Archive for Juni 2011

Die astrologischen Konstellationen im Juli 2011

Juni 29, 2011

Von meiner Webseite www.giesow.de  zu finden hier

auch für August schon online, hier

Die Daten:

01.07. Neumond 10.54Uhr Sonne und Mond auf 9°12` Krebs
02.07. Merkur wechselt in den Löwen
02.07. Jupiter Sextil Chiron
04.07. Venus wechselt in den Krebs
07.07. Jupiter Trigon Pluto
10.07. Uranus wird rückläufig
15.07. Vollmond 8.39Uhr Sonne im Krebs, Mond im Steinbock auf 22°28`
23.07. Zeichenwechsel: Sonne im Löwen
28.07. Venus wechselt in den Löwen
28.07. Merkur wechselt in die Jungfrau
30.07. Neumond 20.40Uhr Sonne und Mond 7°16` im Löwen

Die Deutung:

Der Juli 2011 ist astrologisch gesehen ein besonderer Monat, da er mit einem Neumond beginnt und endet. Diese und weitere interessante Konstellationen möchte ich hier gerne besprechen.

Neumond Juli 2011 -1-

Am 1. Juli treffen sich Sonne und Mond auf 9 Grad im Krebs. Dieser Neumond steht in Opposition zum Pluto im Steinbock, im Quadrat zum Saturn in der Waage und im Quadrat zum Uranus im Widder. Er aktiviert demnach den kardinalen Konflikt, die bedeutende astrologische Spannungsfigur unserer Zeit. Im Krebs geht es um Gefühle, um Familie und Heimat. Diese sehr emotionalen Themen treffen auf die Spannungsaspekte der kollektiven Planeten, so dass es hier auch um den gefühlten Gegensatz zwischen Regeln und Gesetzen der Politik und dem persönlichen Empfinden der Individuums gehen wird. Diese Tage um den Neumond gilt es, intensiv zu beobachten.

Am 2. Juli wechselt Merkur vom Krebs in den Löwen. Im Löwen werden die Bereiche der Kommunikation und des Denkens kreativer und extrovertierter, aber auch ichbezogener. Dies ist eine gute Stellung, schöpferisch und großzügig zu denken.

Am 2. Juli steht Jupiter im Stier im Sextil zum Chiron in den Fischen. Dieser Aspekt macht es leichter, Heilung zu erfahren und mit ihr Glauben und Sinn.

Am 4. Juli wechselt die Venus von den Zwillingen in den Krebs. Dort ist sie sehr viel emotionaler. Das wirkt sich in unseren Beziehungen so aus, dass diese romantischer und subjektiver werden. Viel Liebe und Fürsorge richtet sich jetzt auf die Lebewesen, denen es nicht so gut geht wie uns. Dies ist auch eine gute Stellung, unser Zuhause zu verschönern. Mit Venus im Krebs sind wir gern mit unserer (Wahl-)Familie zusammen.

Am 7. Juli steht Jupiter im Stier im Trigon zu Pluto im Steinbock. Diese energiereiche Kombination macht es uns einfacher, Wandlung, Transformation und die Suche nach einem tieferen Sinn im Leben erfolgreich zu vollziehen.

Am 10. Juli wird Uranus auf 4°34`im Widder rückläufig. Er wird am 10. Dezember 2011 auf 0°39` im Widder wieder vorläufig, es dauert aber bis zum 25. März 2012, bis er den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit wieder erreicht hat. In der rückläufigen Phase des Uranus sollten wir die mit ihm verbundenen Ereignisse Revue passieren lassen, damit wir sie verarbeiten können. Uranus steht für Veränderung, Befreiung und unorthodoxe Verhaltensweisen.

Vollmond Juli 2011

Am 15. Juli stehen sich die Sonne im Krebs und der Mond im Steinbock zum Vollmond gegenüber. Mit dem Gegensatzpaar Krebs und Steinbock erleben wir den Gegensatz zwischen dem subjektiven Empfinden und dem Versuch der objektiven Wahrnehmung. Alle sozialen Ungerechtigkeiten der letzten Monate kommen jetzt in den Fokus. Daraus kann sich die Bereitschaft ergeben, sich nicht mehr mit den sozialen Verhältnissen abzufinden, sondern handeln zu wollen, um diese Zustände aktiv zu verändern.

Am 23. Juli wechselt die Sonne vom Krebs in den Löwen. Jetzt im Höhepunkt des Sommers steht die Sonne in einem Feuerzeichen. Damit sollten wir in Spiel, Sport, Spannung und allem was Spaß macht, aktiv werden. Die Phase des Löwen ist auch besonders für kreative und unternehmungslustige Aktivitäten geeignet.

Am 28. Juli wechselt die Venus vom Krebs in den Löwen. Damit werden alle Angelegenheiten um die Liebe und unsere Beziehungen kraft- und lustvoller, kreativer und extrovertierter. Jetzt macht es besonderen Spaß verliebt zu sein oder überhaupt zu lieben.

Am 28. Juli wechselt Merkur vom Löwen in die Jungfrau. Nun können wir wieder klarer und strukturierter denken. Die Kommunikation wird nun nüchterner und mehr an der Realität ausgelegt. Dies ist eine gute Phase, um Pläne und Strukturen zu entwickeln und Vorhaben langfristig zu organisieren.

Neumond Juli 2011 -2-

Am 30. Juli treffen sich Sonne und Mond im achten Grad des Löwen zum Neumond. Dies ist bereits der zweite Neumond im Juli 2011. Dicht bei der Venus und im Quadrat zum Jupiter im Stier hat dieser Neumond sehr viel Energie, die sich in Kunst, Musik, sowie der Liebe zu uns selbst und allen Lebewesen äußern kann. Wir sind in diesen Tagen besonders empfindlich, wenn es um das Wohl unserer Liebsten geht.

Enttäuschung

Juni 28, 2011

Wie kann es sein, dass wir Menschen uns gegenseitig ständig und immer wieder enttäuschen? Die meisten von uns sind in der Regel guter Absicht. Viele von uns haben erkannt, dass wir im Leben so behandelt werden, wie wir selbst andere behandeln. Und doch kommt es ständig vor, dass wir andere vor den Kopf stossen, dass wir sie enttäuschen. Nicht, dass Enttäuschung an sich etwas Schlechtes wäre, denn im Wort selber steckt ja das Ende der Täuschung. Wer von uns nach der Wahrheit strebt, sehnt das Ende der Täuschung herbei.

Aber das ist damit natürlich nicht gemeint, denn enttäuscht sind wir meistens dann, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden. Da haben wir es wieder. Erneut liegt es bei uns selber. Nicht der andere ist Schuld, wenn er uns enttäuscht, nein, im Grunde sind wir selbst es wieder, weil wir Erwartungen hatten.

Mit den Erwartungen ist es so ähnlich wie mit dem Loslassen oder dem Spontan Sein. Diese Dinge kann man nicht erzwingen, gerade das Loslassen bedeutet ja, dass wir etwas geschehen lassen und nicht, dass wir mit unserem Willen etwas erzwingen. Mit den Erwartungen ist das ähnlich, denn auch, wenn ich mir vornehme, nichts zu erwarten, kann es sein, dass ich trotzdem etwas erwarte. Und viele der Erwartungen sind ja auch total berechtigt. Kann ich von meinen Freunden nicht Ehrlichkeit und Zuwendung erwarten? Sicherlich, aber nicht immer so, wie ich mir das wünsche. Damit nehme ich meinen Freunden ja die Freiheit. Der Freund selber entscheidet, wann und wie ehrlich er zu mir ist, wie viel und in welcher Form er mir Zuneigung, Zeit, Aufmerksamkeit etc. schenkt.

Was ist mit mir selbst? Kann ich es vermeiden, andere zu enttäuschen, wenn ich es schon nicht vermeiden kann, selber enttäuscht zu werden? Auch hier gilt für allem die Absicht, die Bemühung. Ich kann mich immer nur wieder darin üben, andere nicht zu enttäuschen, kann immer nur wieder die Absicht hegen, keine allzu großen Erwartungen aufzubauen. Das Leben ist wie das Lernen in der Schule, immer wieder bekommen wir Situationen, in denen wir das üben können, was wir vorher erkannt haben.

An ihren, an unseren Taten, sollen wir sie/uns erkennen. Oder wie es in den bekannten Ochsenbildern aus dem Zen heißt: Nach der Erleuchtung muss der Mönch wieder auf den Marktplatz, um zu überprüfen, ob seine Erleuchtung auch in der Realität Bestand hat.

Letztlich machen diese Erfahrungen, egal, ob ich enttäuscht werde oder ob ich jemanden enttäusche mir nur klar, wo mein Ego ist, wo ich stehe und damit wird deutlich, wo wir uns weiterhin getrennt fühlen. Viele spirituelle Lehrer sagen, dass wir alle in einer großen Illusion leben (Maya). Wenn wir aufwachen wollen, müssen wir die Täuschung beenden…..

 

Mond im Widder

Juni 23, 2011

Der Mond im Sternzeichen Widder bringt das grundlegende Bedürfnis mit sich, aktiv zu sein. Dabei ist der Impuls zur Aktivität hier noch nicht ausgerichtet. Daraus resultiert dann auch, dass der Mond im Widder so häufig verletzend und ungestüm wirkt, da er oftmals keinen Plan hat, wie er die oft nur unbewusst gespürte Aktivität ausleben soll. Darin liegt aber auch eine Chance und gleichermaßen die Schwierigkeit für den Mond im Widder, denn er selber hat es in der Hand, welche Richtung der Impuls nehmen wird. Dies ist mit der Grund dafür, warum Mond/Widder die Auseinandersetzung sucht, denn er erhofft sich daraus die Klärung seiner Zielrichtung. Es gilt für ihn, Selbstverantwortung zu übernehmen.

Allerdings kann der oft unbewusste Wunsch nach Auseinandersetzung den Menschen mit dem Mond im Widder ihn in möglicherweise schwierige Situationen bringen. Sein Empfinden geht möglicherweise dahin, dass er sich als Einzelgänger empfindet oder sich sogar von seiner Umwelt bedroht fühlt. Ich habe es bestätigt gefunden, was auch Michael Roscher in seinem Mond-Buch sagt, dass Mond/Widder sich als „Einer gegen Alle“ fühlt. Daraus wiederum resultiert ein Gefühl der Einsamkeit, das „sich allein fühlen“ und den Glauben immer alles allein schaffen zu müssen und keine Hilfe annehmen zu können. Viele Menschen mit Mond im Widder schaffen sich mit diesem Glaubensmuster eine Realität, die so aussieht, dass ihnen niemand helfen will oder dass keine Unterstützung da ist, wenn sie einmal welche brauchen. Daraus resultiert dann auch der Mangel an Vertrauen, der mit dieser Konstellation einhergeht und der sich auch auf das Verhalten in der Partnerschaft auswirkt.

Die große Chance dieser Konstellation liegt darin, dass der Mond im Widder starke innere Impulse setzen kann. Sollte das restliche Horoskop in eine Richtung zeigen, die ein Interesse an Spiritualität zeigt, dann kann Mond/Widder hier eine starke Absicht nach Befreiung entwickeln. Doch nur das gesamte Horoskop kann zeigen, inwieweit der Mond/Widder sich überhaupt auseinander setzen will. In Verhältnis zu anderen Faktoren des Horoskops wie z.B. im Sternzeichen der Sonne liegt der Schlüssel dafür, ob es diesem Menschen schwer oder leicht fällt, sich Menschen und Situation zu suchen, mit denen er sich auseinander setzen oder konfrontieren kann.

 

Mond Widder: Partnerschaft / Beziehung

Der Mond im Widder macht trotzig, aggressiv und kämpferisch. Unser inneres Kind wird für seine Rechte kämpfen. Schnell fühlt sich der Mond im Widder in die Ecke gedrängt und hat das Empfinden, er stehe allein gegen alle und müsse sich verteidigen. So kann es zu aggressiven Tendenzen in den Beziehungen kommen, die der Mond im Widder aber auch gegen sich selber entwickeln kann. So können autoaggressive Tendenzen entstehen, die sich auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit auswirken können.

Es gilt für uns zu erkennen, dass weder unser Partner, noch wir selbst unser Feind oder unser Gegner sind, sondern uns nur unsere eigenen Schattenanteile spiegeln. Im Zug dieser Entwicklung sollten wir uns mit dem Mond im Widder um Verständnis und Mitgefühl bemühen. Daraus kann als neue Fähigkeit das Nachgeben entstehen und wir können lernen, auch immer mehr Vertrauen zu entwickeln.

 

Mond Widder: Kind / Kindheit

Das Kind mit Mond im Widder möchte nicht klein sein, er möchte schon groß sein. Dazu passt, dass er eine frühe Entwicklung seiner Motorik hat. Wie später auch als Erwachsener hat auch das Kind mit dem Mond im Sternzeichen Widder eine geringe Frustrationstoleranz. Er ist lebhaft, aktiv, fordernd, eigenwillig, laut, mutig und ungestüm. Der Mond im Widder braucht viel Bewegungsfreiheit. Er sucht die aktive Auseinandersetzung mit Mutter und Vater. Gefühle werden unmittelbar geäußert, er ist spontan, direkt und ungeschminkt.

 

Mond Widder: Körper / Gesundheit

Migräne, Kopfschmerzen, Probleme mit den Augen, ständig überreizt.

 

Wechselfälle

Juni 20, 2011

Die beiden „männlichen“ Faktoren Mars und Sonne wechseln am 21. Juni die Zeichen. Mit dem Wechsel in ein neues Zeichen kommt es meistens zu etwas hektischer und unruhiger Energie, bis sich die neue Stellung etabliert hat. In meinem Heimatort Kiel ist es aufgrund der alljährlichen Kieler Woche ohnehin schon recht hektisch und heute Nacht ist die Sommersonnenwende. Die kürzeste Nacht des Jahres bringt den Wechsel der Sonne in den Krebs. Damit ist es mit der zerstreuenden, aber auch irgendwie leichten Energie des Zwillings vorerst vorbei, obwohl mit dem Wechsel des Mars in den Zwilling diese Energie durch eine andere Tür wieder eintritt. Interessant!

In der Krebs-Phase geht es darum, dass wir nach dem handeln, was uns emotional wirklich wichtig ist. Wo zeiht uns unser Gefühl hin. Dem Verstand mit seiner oftmals zwiespältigen Ausrichtung sollte nun nicht mehr bedingungslos gefolgt werden, sondern mehr dem Bauch.

Hier folgen jetzt noch die Texte von meiner Webseite Angewandte Astrologie von Norbert Giesow.

Am 21. Juni wechselt Mars vom Stier in die Zwillinge. Damit wird der Einsatz der Energie lockerer, aber auch weniger gerichtet. Mars kann sich in den Zwillingen seine Interessen und Anliegen weit zerstreuen. Es fällt uns mit dieser Stellung nicht leicht, bei einer Sache zu bleiben und Dinge zu Ende zu führen, zu verlockend sind all die vielen Möglichkeiten, die sich jetzt zeigen. Mars kämpft in den Zwillingen mit der Sprache und oder schriftlich. Dieses ist eine gute Phase, um journalistisch tätig zu sein, oder auch, um Ideen auf Papier zu bringen.

Am 21. Juni wechselt die Sonne von den Zwillingen in den Krebs. Das ist der Punkt der Sommersonnenwende und gleichzeitig der Beginn des kalendarischen Sommers. Von nun an läuft die Sonne analog zum Zeichen Krebs wieder rückwärts, was nichts anderes bedeutet, als dass die Tage nun allmählich wieder kürzer werden. Inhaltlich ist die Phase mit der Sonne im Krebs besonders geeignet, um Mensch beizustehen, die Hilfe oder Trost benötigen, aber auch dafür, dass wir uns um unsere Familie und unser Heim kümmern.

 

Vollmond am 15.Juni 2011

Juni 13, 2011

Vollmond Juni 2011

Am 15. Juni stehen sich die Sonne in den Zwillingen und der Mond im Schützen auf 25 Grad zum Vollmond gegenüber. In Verbindung zur Mondknotenachse (Sonne am Südknoten, Mond am Nordknoten) kommt es zu einer für Mitteleuropa nicht sichtbaren totalen Mondfinsternis. Astrologisch sind Finsternisse von besonderer Bedeutung, so dass dieser Vollmond vor allem die geistigen Erkenntnisse der letzten Monate zum Ausdruck bringen wird.

Finsternisse gelten in der Astrologie als besonders wichtig. Eine Finsternis bringt Sonne, Mond und Erde in eine spezielle Konstellation, wobei in diesem Fall der Mond verdunkelt wird. So spektakulär dieses Ereignis auch sein mag, uns interessiert mehr, was sich dadurch inhaltlich ergibt. Der Mond im Schützen wird verdunkelt. Der Mond steht ganz in der Nähe des galaktischen Zentrums. Bei diesem Vollmond ist die Achse Zwillinge/Schütze betont. In dieser Achse geht es um Wissen und Erkenntnis. Nach den turbulenten Ereignissen der letzten Wochen und Monate, die neben der Kernkraftkatastrophe in Japan und dem Tod Osama Bin Laden Kriege, Erdbeben, Erschütterungen auf dem Finanzmarkt und vieles mehr gebracht haben, geht es nun darum, diese Dinge geistig zu verarbeiten. Insbesondere der Schütze ist dafür zuständig, aus Wissen und Informationen (Zwillinge) eine vertiefte Erkenntnis zu machen.

In Verbindung mit der Mondfinsternis dicht beim Galaktischen Zentrum kann dies eine wirklich umfassende Erkenntnis sein, die mehr ins Existentielle und weniger ins Offensichtliche zielt. Wer bin ich in all dem, was in der Welt passiert?

Eintracht statt Zwietracht

Juni 6, 2011

Eintracht statt Zwietracht

Erfordern schwierige Zeiten auch ein gleichermaßen schwieriges Verhalten? Oder wäre es nicht besser, mit dem eigenen Verhalten sogar dagegen zu steuern? Wenn sich Menschen nicht gut fühlen, wenn sie sich gekränkt, verletzt oder sich zugestoßen fühlen oder häufig auch, wenn ihnen langweilig ist, dann sähen sie gerne Zwietracht. Unsere stärkste und oftmals auch verheerendste Waffe ist die Sprache. Im Gespräch können wir andere Menschen stark verletzen, ihnen ein Gefühl geben, dass sie oder das, was sie planen oder machen, nicht in Ordnung ist. Damit stoßen wir sie vor den Kopf, nehmen ihnen den Elan, die Freude oder allgemein die Energie und das alles nur, damit wir uns besser fühlen.

Wir fühlen uns aber gar nicht besser, wenn wir so handeln, sondern meistens sogar noch schlechter. In vielen Religionen wird dann das Karma-Gesetz herangezogen. Karma heißt bewirkte Tat und meint den Kreislauf von Ursache und Wirkung. Jede Ursache, die wir in die Welt setzen, zieht eine Wirkung nach sich. Jede Wirkung kann wieder eine Ursache sein, woraus sich dann der Kreislauf erklärt. Auf deutsch können wir auch sagen: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ oder: „was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu“.

So können wir mit jedweder Tat Karma erzeugen. Laut dem spirituell umgedeuteten Energierhaltungssatz geht keine Energie im Universum verloren, wandelt sich nur in etwas anderes um. So bleibt keine Tat ungesühnt. Früher oder später holt sie den Täter wieder ein, so das wir uns gut überlegen sollten, was wir tun.

Zu den schädlichsten Taten gehört es, Menschen spirituell zu verwirren bzw. sie auf einen verwirrten, nicht die Wahrheit widerspiegelnden Weg zu führen. Oftmals geschehen diese Dinge aus Unwissenheit, aber Unwissenheit schützt vor dem Karma-Gesetz nicht, auch wenn die Absicht, aus der heraus etwas getan wird, stärker wiegt.

Eine Überlegung wert ist in diesem Zusammenhang die Aussage, dass eine Erkenntnis oder die Erleuchtung nur bestimmten Menschen vorbehalten ist oder nur durch einen bestimmten Menschen möglich wird. Letztlich sind wir alle eins, sind wir alle göttlich, leben wir alle in derselben Illusion. Es gibt hier keine evolutionären Unterschiede im spirituellen Sinn.