Archive for the ‘Madhukar’ Category

Tageshoroskop 10. September 2014

September 10, 2014

Auf Giesow.de und Sternzeichen.net gibt es sie schon, jetzt möchte ich auch meine Freunde vom Astrobum-Blog daran teilhaben lassen. Inzwischen sind immer mehr Menschen zu beschäftigt und zu sehr mit Informationen überfrachtet, als das sie Zeit und Lust haben, sich lange Texte durchzulesen. Da bietet sich die Form des Videos an. In diesen in regelmäßigen Abständen veröffentlichten Videos biete ich meine Interpretation der astrologischen Konstellationen des Tages als Tageshoroskop an. Im Original auf Youtube liegt das Video in besserer Qualität vor.

Norbert Giesow Tel. 0431-94688

Der Mond im Widder bringt Schwung aber auch Unruhe in diesen Tag. Sollen wir spontanen Impulsen folgen oder an unserem Tagesplan festhalten?

Allumfassende Liebe oder globale Täuschung

Februar 16, 2012

Astrologisch gesehen bewegen wir uns weiterhin in sehr interessanten Gewässern. Gewässer passt, denn der letzte große Planet in unserem Sonnensystem, der Neptun, ist Anfang Februar 2012 nach über 160 Jahren wieder und jetzt endgültig in sein eigenes Zeichen, die Fische, gewechselt, wo er die nächsten 14 Jahre bleiben wird.

Neptun ist der Herrscher im Sternzeichen der Fische und steht für Themen wie Religion, Spiritualität, Erleuchtung, Wahrheit, Erlösung, Heilung, Maya, Illusionen, Täuschung, Drogen, Sehnsucht, jüngstes Gericht u.v.a.m.

Diese Qualität des Neptun, der Fische, haben wir in den letzten Jahren wenig erfahren dürfen. Mit dem Uranus in den Fischen und dem Neptun im Wassermann war die Schwingung, die Energie, des Wassermann vorherrschend. Es ging mehr um Informationen, um Wissen, um Theorien. Das hat sich im Internet manifestiert. Das Internet, die rasante Entwicklung von Computern und Speichersystemen, von Telefonen und Handys hat unsere Welt technisch vorangebracht. Aber wo ist bei diesem Tempo unsere Seele geblieben? Unser Glauben? Unsere Spiritualität? Unser Sehnen nach einem tieferen Sinn im Leben? Unsere Göttlichkeit?

Meister der Gegenwart wie Madhukar, Samarpan oder Werner Ablass werden nicht müde zu betonen, dass die Liebe, die Stille, das Allumfassende nie weg waren, dass sie nur überdeckt sind und wenn wir still werden können, wenn wir wirklich bereit sind, tiefer zu schauen, dann erkennen wir, dass ES immer da war, ist und sein wird. Also kein Grund zur Panik? Können wir uns zurücklegen und darauf warten, dass Neptun weltweit für Frieden, Liebe und Verbundenheit sorgen wird? Prinzipiell ja, aber… Gibt es nicht immer ein Aber? Solange unser Ego nicht wirklich still ist, solange wird es den Verstand benutzen, um Probleme zu erzeugen und den Frieden zu überdecken. Und Probleme gibt es in unserer Welt ja genug!

Uranus und das Internet, die technischen Entwicklungen der letzten Jahre haben den globalen Geist, die zumindest theoretische Verbindung aller Menschen miteinander, das weltweite Netzt, möglich gemacht. In nahezu Echtzeit gehen Anrufe und Mails, Botschaften von Computer zu Computer, von Mensch zu Mensch, sind die Synopsen des großen menschlichen Gehirns, der Menschheit, miteinander verbunden. Aber wieder frage ich, was ist mit der Seele?

Haben wir nicht etwas vergessen? Sind wir dabei, einer globalen Täuschung aufzusitzen? Werden wir weiterhin getäuscht und betrogen? Werden wir wie im alten Rom mit Brot und Spielen abgespeist? Was ist wirklich echt? Sind wir in der Liebe? Wir können hier ganz klar unterschieden zwischen Karma-Liebe und Meta-Liebe. Die Karma-Liebe möchte etwas für sich, möchte geliebt werden, möchte sich gut fühlen. Die Meta-Liebe liebt. Liebt aus der Liebe selber heraus. Sie möchte, dass es dem anderen gut geht. Jesus sagt, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Im Sinne der Allverbundenheit möchte ich sagen, Liebe den Nächsten als dich selbst, denn die Trennungen sind nur in unserem Kopf. Das Ego versucht alles, um die Trennung aufrechtzuerhalten und damit seine Existenz zu sichern.

Entweder werden sie Spannungen in uns und in der Welt große Zerstörung und Unfrieden bringen oder aber Neptun zeigt uns den Weg in die allumfassende Liebe, die immer da ist und die wir – trotz allem Zweifel – sind!

Wer mehr davon hören mag, ist herzlich eingeladen, morgen Abend zu meinem Vortrag zu kommen. „2012 – Erkenntnisse und Einblicke„.

Wie wichtig ist Sicherheit

Mai 5, 2011

Vorangestellt: Vom 11. bis zum 15. Mai wechseln erst Mars (am 11.), dann Venus (am 16.) und schliesslich Merkur (auch am 16.) in den Stier. Zwei Tage später findet der Vollmond im Stier statt. Nach der starken Betonung des Zeichens Widder in den letzten Wochen geht es jetzt darum, dieses Impulsen eine Basis zu geben. Dabei steht auch das Thema Sicherheit im Mittelpunkt.

Wie wir alle inzwischen erfahren haben (selbst wenn man will, kann man heutzutage dem medialen Overkill, der Zwangs-Informalisierung nicht entgehen), ist Osama Bin Laden tot. Wer sich für sein Horoskop-Bild (keine genaue Zeit) interessiert, schaue bitte hier. Wird durch den wie auch immer zu bewertenden Tod des meist gesuchten Terroristen unsere Welt sicherer? Oder wird sie dadurch (mögliche Racheakte) womöglich noch unsicherer?

Wir Menschen tragen in uns den Wunsch nach Sicherheit. Jedes Lebewesen will leben und überleben und versucht, gefährliche Situationen zu vermeiden (in der Regel). Nun ist die Situation in der Welt seit einigen Jahren sehr instabil, voller Wandlung und Unruhe.

In meinen Vorträgen über 2012, die ich seit Ende 2009 halte, habe ich viele der heutigen Entwicklungen bereits angedeutet, dazu gehören die Umweltkatastrophen, aber auch die Energiefrage ist immer wieder ein Thema gewesen. Japan, Libyen, Elfenbeinküste, Bahrain, Neuseeland, Tornados in den USA, Kernkraft, Finanzkrise, Inflation, Osama Bin Laden …. ständige neue Unruheherde, was wird wohl noch passieren?

Und vor allem, wie gehen wir damit um? Es scheint vieles darauf hinzudeuten, dass es zur Zeit und auch für die nächste Zukunft nicht zu erwarten ist, dass wir Sicherheit in der äußeren Welt bekommen werden. Müssen wir uns damit abfinden, den Kopf in den Sand stecken und uns ins Private zurückziehen. Ich meine nein, denn es scheint mir klar zu sein, dass es darum geht, Sicherheit in unserem Inneren zu entwickeln. man spricht ja nicht umsonst von Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein.

Interessant ist dabei, dass es immer um das Selbst geht, also nicht Ich-Sicherheit oder Paul-Sicherheit, sondern Selbst-Sicherheit. Aber was ist dieses ominöse Selbst? Das muss jeder für sich herausfinden. Die Suche nach dem Selbst, nach dem Göttlichen in uns ist einer der wertvollsten Schritte, die wir überhaupt in diesem Leben gehen können.

Wie es historisch gesehen der Buddha, Lao-Tse oder auch Jesus von Nazareth uns vorgelebt haben und zeitgenössische Meister wie Ramana Maharshi, Papaji, Samarpan, Madhukar, Mata Amritanandamayi (Amma) oder der Dalai Lama es uns auch aktuell zum Ausdruck bringen und mit uns teilen, ist es möglich, sein Leben durch eine aktiv betriebene wahrhafte Spiritualität zu sichern. Dieses ist eine ganz andere Sicherheit, als uns Versicherungsgesellschaften, Politik oder Wirtschaft vermitteln oder verkaufen wollen. Es ist eine innere Sicherheit, die nicht kommt und nicht geht.

So

oder lieber so

2012 – nur ein Symbol?

November 15, 2010

Warum sollte die Berechnung der Mayas, die sich im so genannten Maya Kalender niederschlägt, für uns von Bedeutung sein? Wie antwortete Madhukar beim Rainbow Spirit Festival in Berlin auf die Frage, was denn 2012 passieren würde? Er sagte: „Glückseligkeit“ oder was wünschen sie sich. Was er damit zum Ausdruck brachte, war auch, dass sich in 2012 auch unsere Erwartungen spiegeln. Für ihn ist alles Frieden und Glückseligkeit, weil er erkannt hat, dass das ist, was allem zugrunde liegt. Damit kann eine wie auch immer geartete Zukunft nichts anderes zum Ausdruck bringen, als das, was ohnehin immer da ist und das ist Frieden und Glückseligkeit.

Für diejenigen von uns, die davon überzeugt sind, dass sie eine Person sind und die nach Glück und Erfüllung für diese Person suchen, können ganz andere Erwartungen mit 2012 verbunden sein. Viele sprechen von einer Zeitenwende. Für mich ist 2012 vor allem ein Symbol für die Möglichkeit, herauszufinden, wer oder was wir wirklich sind. Viele Menschen erwarten Krisen, Kriege und Umweltkatastrophen, für mich steht 2012 für das Potential, dass wir alle aufwachen können und damit aufhören können, nach etwas zu suchen oder Ausschau zu halten, was uns nicht entspricht. Die Zukunft ist nicht morgen, sie ist Jetzt. 2012 ist nicht in ein bis zwei Jahren, 2012 ist jetzt! So gesehen ist 2012 nur ein Symbol. Aber das „nur“ ist nur ein Hinweis darauf, dass es keinem „nur“ mehr bedarf, sondern das es alles Jetzt ist!

Aufwachen

September 12, 2010

Die heutige Zeit bietet uns die besten Voraussetzungen endlich aufzuwachen und den Traum der Getrenntheit, die Illusion, den ewigen Kreislauf zu beenden. Das bedeutet aber zu erkennen, wer wir in Wirklichkeit sind. Moderne Meister des Advaita wie beispielsweise Madhukar werden nicht müde, uns darauf hinzuweisen, was unsere wahre Natur ist, aber hören wir nicht richtig hin oder wollen wir lieber weiter schlafen?

Es gibt viele Voraussagen und Prophezeiungen für diese Zeit. Das magische Symbol 2012 als Brücke ins sagenhafte Wassermannzeitalter ist letztlich nur ein Bild dafür, dass es uns gelingen kann, unsere wahre Natur zu erkennen. Aber Menschen sind wie Wecker. Da gibt es diejenigen, da muss der Wecker nur losgehen, dann sind sie wach, stehen auf und stellen den Wecker ab. Und dann gibt es diejenigen, die eine Schlummertaste aktiviert haben und die immer wieder einschlafen wollen, dann werden sie erneut geweckt, sie bleiben aber nicht wach, sondern möchten noch mal wieder einschlafen und ins Unbewusste versinken. Manche stellen den Wecker sogar vor, damit sie mehrfach wieder einschlafen können. Und es gibt diejenigen, die einen Wecker brauchen, der immer lauter wird, bis das Signal eben so laut ist, dass sie tatsächlich aufwachen.

Die Katastrophen und das Leid in unseren Leben und in der scheinbaren Außenwelt sind letztlich nichts anderes als Wecker, damit wir aufwachen!

Madhukar beim Rainbow Spirit Festival 2009

Juli 3, 2009

Das 15. Rainbow Spirit Festival im schönen Baden-Baden bot wieder einmal eine gute Mischung aus Esoterik, Spiritualität und Musik. Jeder konnte hier etwas nach seinem Geschmack finden. Von den höchsten Lehren des Advaita bis hin zum Einkauf von Kleidung, Edelsteinen und sonstigem war dort eine große Bandbreite abgedeckt.

Das Kongresshaus in Baden-Baden liegt in einem wunderschönen Park, durch den sich ein Flüsschen schlängelt, so dass es dort möglich ist, die mannigfaltigen inneren Erlebnisse zu verarbeiten.

Viele bekannte Gurus, Lehrer und Musiker besuchen jedes Jahr das Festival, dazu kommen tausende von Besuchern. Unter ihnen befindet sich seit einigen Jahren auch Madhukar. Madhukar, der zeitgenössische Lehrer des Advaita und Schüler von H.W.L. Poonja, gehört nicht nur dort zu den schillerndsten Gestalten. Kaum einer bleibt nach einer Begegnung mit ihm unberührt.

Sein Stand, die Oase, befand sich dieses Jahr im Untergeschoß genau gegenüber des Auditoriums und bot genug Platz, so dass sich die interessierten Besucher umfassend informieren konnten. Viele freundliche und schöne Menschen aus dem Umkreis von Madhukar (aus der Sangha) waren hier immer anzutreffen, um mit Rat und Tat oder auch „nur“ mit einem Lächeln weiterzuhelfen. Auch wenn es am Eingang des Kongresshauses nicht mehr erlaubt war, Informationen und Flyer zu verteilen, so war die Sangha doch findig genug und wusste sich zu helfen, damit die Menschen an die Informationen über den Meister (Madhukar) kamen.

Bis zum Sonntag hin stieg die Spannung, denn am Sonntag gab Madhukar seinen ersten von zwei Satsangs im Auditorium. Ganz in Weiß gekleidet, strahlte eine machtvolle Stille von ihm aus, welche sogar das Getöse des Festivals übertönte. Liebevoll, geduldig und mit großer Eloquenz verwies er alle Fragenden immer wieder auf ihr Selbst, auf Freiheit selbst. Was mehr könnte man sich wünschen?
Zum Ende des Satsangs benutzte Madhukar seine Heimatsprache „das Schwäbische“, um auf das ewige Jetzt hinzuweisen: „Schaffe schaffe …. jetzt nicht mehr schaffe“.

Hinterher war Madhukar für alle da, die zum Stand kamen. Viele der schönen Menschen aus der Sangha lächelten um die Wette, als der Meister Interviews gab, Menschen die Hände reichte, lachte und Witze machte.

Am darauf folgenden Tag, dem Pfingstmontag fand der zweite Satsang im so genannten No-Mind-Saal statt. Dort überstrahlte Madhukar leicht die braune Wand vor der er saß, da seine Präsenz so stark war. Madhukar stellte deutlich klar, dass der Meister nicht die Person ist und dass er nicht vom Schüler getrennt ist. Der Meister verweist immer wieder auf die Freiheit. Er teilt dem suchenden Schüler mit, dass dieser frei ist. Wenn der Schüler dieses unmissverständlich begreift, dann sind Schüler und Meister nicht mehr getrennt. Selbst dann mag der Schüler weiterhin gern beim Meister sitzen, aus Freude, Dankbarkeit und Verbundenheit. Und genau so war es auch diesmal mit Madhukar.

Hinterher gab es auch diesmal die Chance ihm persönlich zu begegnen. Über eine Stunde war er am Stand. Am nächsten Tag begann dann das Retreat im Kurhaus von Baden-Baden, aber das ist eine andere Geschichte.
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Madhukar in Kiel

Oktober 17, 2008

Der Meister des Advaita Vedanta, Madhukar, hat gestern erneut Kiel besucht. Wie immer ist es ein Erlebnis, die Stille und den Frieden zu erleben, der in und vielleicht auch durch seine Gegenwart, seine Präsens ausgelöst wird.

Wenn…

Ja, wenn wir es uns gelingt, den rationalen, analytischen und alles kritisierenden Verstand im Zaum zu halten, dann können wir diese Erfahrung machen. Wenn nicht, dann werden wir vor allem unsere Zweifel erfahren dürfen.

Wer meinen Artikel über die uns zur Zeit beschäftigende Krise gelesen hat, mag sich darüber wundern, dass die Gegenwart eines Mannes plötzlich Frieden bewirken kann?

Aber genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen relativer und absoluter Realität. Wenn die realtive Realität wie ein Film ist und wir die Schauspieler in dem Film, dann erleben wir alle Hochs und Tiefs dieser Geschichte am eigenen Leib. Wenn uns dann bewusst wird oder uns bewusst geamcht wird, dass wir gar nicht die Figur im Film sind, sonder die Leinwand, vor der sich alles abspielt, dann kann Frieden geschehen. Ein Frieden, der eben im Zusammenhang steht mit dem Erkennen unserer wahren Natur.

Letztlich sind wir nichta anderes als verdichtetes Licht. Abgefahren oder?

Kshipra sagt

Mai 28, 2008

Kshipra sagt: Es ist Das, was nicht kommt und nicht geht (siehe auch Madhukar).

Beim Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden

Mai 16, 2008

Wie jedes Jahr fand auch 2008 das Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden statt.  Die Creme de la creme der spirituellen Szene trifft sich alljährlich dort. Dieses Jahr passte auch das Wetter ins Bild, denn ein blauer Himmel und Sonnenschein veredelten noch die Tage um Pfingsten in der schönen Stadt Baden-Baden.

Meine besonderen Highlights möchte ich im Folgenden gerne vorstellen. Da gab es im Kongreßgebäude Stände aller Art. Diesesmal hatten die Veranstalter die gesamte zweite Etage von Ständen frei gehalten und eine Lounge gestaltet, in der man sich treffen, dem Klavierspiel von Joachim Goerke lauschen oder leckeren Chai Tee trinken konnte.

Dann gibt es fantastische Live Musik, gespielt von den beliebtesten Gruppen, Sängern und Musikern. Ein Highlight war wie jedes Jahr das Konzert von Miten und Deva Premal im Kursaal. Ihre vom ehemaligen Osho Musiker Miten vertonten Mantren in teilweise überirdischer Weise gesungenen Art von Deva Premal brachten den gefüllten Saal ins Schwelgen und zum Mitsingen.

Fast noch schöner war dann die als Satsang „getarnte“ Veranstaltung am Pfingstmontag, wo Miten und Deva Premal mit uns das neue Stück gemeinsam sangen. Auch Pari und Satyaa konnten mit Gefühl und Mantren überzeugen.

Milarepa und Prem Joshua waren mit ihren Bands am Start und lieferten wunderbare und tanzbare Konzerte ab. Prem Joshua hatte die Ehre und die Pflicht das Abschlusskonzert am Montag nachmittag zu spielen. Auch, wenn er ankündigte, dass er seinen „Hit“ Shiva Moon nicht mehr spielen wollte, so war dieser mit 20 Minuten am Ende das Highlight, was uns alle von den Plätzen riss und zum Tanzen animierte.

Aber der absolute Höhepunkt aus Konzertsicht war der Abend mit Krishna Das, der mit seinen sonor vorgetragenen Mantren inszwischen ein Star in der Szene ist. Der Raum im Zentrum war ausverkauft und die Stimmung konnte wohl kaum besser sein. Alle möglichen „Meister“ waren anwesend. Persönlich gesehen habe ich Ric Linchitz, Satyaaa und Pari, Rhea Powers, Phil Gruber, Peter Makena uvam.  Selbst Madhukar ließ es sich nicht nehmen mit Rita und einigen anderen seiner Sangha zum Konzert zu erscheinen.

Über Madhukar habe ich hier im blog ja bereits mehrfach geschrieben. Ich war und bin immer sehr offen für alle, die etwas zu geben oder zu sagen haben. Persönlich finde ich meine Wahrheit am ehesten im Zen und im Advaita Vedanta. Madhukar, aus der Segenslinie von Sri Ramana Mahashi und Sri H.W.L. Poonja stammend, ist ein lebendiger Meister, dessen Gegenwart Frieden, Stille und Liebe spürbar ausstrahlt. Als er das Konzert von Krisha Das betrat, erhöhte sich für mich die Energie im Raum nochmals und ich erlebte in der Folge Samadhi ähnliche Zustände, so tief war die Stille in der Musik.

Ich habe tolle, witzige (Bruno Würtenberger) und lehrreiche (Om. C. Parkin) Vorträge gehört und die beiden Satsangs mit Madhukar gehören zweifellos dazu. Vor allem der Satsang am Samstag begann mit einer tönernden Stille, die von einem Teil mit interessanten Fragen und noch interessanteren und witzigen Antworten abgelöst wurde. Hinterher waren wir richtig „high“. Vielen der Lehrer, Meister und Musiker konnte während des Festivals begegnet werden. Miten und Deva Premal signierten ihre CDs, Madhukar war an drei Tagen auch zum Signieren da. Seine Sangha hatte ihm wieder einen sehr schönen Stand gebaut, am dem es nicht nur seine Bücher, sondern auch ein kleines Gläschen mit Honig gab. Aber noch süßer war natürlich die Möglichkeit, ihm (Übersetzung für Madhukar lautet: „Madhukar – so süß wie Honig“) direkt und normal begegnen zu können.

Auch die Violetten als die Partei, die sich aufgemacht hat, Politik und Spiritualität miteinander zu verbinden, hatte in Baden-Baden einen sehr schönen Stand, der rege frequentiert wurde und sicherlich vielen Menschen einen neuen Impuls zur perönlichen Aktivität und eventuellen Engagement gegeben hat.

Aber das Wichtigste waren und sind auch dort beim Rainbow Festival die Kinder…..

 

 

 

Was macht uns zum Buddhisten?

April 17, 2008

Neulich im meeting mit Madhukar sprach er von einem Buch, in das er geschaut hatte. Dieses Buch ist „Weshalb Sie kein Buddhist sind“ von Dzongsar Jamyang Khyentse. Hier möchte ich auf seine These kurz eingehen.

Die Essenz des Buddhismus lässt sich in vier Aussagen verdeutlichen.

Alle Dinge sind vergänglich, haben keine essentielle Substanz, kein ihnen innewohnendes Selbst. Es gibt auch keine grundlegendes Konzept oder eine Theorie, die dauerhaft wäre.

Gefühle bringen Schmerz und Leiden mit sich. Es gibt kein Gefühl (oder Geistesregung), welches nur angenehm ist.

Alle Phänomene, also auch wir, sind illusorisch und leer.

Erleuchtung überschreitete alle Vorstellungen. Das bedeutet, dass wir uns nicht in einem glückseligen Himmel wiederfinden, sondern es ist die Befreiung von allen Verblendungen.

Soweit seine vier Siegel oder Thesen.

Wichtig zu erkennen ist, dass es hier nicht um die Person geht. Die Person kann nicht erleuchtet werden, sondern Erleuchtung zeigt das auf, was wir wirklich sind und das ist nicht personell oder individuell.

Wahrer Buddhismus oder das Zusammensein mit Erleuchteten macht demnach auch uns als Personen nicht glücklich, sondern zeigt uns nur unser wahres GlücklichSein, unabhängig von der Person.