Archive for the ‘Musik’ Category

Jackie Leven

April 7, 2010

Der großartige Singer und Songwriter Jackie Leven hat eine neue CD veröffentlicht und wird zu Konzerten nach Deutschland kommen.

seine Homepage

Stimmengewirr auf gewundenen Wegen: Meisterhaftes vom schottischen Songwriter.

Auf seinem ersten Studioalbum seit dem 2008er „Lovers At The Gun Club“ begibt sich Jackie Leven auf die „Gothic Road“: einer gewundenen Straße des Lebens, die zu vielen Orten mit wundersamen Geschichten und ebenso wunderlichen Personen führt. Da wird „John Paul Getty s Silver Cadillac“ besungen, ein wenig über Tilda Swinton nachgedacht, Dolly Parton, Patsy Cline und Boy Dylan werden zitiert, von Cher wird geträumt, der Seeleute der untergegangenen Kursk mit einem düsteren Chor gedacht, und selbst die deutsche Stimme eines Autonavigationsgeräts kommt zu Wort. Ein weltliches Stimmengewirr, das durch die Emotionalität des schottischen Sängers und Songwriters in Songs voller Wärme und fast schon religiöser Tiefe kanalisiert wird. Mitgeholfen haben Leven diesmal der englische Songwriter Ralph McTell („Streets Of London“), Michael Cosgrave und Produzent David Wrench. Ein weiteres Meisterwerk eines erstaunlichen Musikers.    Amazon

Merlot – Konzert und CD

Oktober 27, 2008

Am Sonnabend, dem 25. Oktober trat das Kieler Trio Merlot in der Räucherei auf, um ihre erste CD vorzustellen. Das vorwiegend akustisch gehaltene Konzert wurde hauptsächlich von den drei Mitgliedern der Band bestritten. Willy Nehlsen am Gesang, der Gitarre, Perkussion und Chor. Florian Krampen an der akustischen und elektrischen Gitarre und Chor, sowie Helge Keipert an der Gitarre, am Saxophon, an der Harp, Gesang und Chor.

Die gut gefüllte Räucherei erlebte ein sehr schönes und gefühlvolles Konzert mit Stücken, die unter die Haut gingen das Herz berührten und von tiefer Musikalität getragen waren. Ergänzt wurde die Band bei einigen Stücken von Keyboard und Geige.

Die beim Konzert erstmalig vorgestellte CD „The Searching“ enthält 15 englisch gesungene Titel mit einer Gesamtlänge von fast einer Stunde. Tatsächlich ist es gelungen, die Produktion der CD so zu gestalten, dass der akustische Charakter der Band und ihrer Songs perfekt zur Geltung kommt. Gratulation.

Bemerkenswert sind die Kompositionen von Helge Keipert und die wirklich schönen Melodien, die er fand.  Mehr Informationen zur Band und ihre Auftritte, sowie Hörbeispiele finden sich auf ihrer website  www.merlot-music.de .

Noch erwähnenswert ist, dass die Band von ihren Familien mit Kindern und Freunden unterstützt wde und wird.

Jackie Leven

September 7, 2008

Schon lange kein Geheimtipp mehr ist der schottische Liedermacher, Sänger und Gitarrist Jackie Leven. Sein neuestes Album „Lovers At The Gun Club“ (auf CD) ist sehr zu empfehlen. Seine Tour jetzt im September sollte man sich nicht entgehen lassen.

website: Jackie Leven

Jackie Leven auf myspace

am 22.September in Kiel!!!

Chicago In Hamburg am 22. Juli 2008

Juli 22, 2008

Chicago rockt den Stadtpark!!!!!

Ein doch gut gefüllter Stadtpark in Hamburg erlebt eine spielfreudige und absolut professionell aufspielende Band, die in ihrem zweistündigem Set keine Wünsche offen ließ. Es blieb trocken und das Hamburger Publikum hatte durchschnittlich das Alter, die Band auch zu ihren größten Erfolgen in den achtziger Jahren schon gehört haben zu können. :-))

Was bei Chicago in ihrem 41. Jahr wirklich überraschte, war die Freude am Musizieren und dem engen Kontakt zum Publikum. Die Art der Bühne im Stadtpark ließ es zu, dass einzelne Musiker der Band zum Spielen bei ihren Soli über den Rasen zu den Menschen gehen konnten.

 

 

Von der Besetzung fehlten James Pankow und Walt Parazaider aus der Bläsersektion, die aber witzigerweise nicht qualitativ, sondern auch von ihrem Aussehen nach, perfekt ersetzt wurden. Bill Champlin spielte ein Solo, bei dem er auch in die Saiten seiner Gitarre griff und sich ein Duell mit Keith Howland lieferte, die einige sehr gute Gitarrenparts beisteuerte. Tris Imboden an den Drums, ursprünglich Fan der Gruppe gewesen und später in den achtziger Jahren als Schlagzeuger zu der Band gestossen, spielte ein famoses Schlagzeugsolo. Jason Scheff, dessen Vater sogar in der Band von Elvis Presley gespielt hat, überzeugte in Hamburg als hauptsächlicher Leadsänger und am Bass. Er verteilte immer wieder Plektrums im Publikum und hatte augenscheinlich Spass an dem, was er machte. Von der ursprünglichen Besetzung waren Lee Loughnane an der Trompete dabei, der nach dem Konzert noch fleissig Hände schüttelte und der anbetungswürdige Robert Lamm, alterslos und sympathisch!!

Natürlich bekomme ich nicht die komplette Setlist hin, abet was ich noch weiß folgt hier:

Question 67 & 68

Dialoque  

Make Me Smile

Fancy Colours

Alive Again

Stone of Sisyphus

If You Leave Me Now

In The Mood

Solo Bill Champlin

Hard Habbit To Break

You`re My Inspiration

Call On Me

Drum Solo

Free

I`m A Man

You And Me

Does Anybody Really Know What Time It Is?

Beginnings

Old Days

Hard To Say I`m Sorry

Wake Up Sunshine

Saturday In The Park

Feelin`Stronger Every Day

25 Or 6 To 4

beim letzten Stück tanzten und klatschten sogar die unterkühlten Hamburger und die Zugabe brachte Band und Publikum nochmal ganz dicht zusammen. Das wunderbare Konzert endete dann nach genau zwei Stunden um 21.15Uhr. Robert Lamm verabschiedete uns mit den Worten, dass es nicht wieder 20 Jahre dauern sollte, bis wir uns wiedersehen würden, sondern sehr bald….

Hoffentlich!!!

Beim Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden

Mai 16, 2008

Wie jedes Jahr fand auch 2008 das Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden statt.  Die Creme de la creme der spirituellen Szene trifft sich alljährlich dort. Dieses Jahr passte auch das Wetter ins Bild, denn ein blauer Himmel und Sonnenschein veredelten noch die Tage um Pfingsten in der schönen Stadt Baden-Baden.

Meine besonderen Highlights möchte ich im Folgenden gerne vorstellen. Da gab es im Kongreßgebäude Stände aller Art. Diesesmal hatten die Veranstalter die gesamte zweite Etage von Ständen frei gehalten und eine Lounge gestaltet, in der man sich treffen, dem Klavierspiel von Joachim Goerke lauschen oder leckeren Chai Tee trinken konnte.

Dann gibt es fantastische Live Musik, gespielt von den beliebtesten Gruppen, Sängern und Musikern. Ein Highlight war wie jedes Jahr das Konzert von Miten und Deva Premal im Kursaal. Ihre vom ehemaligen Osho Musiker Miten vertonten Mantren in teilweise überirdischer Weise gesungenen Art von Deva Premal brachten den gefüllten Saal ins Schwelgen und zum Mitsingen.

Fast noch schöner war dann die als Satsang „getarnte“ Veranstaltung am Pfingstmontag, wo Miten und Deva Premal mit uns das neue Stück gemeinsam sangen. Auch Pari und Satyaa konnten mit Gefühl und Mantren überzeugen.

Milarepa und Prem Joshua waren mit ihren Bands am Start und lieferten wunderbare und tanzbare Konzerte ab. Prem Joshua hatte die Ehre und die Pflicht das Abschlusskonzert am Montag nachmittag zu spielen. Auch, wenn er ankündigte, dass er seinen „Hit“ Shiva Moon nicht mehr spielen wollte, so war dieser mit 20 Minuten am Ende das Highlight, was uns alle von den Plätzen riss und zum Tanzen animierte.

Aber der absolute Höhepunkt aus Konzertsicht war der Abend mit Krishna Das, der mit seinen sonor vorgetragenen Mantren inszwischen ein Star in der Szene ist. Der Raum im Zentrum war ausverkauft und die Stimmung konnte wohl kaum besser sein. Alle möglichen „Meister“ waren anwesend. Persönlich gesehen habe ich Ric Linchitz, Satyaaa und Pari, Rhea Powers, Phil Gruber, Peter Makena uvam.  Selbst Madhukar ließ es sich nicht nehmen mit Rita und einigen anderen seiner Sangha zum Konzert zu erscheinen.

Über Madhukar habe ich hier im blog ja bereits mehrfach geschrieben. Ich war und bin immer sehr offen für alle, die etwas zu geben oder zu sagen haben. Persönlich finde ich meine Wahrheit am ehesten im Zen und im Advaita Vedanta. Madhukar, aus der Segenslinie von Sri Ramana Mahashi und Sri H.W.L. Poonja stammend, ist ein lebendiger Meister, dessen Gegenwart Frieden, Stille und Liebe spürbar ausstrahlt. Als er das Konzert von Krisha Das betrat, erhöhte sich für mich die Energie im Raum nochmals und ich erlebte in der Folge Samadhi ähnliche Zustände, so tief war die Stille in der Musik.

Ich habe tolle, witzige (Bruno Würtenberger) und lehrreiche (Om. C. Parkin) Vorträge gehört und die beiden Satsangs mit Madhukar gehören zweifellos dazu. Vor allem der Satsang am Samstag begann mit einer tönernden Stille, die von einem Teil mit interessanten Fragen und noch interessanteren und witzigen Antworten abgelöst wurde. Hinterher waren wir richtig „high“. Vielen der Lehrer, Meister und Musiker konnte während des Festivals begegnet werden. Miten und Deva Premal signierten ihre CDs, Madhukar war an drei Tagen auch zum Signieren da. Seine Sangha hatte ihm wieder einen sehr schönen Stand gebaut, am dem es nicht nur seine Bücher, sondern auch ein kleines Gläschen mit Honig gab. Aber noch süßer war natürlich die Möglichkeit, ihm (Übersetzung für Madhukar lautet: „Madhukar – so süß wie Honig“) direkt und normal begegnen zu können.

Auch die Violetten als die Partei, die sich aufgemacht hat, Politik und Spiritualität miteinander zu verbinden, hatte in Baden-Baden einen sehr schönen Stand, der rege frequentiert wurde und sicherlich vielen Menschen einen neuen Impuls zur perönlichen Aktivität und eventuellen Engagement gegeben hat.

Aber das Wichtigste waren und sind auch dort beim Rainbow Festival die Kinder…..

 

 

 

Santana, Porcupine Tree….

April 13, 2008

Wer diesen Blog verfolgt, der möge Verständnis dafür haben, dass ich mich nur nicht nur für Astrologie interessiere, sondern für viele andere Dinge auch. Zum Beispiel für Musik. Deswegen möchte ich hier gern davon berichten, welche Art von Musik mir so auffällt.

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Gestern haben wir bei mir in zwei sehr gute, aber schon ältere DVDs hinein geschaut.

Santana – Sacret Fire – Live in Mexiko, mit sehr guter Film- und Tonqualität und einer Klasse Song Auswahl. Carlos ist gut drauf (1993) und zeigt Großes an der Gitarre insbesondere im Zusammenspiel mit Tom Coster an der Orgel.

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Einer meiner LieblingsDVDs ist Daryl Hall und John Oates  Live in Concert. Auch diese DVD hat eine sehr gute Qualität und Daryl Hall ist in bestechender Form. Sie bringen tolle songs und die Begleitband ist einfach klasse.

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Auch besonders gut gefällt mit zur Zeit die CD Nil Recurring von Porcupine Tree. Obwohl nur vier Stücke umfassend und nur 28min. lang, begeistert die Musik einfach. Im ersten Stück spielt übrigens Robert Fripp mit, Gitarrist und Gründer von King Crimson. Interessant ist, dass wiederum Daryl Hall auf Fripps frühem Soloalbum Exposure mitsingt und dass Fripp das Soloalbum „Secret Songs“ von Hall produziert hat.

So klein ist die Welt, zumindest in der Musik. 

Chicago in Deutschland

März 4, 2008

Für alle Fans der JazzRock Legende Chicago ist große Freude angesagt, denn die Band kommt nach Deutschland. Für uns hier im Norden ist sicherlich das Konzert im Hamburger Stadtpark am 22. Juli sehr interessant. Einen Tag später spielen sie in Berlin.

Tom Petty and the Heartbreakers

Dezember 20, 2007

Gestern war ein Tom Petty Tag. Tom Petty ist und war immer einer „der Guten“. Deswegen habe ich mir das Set „Runnin` Down A Dream“ zugelegt. Hier wird auf 2 DVD (Laufzeit über 4 Stunden) das musikalische Leben von Tom Petty erzählt und zwar vom sehr bekannten Filmmacher Peter Bogdanovich. Dieser Film zeigt den Rock`N`Roll, zeigt tatsächlich den „Dream“.

Es gibt sehr viele interessante und witzige Szenen. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle die Berichte von der ersten Europ-Tour, wobei die Band auch in Amsterdam und dann in Deutschland sind, wo sie beim Rockpalast auftreten. Sehr sehenswert!

Eine dritte DVD zeigt das Jubiläumskonzert in Gainesville, Florida, wo die Band herkommt und eine CD mit ausgewählten Stücken rundet dieses wirklich tolle Set ab.

Auch sehr empfehlenswert ist die 6-CD-Box „Playback“.