Archive for Mai 2011

Neumond am 1.Juni 2011

Mai 30, 2011

Neumond Juni 2011

Bereits am 1. Juni treffen sich Sonne und Mond auf 11 Grad in den Zwillingen zum Neumond. In den Zwillingen geht es um Informationen und Austausch. Der Neumond regt den Austausch mit dem Unbewussten an. Dabei können äußerst interessante Informationen zu Tage treten. Das Quadrat des Neumondes zum Chiron deutet darauf hin, dass diese Informationen heilsam sein können, auch wenn sie Verletzungen und Schwierigkeiten beinhalten sollten.

Immer beginnt mit dem Neumond ein neuer Zyklus, auch wenn wir das nicht sofort bemerken. Im Gegensatz zum Vollmond, der sichtbar ist, kann uns der Neumond verschlossen bleiben, da er ja in der Unsichtbarkeit stattfindet. Das ist vergleichbar mit der Geburt (Vollmond), der eine Zeugung vorausgeht.

Der Neumond ist die Zeugung eines neuen Zyklus, der neue Energien und neue Erfahrungen mit sich bringt. Meistens wechselt in den Tagen um den Neumond auch das Wetter.

Dieser Neumond am 1.Juni vereint die Energien des Stier mit der Konjunktion von Sonne und Mond in den Zwillingen. Es wird darum gehen, wieder mehr Bewegung zuzulassen. Weiterhin wird Sicherheit und Beständigkeit wichtig sein und viele Dinge werden sich nicht so schnell bewegen, wie wir das gerne hätten. Aber es kommt jetzt schon zu mehr Austausch und Geselligkeit. Die wichtigste Erfahrung dieser Zeit ist es, unsere Fähigkeit zur Unterscheidung zu trainieren. Unterscheidungsfähigkeit macht es für uns möglich, zwischen heilsam und nicht heilsam in uns unterscheiden zu können. Das ist die Grundlage für ein ethisches Verhalten, was wiederum gute karmisch Folgen nach sich zieht.

Die astrologischen Konstellationen im Juni 2011

Mai 27, 2011

Die Daten:

01.06. Neumond 23.03Uhr Sonne und Mond auf 11°02`in den Zwillingen
02.06. Merkur wechselt in die Zwillinge
03.06. Neptun wird rückläufig
04.06. Jupiter wechselt in den Stier
08.06. Chiron wird rückläufig
09.06. Jupiter Sextil Neptun
09.06. Venus wechselt in die Zwillinge
13.06. Saturn wird wieder direktläufig
15.06. Vollmond 22.13Uhr Sonne in den Zwillingen, Mond im Schützen auf 24°23`
16.06. Merkur wechselt in den Krebs
21.06. Mars wechselt in die Zwillinge
21.06. Zeichenwechsel: Sonne im Krebs

Die Deutung:

Der Juni 2011 ist astrologisch gesehen zumindest bis zum Zeichenwechsel der Sonne in den Krebs ein unglaublich dichter Monat. Den Zeichenwechsel des Jupiter und weitere interessante Konstellationen möchte ich gern hier besprechen.

Neumond Juni 2011

Bereits am 1. Juni treffen sich Sonne und Mond auf 11 Grad in den Zwillingen zum Neumond. In den Zwillingen geht es um Informationen und Austausch. Der Neumond regt den Austausch mit dem Unbewussten an. Dabei können äußerst interessante Informationen zu Tage treten. Das Quadrat des Neumondes zum Chiron deutet darauf hin, dass diese Informationen heilsam sein können, auch wenn sie Verletzungen und Schwierigkeiten beinhalten sollten.

Am 2. Juni wechselt Merkur vom Stier in die Zwillinge. In „seinem“ Zeichen kann sich Merkur bestens über alle Wege der Kommunikation zum Ausdruck bringen. Auch unsere Gedanken werden dadurch schneller und erscheinen als noch unbeständiger.

Am 3. Juni wird Neptun auf 0°56` im Zeichen Fische rückläufig. Er bleibt dies bis zum 10. November 2011, erreicht den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit aber erst am 28. Februar 2012 wieder. In der Phase seiner Rückläufigkeit wird Neptun das Zeichen Fische wieder verlassen. Diese Phase sollten wir nutzen, um zu reflektieren, was sich in Bezug auf Neptun in den letzten Wochen und Monaten getan hat. Konnten wir mehr loslassen, uns von belastenden Strukturen lösen und der Erleuchtung näher kommen?

Am 4. Juni wechselt Jupiter in den Stier. Alle zwölf Jahre kommt Jupiter in ein Zeichen und verbleibt dort ungefähr ein Jahr. Jupiter sucht dort nach dem Sinn und verleiht den Dingen Fülle. Im Stier kann er zu einem Wachstum der Wirtschaft beitragen. In diesem Erdzeichen geht es konkrete Ergebnisse, um Sicherheit und Genuss. Dies kann eine gute Stellung sein, unseren Besitz zu vermehren und nach Sicherheit zu streben.

Am 8. Juni wird Chiron auf 5°29`in den Fischen rückläufig. Er bleibt dies bis zum 11. November, dann steht er auf 0°39`Fische, erreicht den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit aber erst am 29. Februar 2012 wieder. In der Phase seiner Rückläufigkeit können wir grundsätzlich darüber nachdenken, welche Wunden und Verletzungen uns in Bezug auf Chiron in der letzten Zeit bewusst geworden sind und wie dort Heilung für uns aussehen könnte.

Am 9. Juni stehen Jupiter im Stier und Neptun in den Fischen im Sextil (60 Grad) zueinander. Dieser als harmonisch einzustufende Aspekt ist aus dem Grund interessant, weil Neptun neu in den Fischen steht und Jupiter dementsprechend im Stier. Damit ist eine gute Zeit gekennzeichnet, sich um religiöse, Sinn stiftende und oder spirituelle Themen zu kümmern.

Am 9. Juni wechselt Venus vom Stier in die Zwillinge. Damit wird die Grundenergie in den Beziehungen und in der Liebe lockerer, freier, abwechslungsreicher, aber auch oberflächlicher und intellektueller. Venus in den Zwillingen liebt mit dem Kopf und liebt daher auch Wissen und Informationen aller Art. Eine gute Phase zum Schreiben und Verfassen aller Arten von Texten.

Am 13. Juni wird Saturn auf 10°27`Waage wieder direktläufig. Es dauert zwar noch bis zum 19. September, bis er den Stand wieder erreicht hat, den er zum Zeitpunkt seiner Rückläufigkeit inne hatte, nichtsdestotrotz wird es jetzt im Bereich der Regeln und Strukturen, aber auch in der konkreten Umsetzung wieder mehr nach Vorne gehen.

Vollmond Juni 2011

Am 15. Juni stehen sich die Sonne in den Zwillingen und der Mond im Schützen auf 25 Grad zum Vollmond gegenüber. In Verbindung zur Mondknotenachse (Sonne am Südknoten, Mond am Nordknoten) kommt es zu einer für Mitteleuropa nicht sichtbaren totalen Mondfinsternis. Astrologisch sind Finsternisse von besonderer Bedeutung, so dass dieser Vollmond vor allem die geistigen Erkenntnisse der letzten Monate zum Ausdruck bringen wird.

Am 16. Juni wechselt Merkur in den Krebs. Das Denken und alle Bereiche der Kommunikation werden dadurch emotionaler gefärbt, was zu zunehmender Subjektivität in diesen Bereichen führen wird.

Am 21. Juni wechselt Mars vom Stier in die Zwillinge. Damit wird der Einsatz der Energie lockerer, aber auch weniger gerichtet. Mars kann sich in den Zwillingen seine Interessen und Anliegen weit zerstreuen. Es fällt uns mit dieser Stellung nicht leicht, bei einer Sache zu bleiben und Dinge zu Ende zu führen, zu verlockend sind all die vielen Möglichkeiten, die sich jetzt zeigen. Mars kämpft in den Zwillingen mit der Sprache und oder schriftlich. Dieses ist eine gute Phase, um journalistisch tätig zu sein, oder auch, um Ideen auf Papier zu bringen.

Am 21. Juni wechselt die Sonne von den Zwillingen in den Krebs. Das ist der Punkt der Sommersonnenwende und gleichzeitig der Beginn des kalendarischen Sommers. Von nun an läuft die Sonne analog zum Zeichen Krebs wieder rückwärts, was nichts anderes bedeutet, als dass die Tage nun allmählich wieder kürzer werden. Inhaltlich ist die Phase mit der Sonne im Krebs besonders geeignet, um Mensch beizustehen, die Hilfe oder Trost benötigen, aber auch dafür, dass wir uns um unsere Familie und unser Heim kümmern.

Und nun: die Zwillinge

Mai 21, 2011

In diesem Jahr wechselt die Sonne in ihrer gedachten Bahn (Ekliptik) durch den Tierkreis am 21. Mai vom Stier in die Zwillinge. Der Zeichenwechsel der Sonne bringt mehr mit sich, als das nun die Zwillinge Geburtstag haben und nicht mehr die Stiere. Sie bringt eine Polaritätsverschiebung mit sich.

Was ist eine Polaritätsverschiebung?

Das ist eine grundlegende Veränderung der herrschenden Energie. Das Zeichen Stier ist ein Erdzeichen, solide, sinnlich, langsam, gründlich und auf Sicherheit bedacht. Dagegen ist das Zeichen der Zwillinge unberechenbar, beweglich, schnell, intellektuell und auf Wissen ausgerichtet. Der Zwilling ist der Schmetterling des Tierkreises. Es geht für ihn darum, Informationen zu sammeln und Kontakte herzustellen. In diesen beiden Bereichen kann der typische Vertreter dieses Zeichens dann auch beruflich tätig werden.

Natürlich können die anderen Bestandteile des Horoskops den Einfluss des Zwillings verändern, trotzdem wird der Mensch doch typische Verhaltensweisen zeigen. Dazu gehört z.B. die sagenhafte Entscheidungsschwäche der Zwillinge. Schon Goethe (kein Zwilling) rief aus: „Ach, zwei Seelen wohnen in meiner Brust“. So ähnlich geht es den Zwillingen, denn häufig scheinen zwei Möglichkeiten gleichwertig zu sein. Somit wird jede Entscheidung nicht eine Entscheidung für etwas, sondern gleichermaßen auch gegen etwas. Wenn der Zwilling lernt, mehr Überblick und Abstraktion in seine Denkgebäude mit zu integrieren, dann ist er auf dem Weg sein Zeichen zu meistern. Mit am Wichtigsten ist die Entwicklung des Unterscheidungsvermögens. Der Zwilling als das erste Luftzeichen im Tierkreis lernt es erst, zwischen den Dingen und Möglichkeiten zu unterscheiden. Nahezu gleichwertig erscheinen ihm die jeweiligen Möglichkeiten, was auch seine oftmals zu beobachtende Entscheidungsschwäche deutlich macht. Aus den Lehren des Buddhismus wissen wir, wie wichtig es ist, zwischen unheilsamen und heilsamen Handlungen unterscheiden zu lernen. Die Basis und Grundlage aller Handlungen entsteht im Kopf, so dass es für den Zwilling allgemein und für uns in dieser Zeitphase darum geht, schon im Entstehen der Gedanken aufzupassen und achtsam zu sein. Hier beginnt das Unterscheidungsvermögen bereits.

Ansonsten ist die Zeitphase des Zwillings geprägt von geselligen Unternehmungen, leichter Kontaktaufnahme und intensiver Kommunikation. Geniessen wir das!

Vollmond am 17. Mai 2011

Mai 16, 2011

Vollmond Mai 2011

Am 17. Mai stehen sich die Sonne im Stier und der Mond im Skorpion zum Vollmond gegenüber. Dieser Vollmond betont noch einmal die Energien des Stier, auch weil es zusätzlich eine Konjunktion von Mars, Venus und Merkur dort gibt. Was können wir aktiv und bewusst tun, um das Misstrauen, die Ängste, Zwänge und Verdrängungen (symbolisiert durch den Mond im Skorpion) zu bearbeiten. Wo brauchen wir feste Strukturen, Gesetze und Regeln, die uns Sicherheit vermitteln, und wo sind diese überflüssig.

Im Buddhismus wird der Mai Vollmond durch die Vesakh Feier besonders zelebriert. Das Vesakhfest erinnert an die Geburt, die Erleuchtung und das vollkommene Verlöschen (Paranirvana) des Buddha (anlässlich seines physischen Todes).

Ruhigere Zeiten?

Mai 13, 2011

Kommen jetzt mit den Planeten im Stier ruhigere Zeiten? Mars ist der Sonne am 11. Mai bereits gefolgt und in das bedächtige, ruhige und nach Sicherheit strebende Sternzeichen Stier eingetreten. Am Montag, den 16. Mai folgen ihm Venus und Merkur, am 17. Mai ist dann Vollmond mit der Sonne im Stier und dem Mond gegenüber im Skorpion. Schon am 21, Mai wechselt die Sonne in das benachbarte Zeichen der Zwillinge und dann wird es wieder unruhiger und lebhafter.

Es wäre uns allen zu wünschen, dass diese Präsenz im Zeichen Stier für ein wenig Ruhe sorgt, so dass wir uns erholen und neue Kräfte tanken können. Im Stier gibt es immer ein erhöhtes Bedürfnis nach Sicherheit. Aber wir dürfen uns nicht täuschen, denn die herausfordernden Aspekte dieser Zeit sind noch lange nicht vorüber. Es ist jetzt nur eine kurze Phase des Luftholens, bis es dann weiter geht. Wir bewegen uns auf das mystische Datum 2012 zu, was von vielen belächelt und von vielen anderen sehr ernst genommen wird. Letztlich ist es ein Symbol für die Möglichkeit, das Potential zu erwachen und unsere Welt etwas anders wahrzunehmen.

Die Ereignisse in Japan und in der Welt, die globalen Umwelt-, Wirtschafts- und Finanzkrisen machen uns bewusst, dass wir alle in einem Boot sitzen und dass dieses Boot beileibe nicht so sicher ist, wie wir uns das wünschen. Wir alle sind aufgefordert zu erkennen, dass wir alle miteinander verbunden sind und das es jetzt an der Zeit ist, sich bewusst zu werden, wer wir in Wirklichkeit sind und was eigentlich unsere wahren Wünsche sind.

Diese kommenden Tage mit den Planeten im Stier und dem Vollmond am Dienstag bieten dazu eine gute Gelegenheit, denn sie bringen uns auf gut deutsch gesagt „down to earth“ und können uns bewusst machen, was eigentlich wirklich zählt. Was das ist, kann nur jeder selbst entscheiden. Für mich hat es ganz klar damit zu tun, runterzufahren und ein Leben mehr im Einklang mit dem Körper und der Natur gestalten zu wollen.

Du selbst sein

Mai 9, 2011

In einer wilden, komplizierten und anspruchsvollen Welt „man selbst zu sein“, das ist gar nicht so einfach. Was bedeutet es überhaupt, man selbst zu sein, du selbst zu sein. Wer ist dieser „man“, wer ist dieses „du“, wer oder was ist das Selbst?

Die vielfältigen Anforderungen des Lebens und der Welt können zu der Einsicht führen, dass uns der Weg nach Innen führt. Ja, die Einsicht, dass nur der Weg nach Innen wirklich etwas verändern kann, ist so wichtig, aber diese Einsicht allein verändert dann doch noch nichts. Immer wieder werden wir von den Ereignissen der Außenwelt „versucht“ und können oftmals der Versuchung nicht widerstehen, gegen sie anzugehen. Da bietet sich das Bild von Don Quichotte an, der aus seinem inneren Wahn heraus gegen Windmühlen kämpfte, weil er diese für feindliche Ritter hielt.

Geht es uns denn nicht genauso. Wie oft halten wir andere Menschen, unsere Kollegen, unseren Chef, unsere Kinder, unseren Partner, oder sogar uns selbst für feindliche Ritter und kämpfen gegen sie. Für viele von uns vergeht ein halbes Leben und noch mehr, bis wir erkennen, dass dies nur unser Kampf gegen die Windmühlen ist.

Vielleicht ist die so genannte Außenwelt tatsächlich nichts anderes als ein Film, eine große Arena, in der wir üben können, wir selbst zu sein. Kann man eigentlich etwas anderes sein als man selbst? Ist man nicht auch man selbst, wenn man im Zwiespalt mit sich ist?
Kann man denn manchmal mehr „man selbst sein“ als zu anderen Zeiten? Paradoxe Fragen. Und viele Meister behaupten sogar, dass wir gar nicht wir selbst sind, sondern dass wir in Wirklichkeit etwas ganz anderes sind? Verwirrend. Ja. Dazu kommt, dass die sich zuspitzenden Ereignisse der Außenwelt uns so sehr mit Beschlag belegen, dass wir dann doch nicht mehr nach Innen spüren, sondern uns einfangen lassen, und den Kampf aufnehmen.
In dieser großen Wendezeit haben wir die Chance wirklich und wahrhaftig aufzuwachen. Wenn das Haus, in dem wir leben, brennt, dann verlassen wir dieses. Dann denken wir nicht erst darüber nach, ob wir vielleicht träumen. Unsere Welt brennt, also was denken wir noch nach?
Egal, wie wir uns entscheiden, wie wir handeln, letztlich können wir nichts anderes sein, als wir selbst. Egal, was wir aus Ton oder aus Gold auch immer formen mögen, Ton bleibt Ton und Gold bleibt Gold. Unsere wahre Natur bleibt immer unsere wahre Natur, egal, was wir auch immer unternehmen, um das zu verschleiern. Nichtsdestotrotz können wir es uns etwas leichter machen, wenn wir das erkennen und die Lösung in unserem Inneren suchen.
Vortrag dazu am Freitag, den 20.Mai um 20Uhr in Kronshagen bei Kiel. Mehr Infos unter Giesow.de

Wie wichtig ist Sicherheit

Mai 5, 2011

Vorangestellt: Vom 11. bis zum 15. Mai wechseln erst Mars (am 11.), dann Venus (am 16.) und schliesslich Merkur (auch am 16.) in den Stier. Zwei Tage später findet der Vollmond im Stier statt. Nach der starken Betonung des Zeichens Widder in den letzten Wochen geht es jetzt darum, dieses Impulsen eine Basis zu geben. Dabei steht auch das Thema Sicherheit im Mittelpunkt.

Wie wir alle inzwischen erfahren haben (selbst wenn man will, kann man heutzutage dem medialen Overkill, der Zwangs-Informalisierung nicht entgehen), ist Osama Bin Laden tot. Wer sich für sein Horoskop-Bild (keine genaue Zeit) interessiert, schaue bitte hier. Wird durch den wie auch immer zu bewertenden Tod des meist gesuchten Terroristen unsere Welt sicherer? Oder wird sie dadurch (mögliche Racheakte) womöglich noch unsicherer?

Wir Menschen tragen in uns den Wunsch nach Sicherheit. Jedes Lebewesen will leben und überleben und versucht, gefährliche Situationen zu vermeiden (in der Regel). Nun ist die Situation in der Welt seit einigen Jahren sehr instabil, voller Wandlung und Unruhe.

In meinen Vorträgen über 2012, die ich seit Ende 2009 halte, habe ich viele der heutigen Entwicklungen bereits angedeutet, dazu gehören die Umweltkatastrophen, aber auch die Energiefrage ist immer wieder ein Thema gewesen. Japan, Libyen, Elfenbeinküste, Bahrain, Neuseeland, Tornados in den USA, Kernkraft, Finanzkrise, Inflation, Osama Bin Laden …. ständige neue Unruheherde, was wird wohl noch passieren?

Und vor allem, wie gehen wir damit um? Es scheint vieles darauf hinzudeuten, dass es zur Zeit und auch für die nächste Zukunft nicht zu erwarten ist, dass wir Sicherheit in der äußeren Welt bekommen werden. Müssen wir uns damit abfinden, den Kopf in den Sand stecken und uns ins Private zurückziehen. Ich meine nein, denn es scheint mir klar zu sein, dass es darum geht, Sicherheit in unserem Inneren zu entwickeln. man spricht ja nicht umsonst von Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein.

Interessant ist dabei, dass es immer um das Selbst geht, also nicht Ich-Sicherheit oder Paul-Sicherheit, sondern Selbst-Sicherheit. Aber was ist dieses ominöse Selbst? Das muss jeder für sich herausfinden. Die Suche nach dem Selbst, nach dem Göttlichen in uns ist einer der wertvollsten Schritte, die wir überhaupt in diesem Leben gehen können.

Wie es historisch gesehen der Buddha, Lao-Tse oder auch Jesus von Nazareth uns vorgelebt haben und zeitgenössische Meister wie Ramana Maharshi, Papaji, Samarpan, Madhukar, Mata Amritanandamayi (Amma) oder der Dalai Lama es uns auch aktuell zum Ausdruck bringen und mit uns teilen, ist es möglich, sein Leben durch eine aktiv betriebene wahrhafte Spiritualität zu sichern. Dieses ist eine ganz andere Sicherheit, als uns Versicherungsgesellschaften, Politik oder Wirtschaft vermitteln oder verkaufen wollen. Es ist eine innere Sicherheit, die nicht kommt und nicht geht.

So

oder lieber so

Neumond am 3. Mai 2011

Mai 2, 2011

Neumond Mai 2011

Astrologisch beginnt der Monat am 3. Mai mit dem Neumond, bei dem sich Sonne und Mond im 13. Grad des Stier treffen. Parallel dazu befinden sich Jupiter Konjunktion Mars und Merkur Konjunktion Venus im Widder. Die nach vorne drängende Energie des Widder mit seiner Unruhe und seiner Lust auf Abenteuer trifft auf den nach innen gerichteten Neumond im Stier. In diesen Tagen können wir die Erfahrung machen, wo wir unruhig sind, und ob es uns gelingt, auch bei hektischer Energie im Außen unsere innere Stille zu bewahren zu können. Es gilt auch hinzusehen, wie viel Sicherheit wir brauchen und ob wir diese im Außen oder im Inneren anstreben.

Mit dem Neumond beginnt ein neuer 29 Tage dauernder Zyklus. Ähnlich wie der Neumond am Himmel sind auch die Veränderungen des neuen Zyklus zuerst nicht direkt sichtbar. Gerade deswegen kann es besonders wichtig sein, sich innerlich auszurichten, achtsam zu sein und genau hinzuspüren, was in mir in dieser Zeit abläuft.

Der Stier steht für Sicherheit, Genuss, Ruhe und inneren Frieden. Mit weiterhin einigen Planeten im Widder wird sich die Qualität des Stier nicht unbedingt überall durchsetzen und wir werden um diese Dinge ringen müssen, aber – wie gesagt – wird es zu einem Wechsel der Energie mit dem Neumond kommen. Schauen wir mal ….