Archive for the ‘Konzert’ Category

Kieler Woche Impressionen 2012

Juni 22, 2012

Als Privatmann bin ich auch 2012 bei der Kieler Woche unterwegs. Am Donnerstag Abend sind mir wieder einige interessante Dinge aufgefallen, die ich gern mit euch teilen möchte.

An der Kiellinie gibt es in der Nähe des Backfisch Leuchtturms einen Hot Dog Stand, der auch vegetarische Würstchen in seine Hot Dogs tut, also vegetarische Hot Dogs vertreibt. Lecker!

An der Hörn war ich dieses Jahr noch gar nicht. Nicht, um die zu boykottieren, sondern hat einfach nicht gepasst. Aber brauchen wir in einer so vielfältigen Kieler Woche eigentlich wirklich so mega-bekannte Bands?

Ein Highlight ist immer wieder die junge Bühne. Hier wird mit viel Liebe und Authentizität musiziert, und auf  hohen Niveau auch noch.

Liegt am inzwischen höheren Alter, aber der internationale Markt (besonders lecker für mich die Lachssuppe bei den Finnen, wer Fisch mag und isst), die Rathausbühne und der Asmus Bremer Platz. Dort landete ich gestern, nachdem es mich nirgendwo richtig hingezogen hatte. Es spielte wie am Vorabend Max and Friends. Diese Band covert zwar auch, aber das musikalische Niveau der Musiker ist so hoch, dass es ein wahres Vergnügen ist, dieser Band zu lauschen. Sie schaffen es, den gecoverten Stücken einen eigenen Charakter zu verleihen. Cool.

Und nun kommt das wirklich Besondere an der Kieler Woche. Als ich am Asmus Bremer Platz stand und das Publikum betrachtete, sah ich einen guten Freund von mir mit seinem Bruder. Unter tausenden von Menschen an gefühlten dutzenden Bühnen treffe ich ihn ausgerechnet hier und heute. Wir sind dann weiter zum Rathausmarkt, wo die wirklich gute englische Combo Livingston ein sehr ergreifendes emotionales Konzert spielte.

Die Kieler Woche ist eine Begegnungsstätte. Aber warum immer alles in dieser Woche. das Ballon-Fahrer-Treffen auf dem Norder ist einfach klasse, wird aber wegen Kieler Woche und Fussball oftmals vernachlässigt. Die Konzerte von Gewaltig Leise kosten auch Geld und müssen in der Kieler Woche mit vielen Gratisangeboten konkurrieren.

Ja, und warum sind eigentlich immer Fussball-Meisterschaften während der Kieler Woche??

Jackie Leven in Kiel im Konzert

Mai 8, 2010

Der große Songwriter, Sänger und Gitarrist Jackie Leven war wieder einmal zum Konzert in Kiel. Sehr treffend wurde dies in der Kieler Nachrichten besprochen:

Zitat Anfang

Jackie Leven und die meisten im anständig besuchten KulturForum kennen ihn bereits, diesen bärbeißigen Troubadour, dieses sanfte Raubein, den beliebten Sonderling, hünenhaften Zärtling, trinkfesten Philosophen und weltreisenden Ur-Schotten.

Deborah erwartet eine größere Summer Geld aus Stuttgart. In der Southamptoner Western Union-Filiale muss sie, so die alte Transferregel des Kreditinstituts folgend, die richtige Antwort auf eine Frage geben, die der Geldsender zuvor festlegte. Der Schalterbeamte schaut die Frau unsicher an. Sie schaut zurück: „Sie sind meinem Mann noch nie begegnet, oder?“. Er schüttelt den Kopf und stellt dann die Frage: „Wer bin ich?“. Deborah: „Du bist ein Arschloch“. „Das ist korrekt, vielen Dank. Hier ist Ihr Geld.“

In den Songs allerdings weicht der Humor oft hinter eine zarte, bisweilen düstere, hoffnungslose und klarsichtige Melancholie zurück, deren Soghaftigkeit einen in den besten Momenten wie der geisterhaft countryesken Folknummer Elegy For Johnny Cashoder dem 70er-Wohlfühl-Krimi-Soundtrackhaften, soulig-milden Kings Of The Infinite Space mit unentrinnbarer Schwere ins Bodenlose zieht. Unaufdringlich und elegant begleitet von seinem langjährigen musikalischen Partner Michael Cosgrave am Keyboard gewinnen die tief im Folk verwurzelten, mit Prisen aus Soul, Pop und Country verfeinerten Songs deutlich an Flächigkeit. Songs die, gerade durch die Einbettung ins Anekdotendickicht oft runder, intensiver und direkter wirken als auf Platte.

Das gilt auch für das Material des aktuellen AlbumsGothic Road, das mit feinen Kompositionen wie Last Of The Bad Men, John Paul Getty’s Silver Cadillac undSong For Bass Guitar And Death wenig überraschend im Zentrum des rund zweistündigen Konzerts steht. Ein Konzert, das, wie bei Jackie üblich, ohne Zugaben auskommt. Zugaben seien „all wrong and plastic“. Schließlich würde ja auch niemand, nachdem die Gäste das Haus verlassen haben, die Tür aufreißen und ihnen hinterherbrüllen: „Zugabe, Zugabe“ – und sie wieder hereinbitten. Komischer kluger Typ, dieser Jackie. Gefreut hätte sich das begeisterte Publikum trotzdem.

Zitat Ende siehe auch Kieler Nachrichten online

Konzert von Rebekka Bakken in Kiel

Januar 23, 2010

Am gestrigen Abend (22.01.2010) war die Sängerin Rebekka Bakken zu Gast im Kulturforum Kiel. Das Konzert war ausverkauft und Rebekka hatte ihre vorzügliche Band (Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug) dabei. In zwei Stunden spielte sie etliche ihre Stücke vor allem von ihren Alben „Morning Hours“ (u.a. „Ghost in this house“, Powder Room Collapse“, „No easy way“, „October Nights“, „Like Cologne“) und „Is That You“ („Is that you“, Why do all the good guys get the dragons“, letzteres in einer fetzigen Version).

Rebekka erzählte dabei in englisch und in deutsch lustige Geschichten aus ihrem Leben. Davon, wie sie als fünfjährige Fassbinder Filme im Norwegischen Fernsehen sehen musste, weil es nichts anderes gab oder dass sie im gleichen Alter Goethe vorgelesen bekam. Auch von sich als Frau berichtete sie, von Problemen mit den Haaren oder dem Schminken, sehr charmant vorgetragen.

Ihre Musik war wieder vom Feinsten. In Begleitung ihrer vorzüglichen Band konnte sich das eine und andere Mal ihre beeindruckende Stimme entfalten. Witzig waren auch das Cover „Der Schnee schmilzt“ von Ludwig Hirsch und kurz vor Ende „Forever Young“ in einer Rebakka Bakken Version.

Nach starkem Applaus kam die Band für drei weitere Stücke als Zugaben nochmal zurück. Ich denke, das Kieler Publikum kann zufrieden sein  mit diesem Konzert.

Hier zeige ich das Horoskop für den Beginn des Konzertes: Schön sind Venus und Sonne in Verbindung im fünften Haus, dem Bereich der Kreativität und des Genusses. Merkur als Herrscher des Aszendenten Jungfrau im Quadrat zu Saturn zeigt aber auch die technischen Schwierigkeiten, mit denen vor allem Rebekka Bakken zu kämpfen hatte.,

siehe auch meine website

Merlot – Konzert und CD

Oktober 27, 2008

Am Sonnabend, dem 25. Oktober trat das Kieler Trio Merlot in der Räucherei auf, um ihre erste CD vorzustellen. Das vorwiegend akustisch gehaltene Konzert wurde hauptsächlich von den drei Mitgliedern der Band bestritten. Willy Nehlsen am Gesang, der Gitarre, Perkussion und Chor. Florian Krampen an der akustischen und elektrischen Gitarre und Chor, sowie Helge Keipert an der Gitarre, am Saxophon, an der Harp, Gesang und Chor.

Die gut gefüllte Räucherei erlebte ein sehr schönes und gefühlvolles Konzert mit Stücken, die unter die Haut gingen das Herz berührten und von tiefer Musikalität getragen waren. Ergänzt wurde die Band bei einigen Stücken von Keyboard und Geige.

Die beim Konzert erstmalig vorgestellte CD „The Searching“ enthält 15 englisch gesungene Titel mit einer Gesamtlänge von fast einer Stunde. Tatsächlich ist es gelungen, die Produktion der CD so zu gestalten, dass der akustische Charakter der Band und ihrer Songs perfekt zur Geltung kommt. Gratulation.

Bemerkenswert sind die Kompositionen von Helge Keipert und die wirklich schönen Melodien, die er fand.  Mehr Informationen zur Band und ihre Auftritte, sowie Hörbeispiele finden sich auf ihrer website  www.merlot-music.de .

Noch erwähnenswert ist, dass die Band von ihren Familien mit Kindern und Freunden unterstützt wde und wird.

Jackie Leven

September 7, 2008

Schon lange kein Geheimtipp mehr ist der schottische Liedermacher, Sänger und Gitarrist Jackie Leven. Sein neuestes Album „Lovers At The Gun Club“ (auf CD) ist sehr zu empfehlen. Seine Tour jetzt im September sollte man sich nicht entgehen lassen.

website: Jackie Leven

Jackie Leven auf myspace

am 22.September in Kiel!!!

Chicago In Hamburg am 22. Juli 2008

Juli 22, 2008

Chicago rockt den Stadtpark!!!!!

Ein doch gut gefüllter Stadtpark in Hamburg erlebt eine spielfreudige und absolut professionell aufspielende Band, die in ihrem zweistündigem Set keine Wünsche offen ließ. Es blieb trocken und das Hamburger Publikum hatte durchschnittlich das Alter, die Band auch zu ihren größten Erfolgen in den achtziger Jahren schon gehört haben zu können. :-))

Was bei Chicago in ihrem 41. Jahr wirklich überraschte, war die Freude am Musizieren und dem engen Kontakt zum Publikum. Die Art der Bühne im Stadtpark ließ es zu, dass einzelne Musiker der Band zum Spielen bei ihren Soli über den Rasen zu den Menschen gehen konnten.

 

 

Von der Besetzung fehlten James Pankow und Walt Parazaider aus der Bläsersektion, die aber witzigerweise nicht qualitativ, sondern auch von ihrem Aussehen nach, perfekt ersetzt wurden. Bill Champlin spielte ein Solo, bei dem er auch in die Saiten seiner Gitarre griff und sich ein Duell mit Keith Howland lieferte, die einige sehr gute Gitarrenparts beisteuerte. Tris Imboden an den Drums, ursprünglich Fan der Gruppe gewesen und später in den achtziger Jahren als Schlagzeuger zu der Band gestossen, spielte ein famoses Schlagzeugsolo. Jason Scheff, dessen Vater sogar in der Band von Elvis Presley gespielt hat, überzeugte in Hamburg als hauptsächlicher Leadsänger und am Bass. Er verteilte immer wieder Plektrums im Publikum und hatte augenscheinlich Spass an dem, was er machte. Von der ursprünglichen Besetzung waren Lee Loughnane an der Trompete dabei, der nach dem Konzert noch fleissig Hände schüttelte und der anbetungswürdige Robert Lamm, alterslos und sympathisch!!

Natürlich bekomme ich nicht die komplette Setlist hin, abet was ich noch weiß folgt hier:

Question 67 & 68

Dialoque  

Make Me Smile

Fancy Colours

Alive Again

Stone of Sisyphus

If You Leave Me Now

In The Mood

Solo Bill Champlin

Hard Habbit To Break

You`re My Inspiration

Call On Me

Drum Solo

Free

I`m A Man

You And Me

Does Anybody Really Know What Time It Is?

Beginnings

Old Days

Hard To Say I`m Sorry

Wake Up Sunshine

Saturday In The Park

Feelin`Stronger Every Day

25 Or 6 To 4

beim letzten Stück tanzten und klatschten sogar die unterkühlten Hamburger und die Zugabe brachte Band und Publikum nochmal ganz dicht zusammen. Das wunderbare Konzert endete dann nach genau zwei Stunden um 21.15Uhr. Robert Lamm verabschiedete uns mit den Worten, dass es nicht wieder 20 Jahre dauern sollte, bis wir uns wiedersehen würden, sondern sehr bald….

Hoffentlich!!!

No Angels bei der Kieler Woche

Juni 27, 2008

Ja ich bin dabei gewesen, als die erste deutsche Casting-Band open Air in Kiel aufspielte. Und es war gut. Die Wolken hatten sich verzogen und die Sonne schien. Die vier jungen Frauen sehen tatsächlich in Wirklichkeit besser aus, als im Fernsehen. Sie hatten eine sehr gute Band dabei, die den Songs ordentlich Schmackes gaben. Und sie absolut live gesungen.

Der Auftritt der sympathischen No Angels endete mit den Zugaben „Daylight“ und einem romantischen Song. Nicht gespielt haben sie den Looser-Song vom Eurovision Contest.

 

Beim Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden

Mai 16, 2008

Wie jedes Jahr fand auch 2008 das Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden statt.  Die Creme de la creme der spirituellen Szene trifft sich alljährlich dort. Dieses Jahr passte auch das Wetter ins Bild, denn ein blauer Himmel und Sonnenschein veredelten noch die Tage um Pfingsten in der schönen Stadt Baden-Baden.

Meine besonderen Highlights möchte ich im Folgenden gerne vorstellen. Da gab es im Kongreßgebäude Stände aller Art. Diesesmal hatten die Veranstalter die gesamte zweite Etage von Ständen frei gehalten und eine Lounge gestaltet, in der man sich treffen, dem Klavierspiel von Joachim Goerke lauschen oder leckeren Chai Tee trinken konnte.

Dann gibt es fantastische Live Musik, gespielt von den beliebtesten Gruppen, Sängern und Musikern. Ein Highlight war wie jedes Jahr das Konzert von Miten und Deva Premal im Kursaal. Ihre vom ehemaligen Osho Musiker Miten vertonten Mantren in teilweise überirdischer Weise gesungenen Art von Deva Premal brachten den gefüllten Saal ins Schwelgen und zum Mitsingen.

Fast noch schöner war dann die als Satsang „getarnte“ Veranstaltung am Pfingstmontag, wo Miten und Deva Premal mit uns das neue Stück gemeinsam sangen. Auch Pari und Satyaa konnten mit Gefühl und Mantren überzeugen.

Milarepa und Prem Joshua waren mit ihren Bands am Start und lieferten wunderbare und tanzbare Konzerte ab. Prem Joshua hatte die Ehre und die Pflicht das Abschlusskonzert am Montag nachmittag zu spielen. Auch, wenn er ankündigte, dass er seinen „Hit“ Shiva Moon nicht mehr spielen wollte, so war dieser mit 20 Minuten am Ende das Highlight, was uns alle von den Plätzen riss und zum Tanzen animierte.

Aber der absolute Höhepunkt aus Konzertsicht war der Abend mit Krishna Das, der mit seinen sonor vorgetragenen Mantren inszwischen ein Star in der Szene ist. Der Raum im Zentrum war ausverkauft und die Stimmung konnte wohl kaum besser sein. Alle möglichen „Meister“ waren anwesend. Persönlich gesehen habe ich Ric Linchitz, Satyaaa und Pari, Rhea Powers, Phil Gruber, Peter Makena uvam.  Selbst Madhukar ließ es sich nicht nehmen mit Rita und einigen anderen seiner Sangha zum Konzert zu erscheinen.

Über Madhukar habe ich hier im blog ja bereits mehrfach geschrieben. Ich war und bin immer sehr offen für alle, die etwas zu geben oder zu sagen haben. Persönlich finde ich meine Wahrheit am ehesten im Zen und im Advaita Vedanta. Madhukar, aus der Segenslinie von Sri Ramana Mahashi und Sri H.W.L. Poonja stammend, ist ein lebendiger Meister, dessen Gegenwart Frieden, Stille und Liebe spürbar ausstrahlt. Als er das Konzert von Krisha Das betrat, erhöhte sich für mich die Energie im Raum nochmals und ich erlebte in der Folge Samadhi ähnliche Zustände, so tief war die Stille in der Musik.

Ich habe tolle, witzige (Bruno Würtenberger) und lehrreiche (Om. C. Parkin) Vorträge gehört und die beiden Satsangs mit Madhukar gehören zweifellos dazu. Vor allem der Satsang am Samstag begann mit einer tönernden Stille, die von einem Teil mit interessanten Fragen und noch interessanteren und witzigen Antworten abgelöst wurde. Hinterher waren wir richtig „high“. Vielen der Lehrer, Meister und Musiker konnte während des Festivals begegnet werden. Miten und Deva Premal signierten ihre CDs, Madhukar war an drei Tagen auch zum Signieren da. Seine Sangha hatte ihm wieder einen sehr schönen Stand gebaut, am dem es nicht nur seine Bücher, sondern auch ein kleines Gläschen mit Honig gab. Aber noch süßer war natürlich die Möglichkeit, ihm (Übersetzung für Madhukar lautet: „Madhukar – so süß wie Honig“) direkt und normal begegnen zu können.

Auch die Violetten als die Partei, die sich aufgemacht hat, Politik und Spiritualität miteinander zu verbinden, hatte in Baden-Baden einen sehr schönen Stand, der rege frequentiert wurde und sicherlich vielen Menschen einen neuen Impuls zur perönlichen Aktivität und eventuellen Engagement gegeben hat.

Aber das Wichtigste waren und sind auch dort beim Rainbow Festival die Kinder…..

 

 

 

David Sylvian in Berlin

Oktober 7, 2007

Ein Konzertbericht

Für nur drei Konzerte ist David Sylvian nach Deutschland gekommen. Laut Pressebericht soll es das letzte Mal sein, dass er Songs aus seinen Soloalben spielt. Umso schöner für uns, dass wir Karten für das Konzert in Berlin hatten. Pünktlich um 19Uhr waren wir gestern abend am Schillertheater nicht weit vom Ernst-Reuter-Platz in Berlin. Ein sehr gemischtes Publikum – häufig ein Index für gute Musik – fand den Weg hinein. An einem Stand konnte man einen schönen Fotoband mit einer beiliegenden CD erwerben. Ich meine auch Enie van de Meiklokjes gesehen zu haben.

Pünktlich um 20Uhr begann das Konzert vor ausverkauften Haus. Auf der Bühne befanden sich David Sylvian ganz in Schwarz sitzend und meistens ein wenig Gitarre spielend, Steve Janson an den Drums, Keith Lowe am Bass und Takuma Watanabe am Klavier. Es wurde ein sehr schönes Konzert, welches am Ende nach zwei Zugaben mit Standing Ovation vom verwöhnten Berliner Publikum geehrt wurde.

Teilweise Avangarde verströmte das Konzert doch meistens Wohlklang immer getragen von der unverwechselbaren und wunderbaren Stimme von David Sylvian, zusammengehalten vom fantastischen Spiel von Bassist und Drummer und ergänzt vom Klavier.

Eine sehr gute Akustik und eine eher abstrakt gehaltene Videoleinwand gaben den Hintergrund für Stücke, die Sylvian teilweise gegen den Strich auswählte. Er begann das Konzert mit Wonderful World vom Album Snow Bourne Sorrow von seiner Band Nine Horses. Von diesen Album spielten sie noch andere Stücke wie z.B. den Titelsong. Viele gute Songs folgten, von denen ich noch besonders World Citizen und  Ride in Erinnerung habe. Zugaben waren das wunderschön vorgetragene Every Colour You Are und Wanderlust.

Dieses war wahrlich ein Abend von Magie und zum Teil fast religiöser Andacht.

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