu besagt, dass dieses hier „die erste Stufe der eigentlichen Teilhabe am großen Ritual der planetaren Evolution“ ist. Genau diese Aussage sollte uns Mut machen, denn die Jungfrau als das „heilige“ Zeichen zeigt uns den Weg, auch wenn dieser uns (Neumond) noch verborgen ist.

Am 29. Oktober 2009 wechselt Saturn dann vorerst in die Waage und kommt damit ins Quadrat zum Pluto. Dieser Aspekt wird am 15. November im zweiten Grad der Zeichen Waage (Saturn) und Steinbock (Pluto) exakt. Damit dürfte es zu ersten Auswirkungen der zu erwartenden Machtkämpfen kommen. Das ist für Deutschland auch deswegen interessant, weil es kurz nach den Bundestagswahlen (2) geschieht. Die Quadrate von Saturn und Pluto symbolisieren den Verteilungskampf um die knappen Güter in unserer Gesellschaft. Diese knappen Güter sind vor allem Arbeitsplätze, Geld, Energie, Ansehen und Macht. Mit Pluto im Steinbock werden zwar einerseits gesellschaftliche Verfehlungen aufgedeckt, andererseits zeigt diese Stellung aber auch ein starkes Klammern an der Macht. Saturn gilt in der Waage als erhöht und es scheint, dass er sich dort der Gerechtigkeit verpflichtet fühlt. Also können die Quadrate zwischen Saturn und Pluto in Waage und Steinbock als Kampf zwischen Gerechtigkeit und Machterhalt interpretiert werden!

Wenn wir uns auch hier die sabischen Symbole ansehen, dann zeigt uns 2° Waage (Stellung des Saturn beim ersten Quadrat zum Pluto): „Die Umwandlung der Früchte früherer Erlebnisse in Saat-Erkenntnisse für den allzeit schöpferischen Geist“.

Es geht hier ganz deutlich um eine Umwandlung des Alten und die Erzeugung von etwas Neuem, von dem jetzt schon die Saat (der Ursprung) zu sehen ist. Passend zum Saturn im Luftzeichen Waage werden Erkenntnisse und der schöpferische Geist angesprochen. Um die Probleme unserer Zeit überhaupt lösen zu können, brauchen wir eine klare Erkenntnis der früheren Erfahrungen (Saturn), um auf ihnen aufbauend schöpferisch etwas wirklich Neues kreieren zu können.

Das Symbol für 2° Steinbock (Stellung des Pluto beim ersten Quadrat vom Saturn): „Drei Rosenfenster in einer gotischen Kirche, eines davon im Krieg zerstört.“  Der Schlüssel ist bei diesem Symbol auch sehr aufschlussreich: „Die notwendige Erkenntnis des einzelnen, der die kollektive Kraft gewaltsam einsetzt, dass diese unausweichlich zur Zerstörung einiger großer gemeinsamer Werte führt, die die Integration der Gruppe stützen.“ Es werden in diesem Symbol ganz eindeutig der Krieg und tatsächliche Zerstörung angesprochen. Damit steht es in direktem Widerspruch zur Aussage des Symbols für 2° Waage, wo es noch um Erkenntnisse, Saat und Wachstum ging. Genau diesen Konflikt können und werden die Quadrate zwischen Saturn in der Waage und Pluto im Steinbock zum Ausdruck bringen.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass im Symbol für 2° Steinbock eine gotische Kirche angesprochen ist. Die Gotik gilt als eine Epoche der Verbildlichung der christlichen Ideenwelt (Wikipedia). Wir erleben in unserer Gesellschaft ja nicht nur eine umfassende Wirtschaftskrise, sondern auch eine Krise des Glaubens. Viele Menschen fühlen sich in den etablierten Religionen nicht mehr wirklich aufgehoben und die Ideenwelt des Christentums verliert tatsächlich immer mehr an Wert. Überhaupt verschärfen sich die   grundlegenden Auseinandersetzung der führenden religiösen Strömungen, was sich deutlich im Konflikt des Islam mit der westlichen Lebensweise zeigt.

Diese Aspekte zeigen die ersten Auswirkungen einer zukünftigen Entwicklung, denn die Rückläufigkeit des Saturn verzögert den weiteren Verlauf. Am 14. Januar 2010 wird Saturn auf 4°39` in der Waage rückläufig. Er bleibt dies bis zum 31. Mai 2010. Dann steht er auf 27°50` in der Jungfrau. Es dauert bis zum 5. September 2010, bis Saturn den Punkt, an dem er rückläufig wurde, wieder erreichen wird. Beim zweiten Quadrat zum Pluto am 31, Januar 2010 ist Saturn also bereits rückläufig und es geht nun mehr darum, eine erste Bilanz zu ziehen, als neue Ereignisse zu forcieren. Am 7. April verlässt Saturn die Waage rückläufig in Richtung Jungfrau, um am 25. April 2010 von dort aus die vierte Opposition zum Uranus zu machen. Dies wird dann die letzte Opposition von Saturn und Uranus in den Zeichen Jungfrau und Fische sein. In dieser Zeitphase wird es vermehrt um eine Verarbeitung der vergangenen Ereignisse und Entwicklungen gehen.

Überhaupt wird sich der von mir so genannte kardinale Konflikt erst richtig während des Jahres 2010 aufbauen. Zwar ist es Jupiter, der mit seinem Eintritt in das Zeichen Fische am 18. Januar das erste Zeichen des Jahres setzt, aber schon kurz darauf wird das maximal bedeutsame Quadrat von Saturn und Pluto das zweite Mal exakt (am 31.01.2010). Nach der Phase seiner Rückläufigkeit (s.o.) wird Saturn am 21. Juli 2010 das zweite Mal in die Waage eintreten und erst ab diesem Zeitpunkt wird der kardinale Konflikt wirklich brisant. Aber außer Saturns Eintritt in die Waage und dem von Jupiter in die Fische wechseln 2010 auch noch Chiron und Uranus das Zeichen. Besonders bedeutsam ist der Wechsel von Uranus in den Widder, womit er gleichzeitig ins Quadrat zum Pluto tritt, auch wenn der erste von sieben (!) Aspekten dieser Art erst am 24. Juni 2012 exakt wird. Das liegt daran, dass Uranus wieder in die Fische zurückkehrt, bevor er da Quadrat zum Pluto exakt machen kann.

Am 28. Mai 2010 verlässt Uranus die Fische in Richtung Widder und Saturn tritt wie gesagt am 21. Juli 2010 das zweite Mal in die Waage ein. Damit kommt es folgerichtig bereits am 26. Juli 2010 zur fünften und vorerst letzten Opposition von Saturn und Uranus. Diese Opposition findet im ersten Grad der kardinalen Zeichen Waage (Saturn) und Widder (Uranus) statt. Sie befindet sich im Quadrat zum Pluto im Steinbock und darf als ein Höhepunkt des kardinalen Konflikts gelten. Diese Konstellationen werden uns sicherlich noch weiter und stärker beschäftigen, eine andere Frage stellt sich aus astrologischer Sicht aber auch. Was bedeuten die parallel zum kardinalen Konflikt stattfindenden Konstellationen im Zeichen Fische?

Viele eher mystisch oder esoterisch einzustufende Berichte sprechen davon, dass nach der großen Krise in den Jahren 2012/2013 ein neues Zeitalter beginnen soll, welches mit einer Veränderung des kollektiven Bewusstsein einhergehen wird. Möglicherweise werden diese Veränderungen uns ebenso stark fordern wie es die aktuelle Krise tut. Vielleicht ist unser Bewusstsein gar nicht so isoliert, wie es uns oft vorkommt. Wie es auch Hajo Banzhaf in seinem Buch (4) „Zwischen Himmel und Erde“ (Seite 156) sagt: „In gleicher Weise kann unser Bewusstsein stets mit einem größeren Ganzen verbunden sein. Teilhard de Chardin sprach von der Noosphäre (von griechisch Nous = Geist), die als kollektives Bewusstsein die Erde umgibt, an der wir alle teilhaben.“

Möglicherweise wird uns allen in dieser Zeit diese Noosphäre stärker oder überhaupt erst bewusst werden. Diese Behauptungen mögen dahingestellt sein. Unbestreitbar ist die jetzt schon eingetretene Krise, die sich in den astrologischen Konstellationen spiegelt. Wie wir gesehen haben, deuten diese Konstellationen auch in den folgenden Jahren nicht darauf hin, dass die Krise sich abmildern wird, aber die gleichzeitig stattfindenden Aspekte um den Neptun und „sein“ Zeichen, die Fische, geben dennoch Grund zur Hoffnung.

Es hätte alles noch sehr viel schlimmer ausfallen können und das dem nicht so ist, liegt vielleicht an der Konjunktion von Jupiter und Neptun (und Chiron) Ende Wassermann. Nun tritt Jupiter am 18. Januar 2010 in die Fische ein. In diesem Zeichen hat er nach klassischem Verständnis eine sehr gute Stellung. Chiron folgt ihm am 20. April 2010. Und zwischen 2011 und 2012 (zweiter und endgültiger Eintritt des Neptun am 3. Februar 2012) wird sich auch Neptun in die Fische bewegen. Damit befindet er sich in seinem Zeichen. Können die Konjunktion von Jupiter und Neptun, sowie der Eintritt des Jupiter in die Fische tatsächlich als Vorboten eines neuen Bewusstseins (s.o.) angesehen werden? Somit ergeben sich zwei Szenerien. Zum einen der kardinale Konflikt und zum anderen die „Vorboten eines neuen Zeitalters“. Es wird weiterhin sehr interessant sein, diese Entwicklungen zu beobachten. In einem Jahr werden wir schon sehr viel schlauer sein.

Anmerkungen:

  1. Dane Rudhyar: „Astrologischer Tierkreis und Bewusstsein“  Ausgabe Rowohlt TB 1992 (Hugenbubel 1984)
  2. Die Bundestagswahl ist für den 27. September 2009 angesetzt.
  3. Teilhard de Chardin (*1.5.1881 – + 10.4.1955) war ein französischer Jesuit, Theologe, Philosoph, Anthropologe, Geologe und Paläontologe.
  4. Hajo Banzhaf: „Zwischen Himmel und Erde“  Königsfurt Verlag 2009

Norbert Giesow, Astrologe und Autor, www.giesow.de

Die astrologischen Konstellationen im November 2009

Oktober 20, 2009 von astrobum

Die Daten:

02.11. Vollmond 19.14 UT Sonne im Skorpion, Mond gegenüber auf 10°30` Stier
05.11. Neptun wieder direktläufig
08.11. Venus wechselt in den Skorpion
15.11. Saturn im Quadrat zu Pluto
16.11. Merkur wechselt in den Schützen
16.11. Neumond 19.14 UT Sonne und Mond auf 24°34` im Skorpion
22.11. Zeichenwechsel: Sonne im Schützen

Der Text:

Der dunkle November bringt es mit sich, dass Saturn das erste Mal ins Quadrat zum Pluto tritt. Diese und weitere interessante astrologische Konstellationen möchte ich hier gern besprechen.

Vollmond November 2009

Der November beginnt am 2. mit dem Vollmond, bei dem die Sonne im Skorpion und der Mond gegenüber im Stier stehen wird. Beide stehen im Quadrat zum Mars im Löwen, so dass der Vollmond noch stärker energetisch aufgeladen wird. In dieser Zeitphase mit dem Quadrat von Saturn und Pluto kann es jetzt zu massiven Machtkämpfen und Auseinandersetzungen kommen, bei denen auch um die Positionen gekämpft werden wird. Wir müssen uns gegebenenfalls auf Gewalt und andere starke Ausbrüche einstellen.

Am 5. November wird Neptun auf 23°41` Wassermann wieder direktläufig. Er war am 29. Mai auf 26°29` im Wassermann rückläufig geworden und erreicht diese Position erst am 23. Februar 2010 wieder. Auch wenn Neptun nun wieder direktläufig wird und damit auch soziale und spirituelle Prozesse wieder aktiver werden, erreicht Neptun doch erst Ende Februar die Stellung wieder, die er bei seiner Rückläufigkeit innehatte.

Am 8. November wechselt Venus in den Skorpion. Beziehungen werden dadurch intensiviert. Leidenschaft steht nun hoch im Kurs. Venus im Skorpion liebt die Macht und gibt sie nicht gerne wieder her.

Am 15. November steht Saturn das erste von drei Malen im Quadrat zum Pluto. Saturn steht dabei auf 1°42` Waage, Pluto auf 1°42` Steinbock. Das zweite Mal treffen sie sich am 31. Januar 2010 und das dritte Mal am 21. August 2010. Wie schon im Oktober 2009 besprochen, intensivieren die Quadrate zwischen Saturn und Pluto den kardinalen Konflikt, der möglicherweise zu einer neuen Gesellschaftsordnung führen wird.
In dieser Phase kann es zu massiven Auseinandersetzungen kommen. Dabei können Machtkämpfe eine Rolle spielen, in denen es um den Erhalt des Alten geht. Diese Kämpfe können durchaus gewalttätig werden. Es kann zur Eruptionen kommen, also auch zu Erdbeben.

Am 16. November wechselt Merkur in den Schützen. Merkur kann hier helfen, die Ereignisse der letzten Zeit zu verarbeiten, indem er im Schützen nach dem Sinn dafür forscht. Dies ist eine sehr kommunikative Stellung.

Neumond November 2009

Am 16. November treffen sich Sonne und Mond im Skorpion. Dieser Neumond hat den größten Tiefgang und kann stark unbewusste Muster aktivieren. Der Neumond steht im Quadrat zur Konstellation von Jupiter, Neptun und Chiron im Wassermann. Damit kann es zum Widerstreit zwischen tiefen Emotionen (Skorpion) und geistigen Ideen (Wassermann) kommen. Vielleicht muss sich etwas in uns wandeln, damit Heilung oder Erkenntnis geschehen kann.

Am 22. November wechselt die Sonne in den Schützen. Diese Phase mit der Sonne in einem Feuerzeichen fällt in unseren Breiten in die lichtschwächste Zeit des Jahres. Es gilt für uns, unser inneres Licht zu finden. Das gilt umso mehr, wenn wir die doch schwierigen Konstellationen dieser Zeit bedenken. Vielleicht gelingt es uns in der Phase mit der Sonne im Schützen diesen Dingen einen Sinn abzugewinnen.

Deutschland hat gewählt

September 27, 2009 von astrobum

Was soll man nun dazu schreiben? Wenn es unter SPD/Grünen und CDU/SPD schon sozial eng geworden ist, was haben wir da unter CDU/FDP zu erwarten. Bei der kritischen Gesamtlage, die sich auch astrologisch betrachtet zumindest in den nächsten beiden Jahren noch steigern kann, kann ein weitere soziale Verschärfung zu extremen Reaktionen führen. Auch die außenpolitische Aktivität könnte sich durch den Rechtsruck verstärken und den Zorn anderer auf sich ziehen.

Spirituell gesehen gibt es nur das Eine, welches in wechselnden Rollen scheinbare Dramen inszeniert. Immer mehr Individuen hinterfragen die bisher geglaubte Wirklichkeit. Letztlich ist immer alles Eins oder wie Madhukar gerade auf Facebook sagte: „Sonne über Berlin. In unseren Herzen. Überall! Sun over Berlin. In our hearts. Everywhere!“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Astro-News

September 14, 2009 von astrobum

Am 17. September kommt es zur Konjunktion der Sonne mit Saturn. Damit wird die ohnehin wirksame Opposition von Saturn und Uranus aktiviert. Zusätzlich steht an diesem Tag der rrückläufige Merkur im Quadrat zum Pluto im Steinbock. Damit können wir an diesem Tag mit schlechten nachrichten rechnen. Auf die Wirtschaft in Deutschland übertragen, kann das bedeuten, dass es keine guten Informtionen bei Opel/GM oder Karstadt/Arcandor geben könnte.

Auch im privaten Bereich können Unwahrheiten an Tageslicht gelangen und mögliche Härten und Strukturen offensichtlich werden. Daher gilt es sehr vorsichtig zu sein, was Recht und Gesetz anbelangt, sowie den Umgang mit Macht (insbesondere die Macht des Wortes).

siehe auch www.giesow.de

Spiegel – Notizzen

September 12, 2009 von astrobum

Ereignisse können als Spiegel wirken. So kann jedes Geschehen der Außenwelt Inneres abbilden. Nicht nur nach altem spirituellen Wissen, sondern auch die moderne Gehirnforschung kommt langsam dahinter, dass die für uns so logische Unterscheidung in ein Innen und ein Außen nicht wirklich vorhanden ist. Die Frage, was eigentlich wirklich vorhanden ist, kann kaum noch beantwortet werden. Moderne Meister des Advaita meinen dann auch, dass es nicht förderlich ist, solche Fragen zu stellen, da sie nur wieder das reflexive Denken und damit den eingebildeten Denker stärken. Anderseits muss es erlaubt sein, den Dingen auf den Grund zu gehen.
Wenn es also keine rechte Unterscheidung zwischen Innen- und Außenwelt nicht mehr gibt, dann wird es auch logisch leichter nachvollziehbar, warum das Eine das Andere abbildet.