Archive for the ‘Reisebericht’ Category

Heute gehört

April 24, 2011

Auf der Heimreise aus der wunderbaren Sächsischen Schweiz habe ich im Zug von einer Einheimischen folgende Geschichte gehört. In der Zeit der großen Überschwemmung im August 2002 trieb ein mit Raps-Samen gefüllter Tanker quer auf der Elbe auf die Brücke bei Bad Schandau zu. Er hätte diese sicherlich aus der Verankerung gerissen, also wurde er aus der Luft gesprengt. Dabei haben sich die Raps-Samen dort überall verteilt und in den nächsten Jahren findet man dort an allen mögliche  Orten vermehrt Raps!!!

Impressionen aus der Sächsischen Schweiz

Oktober 1, 2008

Es ist nicht nötig, weit zu verreisen, um wilde und schöne Natur zu erleben. Deshalb folgen hier einige Impressionen meiner Wanderreise in die wunderbare Sächsische Schweiz.

Manch scheues Tier lässt sich beobachten….

 

Bizarre Felsformationen verblüffen und lassen unwillkürliche Assoziationen entstehen….

Außer der Elbe gibt es viele Flüsse, die ihre Täler haben, in die es teilweise faszinierende Einblicke gibt…

 

Viele schöne Touren können von Bad Schandau aus begonnen werden. Bad Schandau liegt direkt an der Elbe…

 

Alles ganz in der Nähe von Dresden ….

 

Landschaften wie gemalt. Viele berühmte Maler haben sich hier auch inspirieren lassen…

 

Wo einem kaum ein Mensch mehr begegnet, kriechen andere Zeitgenossen vorbei…

 

Mystische Einblicke wie die Schrammsteine im Nebel….

 

oder der Papststein….

 

oder der wunderschöne Lilienstein machen aus Wanderungen Erlebnisse….

Beim Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden

Mai 16, 2008

Wie jedes Jahr fand auch 2008 das Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden statt.  Die Creme de la creme der spirituellen Szene trifft sich alljährlich dort. Dieses Jahr passte auch das Wetter ins Bild, denn ein blauer Himmel und Sonnenschein veredelten noch die Tage um Pfingsten in der schönen Stadt Baden-Baden.

Meine besonderen Highlights möchte ich im Folgenden gerne vorstellen. Da gab es im Kongreßgebäude Stände aller Art. Diesesmal hatten die Veranstalter die gesamte zweite Etage von Ständen frei gehalten und eine Lounge gestaltet, in der man sich treffen, dem Klavierspiel von Joachim Goerke lauschen oder leckeren Chai Tee trinken konnte.

Dann gibt es fantastische Live Musik, gespielt von den beliebtesten Gruppen, Sängern und Musikern. Ein Highlight war wie jedes Jahr das Konzert von Miten und Deva Premal im Kursaal. Ihre vom ehemaligen Osho Musiker Miten vertonten Mantren in teilweise überirdischer Weise gesungenen Art von Deva Premal brachten den gefüllten Saal ins Schwelgen und zum Mitsingen.

Fast noch schöner war dann die als Satsang „getarnte“ Veranstaltung am Pfingstmontag, wo Miten und Deva Premal mit uns das neue Stück gemeinsam sangen. Auch Pari und Satyaa konnten mit Gefühl und Mantren überzeugen.

Milarepa und Prem Joshua waren mit ihren Bands am Start und lieferten wunderbare und tanzbare Konzerte ab. Prem Joshua hatte die Ehre und die Pflicht das Abschlusskonzert am Montag nachmittag zu spielen. Auch, wenn er ankündigte, dass er seinen „Hit“ Shiva Moon nicht mehr spielen wollte, so war dieser mit 20 Minuten am Ende das Highlight, was uns alle von den Plätzen riss und zum Tanzen animierte.

Aber der absolute Höhepunkt aus Konzertsicht war der Abend mit Krishna Das, der mit seinen sonor vorgetragenen Mantren inszwischen ein Star in der Szene ist. Der Raum im Zentrum war ausverkauft und die Stimmung konnte wohl kaum besser sein. Alle möglichen „Meister“ waren anwesend. Persönlich gesehen habe ich Ric Linchitz, Satyaaa und Pari, Rhea Powers, Phil Gruber, Peter Makena uvam.  Selbst Madhukar ließ es sich nicht nehmen mit Rita und einigen anderen seiner Sangha zum Konzert zu erscheinen.

Über Madhukar habe ich hier im blog ja bereits mehrfach geschrieben. Ich war und bin immer sehr offen für alle, die etwas zu geben oder zu sagen haben. Persönlich finde ich meine Wahrheit am ehesten im Zen und im Advaita Vedanta. Madhukar, aus der Segenslinie von Sri Ramana Mahashi und Sri H.W.L. Poonja stammend, ist ein lebendiger Meister, dessen Gegenwart Frieden, Stille und Liebe spürbar ausstrahlt. Als er das Konzert von Krisha Das betrat, erhöhte sich für mich die Energie im Raum nochmals und ich erlebte in der Folge Samadhi ähnliche Zustände, so tief war die Stille in der Musik.

Ich habe tolle, witzige (Bruno Würtenberger) und lehrreiche (Om. C. Parkin) Vorträge gehört und die beiden Satsangs mit Madhukar gehören zweifellos dazu. Vor allem der Satsang am Samstag begann mit einer tönernden Stille, die von einem Teil mit interessanten Fragen und noch interessanteren und witzigen Antworten abgelöst wurde. Hinterher waren wir richtig „high“. Vielen der Lehrer, Meister und Musiker konnte während des Festivals begegnet werden. Miten und Deva Premal signierten ihre CDs, Madhukar war an drei Tagen auch zum Signieren da. Seine Sangha hatte ihm wieder einen sehr schönen Stand gebaut, am dem es nicht nur seine Bücher, sondern auch ein kleines Gläschen mit Honig gab. Aber noch süßer war natürlich die Möglichkeit, ihm (Übersetzung für Madhukar lautet: „Madhukar – so süß wie Honig“) direkt und normal begegnen zu können.

Auch die Violetten als die Partei, die sich aufgemacht hat, Politik und Spiritualität miteinander zu verbinden, hatte in Baden-Baden einen sehr schönen Stand, der rege frequentiert wurde und sicherlich vielen Menschen einen neuen Impuls zur perönlichen Aktivität und eventuellen Engagement gegeben hat.

Aber das Wichtigste waren und sind auch dort beim Rainbow Festival die Kinder…..

 

 

 

Sommerlust

August 24, 2007

Mein persönlicher Bericht vom Retreat Sommerlust mit Madhukar in Reith bei Kitzbühel in Tirol.

Das Retreat fand statt im Biohotel Florian.

Hier sieht man mein Zimmer

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Die Landschaft dort ist ganz fantastisch.

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Mit Bergen wie dem Kaisergebirge

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Am Retreat nahmen ca. 30 Leute teil, von denen die meisten die ganze Zeit dabei waren und manche nur am Wochenende.

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Es ging vor allem um das Zusammensein mit Madhukar. Madhukar (siehe http://www.madhukar.org) ist ein deutschsprachiger Meister des Advaita. Advaita heißt wörtlich „nicht zwei“ und weist auf die Einheit hin. Da wir Menschen uns dieser Einheit  nicht mehr bewusst sind, leiden wir. Wenn die Sehnsucht nach Einheit, Freiheit und Frieden sehr groß werden, dann taucht ein Meister auf. Dieser hilft uns zu erkennen, was wir wirklich sind. Genau DAS!

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Madhukar ist ein zeitgenössischer Meister.

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In seiner Gegenwart kann vieles geschehen. So war ich nach den Begegnungen in Baden-Baden beim Rainbow Spirit Festival (http://www.rainbow-spirit.de) und beim meeting in Köln und war nun mächtig gespannt, wie es bei einem mehrtägigen Retreat sein würde.  

In den ersten beiden Tagen kam Madhukar in den Satsang Raum, setzte sich und schwieg. Gemeinsam saßen wir in der Stille. Unser auf Wissen und Information geeichter Verstand meint, dass er immer Worte braucht, damit Verstehen entstehen kann. Es ist aber die Stille, die soviel mehr bewirken kann als Worte, besonders in der Gegenwart von Madhukar. 

Wunderbare Dinge könne in einem solchen Umfeld geschehen. Zu den schönsten Erlebnissen gehörte für mich ein kleines Konzert, was in Gegenwart des Meisters (Madhukar) stattfand. Arati mit dem Fagott, Lutz und Harshi mit Gitarren und Gabriele mit der keltische Harfe sangen mit uns anderen zusammen wunderbare Mantras. Diese erfreuten nicht nur uns, sondern auch Madhukar, der mehrfach „Zugabe“ forderte und am Ende Beifall klatschte.

An einem Morgen schien der Mond….

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In den folgenden Tagen kam es zu intensiven Begegnungen beim Satsang. An einem ganz speziellen Nachmittag kam es zu einem langen Augenkontakt mit dem Meister und seine Präsenz war auch meine Präsenz. Stille und Schönheit waren da, wie auch Freude und Glück, aber eines vor allem und das war Gnade…………….. 

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Ende ?…..