Monatshoroskop November 2018

Die astrologischen Konstellationen im November 2018

Die Daten:

06.11. Uranus wechselt zurück in den Widder

07.11. Neumond  17.02h  Sonne und Mond auf 16 Grad im Skorpion

08.11. Jupiter wechselt in den Schützen

15.11. Mars wechselt in die Fische

16.11. Die Mondknotenachse wechselt in den Krebs

16.11. Venus wird direktläufig

17.11. Merkur wird rückläufig

22.11. Zeichenwechsel: Sonne im Schützen

23.11. Vollmond  6.39h  Sonne im Schützen, Mond gegenüber im 1. Grad der Zwillinge

25.11. Neptun wird direktläufig

26.11. Sonne Konjunktion Jupiter

Die Deutung:

Der größte Planet unseres Sonnensystems, der Jupiter, wechselt nach einem Jahr im Skorpion im November 2018 in „sein“ Zeichen, den Schützen. Auch die Mondknotenachse wechselt das Zeichen. Dazu kommen Richtungsänderung und Zeichenwechsel einiger Planeten. Astrologisch gesehen ist einiges los im November 2018!

Am 6. November wechselt Uranus innerhalb seiner Rückläufigkeit zurück in den Widder. Dies ist für die nächsten Jahrzehnte der letzte Aufenthalt von Uranus im Widder, denn im März 2019 erfolgt dann der endgültige Wechsel in den Stier. In diesen Monaten wird Uranus im Widder direktläufig, so dass wir die Möglichkeit haben zu überprüfen, ob wir uns wirklich aktiv befreit haben. Jetzt können wir noch einmal letzte Korrekturen vornehmen.

Am 7. November treffen sich Sonne und Mond im 16. Grad zum Neumond. Merkur im Schützen läuft ins Quadrat zu Neptun in den Fischen und Jupiter steht im Skorpion kurz vor seinen Eintritt in den Schützen. Beim Neumond im Skorpion kommen zwei Aspekte zusammen. Der Neumond an sich reicht tief ins Unbewusste und der Skorpion ist das Zeichen mit der größten Tiefe. Damit kann der Neumond im Skorpion uns in unsere größten Tiefen führen. Dort können wir Ängste, Zwänge, alten Gefühlen und karmischen Ablagerungen begegnen. Wenn wir offen sind, können wir durch liebevolles Bewusstsein diese Energien wandeln und im Idealfall kann es zu einer tiefgreifenden Transformation kommen. Wichtig ist es, dass wir vor allem die Gefühle, die in uns in den Tagen um den Neumond im Skorpion hochkommen, nicht auf andere Menschen projizieren, sondern als unsere eigenen erkennen.

 

 

Am 8. November wechselt Jupiter vom Skorpion in den Schützen. Jupiter braucht fast genau zwölf Jahre für einen Umlauf um die Sonne, so dass er sich in jedem Tierkreiszeichen ungefähr ein Jahr lang befindet. So können wir spaßeshalber bei einer Geburt von einem dazu gehörigen Jupiter-Jahrgang sprechen. Jupiter ist der größte der Planeten in unserem Sonnensystem. In der griechischen Mythologie ist er der Göttervater Zeus. Seine Bedeutung hat mit Expansion, Ausdehnung und Erweiterung zu tun. Mit Jupiter erreichen wir den Bereich der gesellschaftlichen Planeten (Jupiter, Saturn, Chiron).

Am 10. Oktober 2017 war Jupiter in den Skorpion eingetreten, den er jetzt in Richtung Schütze verlässt. Jedem Sternzeichen kann auch ein oder zwei Planeten zugeordnet werden. Jupiter gehört in den Schützen, so dass er in diesem Jahr durch sein „eigenes“ Zeichen wandert, was ihm große Kraft verleiht. Interessant ist, dass sich zur gleichen Zeit mit Saturn (im Steinbock) und Neptun (in den Fischen) zwei langsam laufende Planeten in „ihren“ Zeichen befinden.

In einem Jahr mit Jupiter im Schützen werden grundsätzlich alle Dinge übertrieben. Es kann ein besonders großes Interesse an Religion und Philosophie entstehen. Wir Menschen sind verstärkt auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Aber damit ist auch ein übertriebener (religiöser) Eifer denkbar. Mit Jupiter im Schützen wird unser Potential zur Horizonterweiterung aktiviert. Wir haben Lust, unsere Grenzen zu erweitern und sind bereit, größere Wege (Reisen) dafür in Kauf zu nehmen. 

Im besten Sinn steht Jupiter im Schützen für Gerechtigkeit, Großzügigkeit und hohe Tugenden. Aber auch der Schatten des Jupiter ist zu beachten, hier kann es zu Ungerechtigkeit, Intoleranz und Besserwisserei kommen. Es gilt unseren Sinn für innere und äußere Gerechtigkeit zu schärfen und uns in Toleranz und Großmut zu üben. Aber der wichtigste Aspekt von Jupiter im Schützen beleuchtet die Sinngebung. In unserer modernen Welt sind Konsum, Gier und Zeit zu unseren Götzen geworden. Aber diese Dinge bieten – wenn überhaupt – nur eine kurzfristige Befriedigung. Es fehlt an übergeordneten Zielen ebenso wie an Personen, die als Vorbilder dienen können. Ohne eine echte Sinngebung erscheinen alle Dinge des Lebens beliebig und eben sinnlos. In dem Jahr mit Jupiter im Schützen können wir vermehrt nach dem Sinn in unserem Leben forschen und dabei auch fündig werden.

Am 15. November wechselt Mars aus dem Wassermann in die Fische. Der Kriegsgott Mars passt mit seiner Energie nicht wirklich in das sanfte Wasserzeichen Fische. Wir können ihn nutzen, indem wir unsere Spiritualität aktiv leben. Hier empfehlen sich Yoga und Meditation. Mars setzt sich in den Fischen mehr auf sanfte Art und Weise durch („das weiche Wasser bricht den Stein“). Männer können in dieser Zeit auch ihre sensiblen und weichen Seiten entdecken. Es ist grundsätzlich eine gute Zeit für soziales Engagement, für Kunst, Musik und Kultur. Es ist dagegen keine gute Zeit, um sich gegen Widerstände „gewaltsam“ durchzusetzen. 

Am 16. November wechselt die Mondknotenachse vom Löwen in den Krebs. Anders als die Sonne, der Mond und die Planeten lassen sich die Mondknoten nicht am Himmel beobachten. Die Mondknoten ergeben sich als Schnittpunkte aus den Ebenen der Sonnen-, Mond- und Erdbahn und sie verschieben sich rückwärts durch den Tierkreis. Der Mond befindet sich teils südlich, teils nördlich der Sonnenumlaufbahn. Mondknoten nennt man die Schnittpunkte seiner Laufbahn mit der der Sonne. Kommt der Mond vom Süden spricht man vom aufsteigenden Mondknoten oder Drachenkopf, kommt er vom Norden heißt es absteigender Mondknoten oder Drachenschwanz. Die beiden Punkte liegen einander genau gegenüber, so dass ein Planetenaspekt zu einem der Mondknoten automatisch auch ein Aspekt zum anderen bedeutet.

So wird es deutlich, dass es der nördliche Mondknoten ist, welcher aus dem Löwen in den Krebs wechselt (und damit der südliche Mondknoten vom Wassermann in den Steinbock). Der Umlauf der Mondknotenachse dauert ca. 19 Jahre, so dass der Durchlauf durch ein Tierkreiszeichen ungefähr 1,5 Jahre dauert. In dieser Zeitphase ist der „Zeiger“ der Mondknotenachse auf das Sternzeichen Krebs gestellt. Damit gilt es sich von den Eigenschaften des gegenüberliegenden Zeichens Steinbock zu lösen und sich mehr in den Krebs hin zu orientieren. Im Krebs geht es mehr um Gefühle, um Heimat, um Verbundenheit, um ein sich aus Mitgefühl um den anderen kümmern, um die Familie, um die Innenwelt, das Zuhause, um ein sich selbst und die Begegnungswelt Fühlend erleben. Dazu ist es notwendig sich von zu viel Ehrgeiz, Struktur, Pflicht, Engstirnigkeit, Rationalität, Regeln und dem Versuch, das Leben durch Ordnung und Struktur kontrollieren zu wollen, zu lösen. 

Die Aufgabe der Mondknotenachse ist weniger vordergründig, sondern bildet eine Art Hintergrundbild. Verschiedentlich habe ich die Mondknotenachse auch unseren spirituellen Kompass genannt. Der Kompass zeigt damit in dieser Zeitphase auf das Zeichen Krebs und wir können in unserer spirituellen Entwicklung einen Schritt weitergehen, wenn wir die damit verbundenen Eigenschaften verstärkt in uns entwickeln.

Am 16. November wird Venus auf 25°15` in der Waage direktläufig. Am 5. Oktober war Venus auf 10°50` im Skorpion rückläufig geworden. Den Stand wie zu Beginn ihrer Rückläufigkeit erreicht Venus erst am 18. Dezember 2019 wieder. In der Zeit ihrer Rückläufigkeit ist Venus vom Skorpion in die Waage gewechselt und wird innerhalb ihrer Direktläufigkeit dann von der Waage wieder in den Skorpion eintreten. Letztlich hält sie sich damit von Anfang September 2018 bis Anfang Januar 2019 in den Zeichen Waage und Skorpion auf. In der Phase der Rückläufigkeit der Venus stehen unser Beziehungsleben, aber auch unsere Werte auf dem Prüfstand. Wie ist unser Selbstwert, unser Selbstvertrauen? Inwieweit sind wir in der Hinsicht von der Meinung und Anerkennung durch andere Menschen abhängig? Wo gibt es bislang ungeklärte Konflikte in unseren Beziehungen? In der Phase der Rückläufigkeit der Venus kann es zu Problemen, Hindernissen und Verzögerungen im Bereich Liebe und Beziehungen kommen. Außerdem steht Venus für Geld und Werte aller Art, so dass wir in dieser Zeit mit Geld, Geldanlagen und Wertpapieren besonders vorsichtig umgehen sollten. In ihrer Direktläufigkeit wird die Venus die Bereiche, die sie innerhalb ihrer Rückläufigkeit durchlaufen hat, nun ein drittes und letztes Mal aktivieren. Wir können in dieser Zeitphase erkennen, was wir innerhalb der Rückläufigkeit erfahren und was wir daraus gelernt haben. Von nun an können sich sowohl unser Beziehungsleben wie auch unser Umgang mit Geld und Werten allgemein wieder mehr konstruktiv nach vorne entwickeln.

Am 17. November wird Merkur auf 13°30` im Schützen rückläufig. Er bleibt dies bis zum 6. Dezember 2018 und steht dann auf 27°16`im Skorpion. Den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erreicht Merkur erst am 24. Dezember 2018 wieder. Einen Tag, nachdem Venus direktläufig geworden ist, wird Merkur rückläufig. Er verlässt innerhalb dieser Zeit den Schützen (1. Dezember), um zurück in den Skorpion zu wechseln. Merkur wird dann im Skorpion direktläufig und wechselt am 13. Dezember erneut in den Schützen. Im Schützen geht es um Erkenntnisse und Einsicht, die idealerweise in Selbsterkenntnis münden. Im Skorpion geht es möglicherweise darum, etwas Verborgenem auf die Spur zu kommen. Beide Aspekte können (und sollten) in der Phase des rückläufigen Merkur intensiver betrieben werden. Traditionell sollte man es in dieser Zeit vermeiden, wichtige Entscheidungen zu fällen, Verträge zu unterzeichnen oder größere Kaufvorhaben zu realisieren, denn oftmals liegen uns nicht alle Informationen vor.

Am 22. November wechselt die Sonne vom Skorpion in den Schützen. Damit beginnt auch astrologisch die Vorweihnachtszeit, was sich darin zeigt, dass die Tage bis zur Wintersonnenwende immer kürzer werden. Es ist astrologisch gesehen die Zeitphase der Sinngebung. Es kann sehr sinnvoll sein, sich in den wichtigen Fragen unseres Lebens auch nach innen hin zu orientieren. Dem Schützen geht es vor allem um Wissen und Erkenntnisse, die im besten Fall zu einer vertieften Selbsterkenntnis führen. Der Schütze ist ein Feuerzeichen und hat viel Energie. Der enorme Bewegungsdrang des Schützen kann sich im Außen in Reisen, Sport und anderen Aktivitäten zeigen oder sich nach innen richten. Es liegt auch mit in unserer Hand, wo wir diese Energie einsetzen wollen.

Am 23. November stehen sich die Sonne im Schützen und der Mond im Zwilling im ersten Grad zum Vollmond gegenüber. Die Sonne steht dicht beim gerade in den Schützen gewechselten Jupiter. Merkur steht im Schützen und ist rückläufig. Venus steht in Opposition zum Uranus. Der Vollmond im Zwilling hat in der Regel mit der Zunahme von Wissen und Erkenntnis zu tun. Der zum Vollmond rückläufige Merkur weist darauf hin, dass dieses Wissen nicht nur intellektuell, sondern ganzheitlich gewonnen werden soll. Dabei geht es auch um ein „Frei Werden“ von falschen Werten und einengenden Beziehungen (Venus Opposition Uranus). Eventuell ringen wir in dieser Zeit mit dem Gegensatz von spirituellen und alltäglichen Wissen, mit dem Gegensatz von Wissenschaft und Religion/Spiritualität. Es gilt einen mittleren Weg zu gehen, der beide Pole mit einschliesst, denn Weisheit schliesst nichts aus.

 

 

Am 25. November wird Neptun auf 13°42` in den Fischen direktläufig. Neptun war seit dem 19. Juni rückläufig gewesen, erreicht den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erst am 15. März 2019 wieder. Mit der Direktläufigkeit des Neptun sind Werte wie Mitgefühl, Mitfreude und allgemein Spiritualität wieder im Vorwärtsgang. Wir sollten uns nun um die Entwicklung dieser Tugenden bemühen.

Am 26. November kommt es zur Konjunktion von Sonne und Jupiter. Jupiter ist am 8. November in „sein“ Zeichen, den Schützen gewechselt und jetzt erreicht ihn die Sonne bei ihrem Lauf durch dieses Zeichen. Diese Konjunktion kann das Beste in uns zum Vorschein bringen. Dazu gehört Toleranz, Großzügigkeit und Sinngebung. Es kann aber auch Übertreibungen, Intoleranz und Verurteilen kommen. Letztlich liegt es an uns, welchen Impulsen in uns wir Energie und Kraft geben.

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