Archive for Januar 2011

Der Wahnsinn ist überall

Januar 31, 2011

Der Wahnsinn ist überall

In diesen Zeiten, die viele als Wendezeit bezeichnen und die oft im Zusammenhang mit dem Symbol 2012 gebracht werden, vermischen sich die Ebenen. Ähnlich wie in den rauen Nächten zwischen dem 25. Dezember und dem 12. Januar sind die Mauern zwischen der feinstofflichen und der grobmateriellen Welt durchlässiger. Dadurch wird es möglich, tiefere sensitive und spirituelle Erfahrungen zu machen, aber andererseits können dadurch auch die Grenzen überschritten werden, die unsere geistige Gesundheit schützen. Letztlich ist alles immer eine Frage des Bewusstseins.

Individuelles Bewusstsein kann bildhaft betrachtet werden, wie Inseln im Verhältnis zum Meeresgrund. Die Insel ist im Grunde gar nicht getrennt vom Meeresgrund, sondern beide sind in Wirklichkeit miteinander verbunden. Das Wasser zwischen den Inseln symbolisiert nichts anderes als die Realitätsfilter, die dafür sorgen, dass wir nur einen Ausschnitt der Existenz wahrnehmen. Je tiefer der Wasserspiegel sinkt, desto mehr werden wir uns unserer Verbindung mit dem Rest der Welt (des Bewusstseins) bewusst. Bei psychisch labilen Menschen oder eher sehr sensitiven Menschen kann ein Absinken des Wassers (Veränderung der Realitätsfilter, die auch das scheinbare Individuum schützen) durch innere oder äußere Einflüsse (Nähe eines Erwachten, spirituelle Übungen, Drogen etc.) dafür sorgen, dass kollektive Einflüsse das individuelle Bewusstsein überfluten und zu Psychosen etc. führen können.

Die starke Verbundenheit, die beispielsweise ein Liebespaar empfindet, kann der Pegel des Filters (des Wassers) so stark absinken, dass sie sich ihrer „Seelenverbindung“ bewusst werden und sich im Extremfall als ein Wesen empfinden.

Bei einer weiteren Absenkung des Wasserspiegels erweitert sich das Bewusstsein auf eine kollektive Bewusstseinsebene, wo keine Trennung mehr zwischen den Individuen besteht. Wird der Realitätsfilter ganz abgesenkt, dann erfolgt das Erlebnis des kosmischen Bewusstseins, des Einsseins mit allem, was existiert (Samadhi).

So ist in diesen Tagen beides möglich, das wahnhafte Abgleiten in die Tiefen der Psyche oder aber das Erleben des Einssein mit allem, was ist.

 

 

 

Die astrologischen Konstellationen im Februar 2011

Januar 29, 2011
Die Daten:

03.02. Neumond 3.31Uhr Sonne und Mond auf 13°54` Wassermann
03.02. Merkur wechselt in den Wassermann
04.02. Venus wechselt in den Steinbock
08.02. Chiron wechselt in die Fische
18.02. Vollmond 9.36Uhr Sonne im Wassermann, Mond im Löwen auf 29°20`
19.02. Zeichenwechsel: Sonne in Fische
21.02. Merkur wechselt in die Fische
23.02. Mars wechselt in die Fische
25.02. Jupiter Quadrat Pluto

Die Deutung:

Astrologisch gesehen hat der kalte Februar einige heisse Wechsel und Aspekte zu bieten. Diese möchte ich hier gerne besprechen.

Neumond Februar 2011

Der Februar 2011 beginnt astrologisch gesehen am 3. mit dem Neumond, bei dem sich Sonne und Mond auf 14 Grad im Wassermann treffen. Der Neumond steht in exakter Konjunktion mit Mars, so dass die dadurch angesprochenen unbewussten Prozesse mit starker Dynamik geladen sind. Im Wassermann geht es um Befreiung. Der Neumond kann uns zeigen, wo wir unter Restriktionen leiden und wie eine Befreiung davon aussehen könnte. Der Neumond im Wassermann kann auch Impulse setzen, so dass sich Gleichgesinnte zusammenfinden.

Am 3. Februar wechselt Merkur in den Wassermann. Hier kann Merkur seine Qualitäten gut einbringen. Im Wassermann läuft die Kommunikation schneller und auf einer höher-frequenten Ebene. Merkur im Wassermann interessiert sich für unübliche Dinge, er sucht die Synthese, die Integration, auch die Vereinigung von Gegensätzen und liebt es, sich mit Gleichgesinnten in Gruppen und Verbänden auszutauschen.

Am 4. Februar wechselt Venus in den Steinbock. Die Liebe und die Beziehungen werden nun etwas nüchterner und ernster. Venus im Steinbock liebt die Arbeit, Regeln und Gesetze. Mit dieser Stellung fällt es uns relativ leicht, uns zu disziplinieren und schwierige oder länger aufgeschobene Arbeiten zu erledigen.

Am 8. Februar wechselt Chiron nun endgültig in die Fische. Bereits im April 2010 stand er in den Fischen. Dazu hatte ich geschrieben:

„Am 20. April wechselt Chiron in die Fische. Am 20. Juli wird Chiron allerdings noch mal zurückkehren in den Wassermann, um dann am 8. Februar 2011 endgültig in die Fische zu wechseln. Neptun wird ihm kurz danach dorthin folgen. Damit kommt es zu einer Verschiebung der Energie, die bereits im Januar mit dem Wechsel des Jupiter vom Wassermann in die Fische begonnen hat. Ist der Wassermann ein luftiges, dem Geist und seinen Ideen verpflichtetes Zeichen, geht es im Wasserzeichen Fische um Glauben, Erlösung und Spiritualität. Chiron zeigt hier tiefe Verwundungen an, deren Kenntnis und Bewusstwerdung der Schritt zur Heilung sein kann. Es wird um Glaubenskrisen in schwierigen Zeiten gehen („Mein Gott, warum hast du mich verlassen“) und darum, wie wir zu deren Heilung beitragen können. Es gilt, eine neue wahre Spiritualität zu entwickeln, die sich nicht gegen den alten Glauben richtet, sondern diesen mit einbezieht.“

Dem ist nichts hinzufügen.

 

Vollmond Februar 2011

Am 18. Februar stehen sich die Sonne im Wassermann und der Mond im Löwen zum Vollmond gegenüber. Eine besondere Brisanz bekommt der Vollmond dadurch, dass Sonne und Mond im letzten und so genannten kritischen Grad ihrer Zeichen stehen. In Konjunktion zur Sonne (29°20`Wassermann) stehen Neptun (28°25`Wassermann), Chiron (01°03`Fische), Mars (26°18`Wassermann) und Merkur (23°46`Wassermann). Mit diesem so genannten Stellium am Ende des Wassermanns wird zum einen auf die Qualitäten des Wassermann hingewiesen, die in ihrer nüchternen und unpersönlichen Art im Widerspruch zu den Emotionen des Mondes (gegenüber im Löwen) stehen. Grundsätzlich geht es beim Wassermann immer um Freiheit. So kann der Vollmond den Gegensatz zwischen Freiheit und Bindung aufzeigen. Außerdem symbolisiert der Mond das Volk, welches sich im Gegensatz befindet zu den Energien des Wassermann. Andererseits deutet der Vollmond auf den Wechsel der Energien vom Wassermann zu den Fischen hin (siehe oben unter Chiron).

Am 19. Februar wechselt die Sonne vom Wassermann in die Fische. Hier in den Fischen sind die Gefühle viel stärker betont. Damit kommt es eher zu mehr irrationalem und daher unlogischen Verhalten. Sehnsüchte und Leidenschaften können in dieser Zeit einen größeren Stellenwert einnehmen. Diese Phase im Jahr ist gut dafür geeignet, aktiv den Weg zur Erlösung zu beschreiten, mag dieser nun in Meditation, Yoga, Religion oder dem Wandern auf dem Jakobsweg bestehen. Verstärkt werden diese Tendenzen dadurch, dass die Sonne gleich am ersten Tag auf den in die Fische gewechselten Chiron trifft.

Am 21. Februar wechselt Merkur in die Fische. Hier wird das Denken unlogischer und damit intuitiver, was auch Vorteile haben kann. Im Bereich der Kommunikation kann es zu Missverständnissen kommen, auch weil manche Dinge nicht oder nur unvollständig angesprochen werden.

Am 25. Februar kommt es zum Quadrat von Jupiter und Pluto. Nach dem 25. Juli und dem 03. August 2010 kommt dieser Aspekt jetzt das dritte Mal zustande. Jupiter steht im Widder, Pluto weiterhin im Steinbock. Diese Konstellation steht für Macht, für Wandlung und für das Potential zur Transformation. Vielleicht gelingt es uns, einen Sinn (Jupiter) in den Wandlungen und tiefen Auseinandersetzungen (Pluto) dieser Zeit zu sehen. Ansonsten wird Pluto vom Jupiter regelrecht mit Energie aufgeladen und kann seine Wirkung noch stärker entfalten.

 

Gegen den Strom

Januar 26, 2011

Spirituelle Erfahrungen und Sichtweisen muten auch heutzutage noch merkwürdig an, man wird dafür belächelt, auch wenn sich immer mehr Menschen in diese Richtung hin öffnen. Aber es gibt eine ganz massive Strömung, die nicht möchte, dass wir so denken. Aus dem einfachen Grund, weil Menschen, die spirituell denken und Zusammenhänge erkennen, die nicht immer nur logisch-kausal sind, solche Menschen sind potentiell auf dem Weg in die Freiheit. Freie Menschen sind gefährlich, weil sie sich nicht mehr so leicht beeinflussen lassen und weil sie sich auch nicht so leicht berechnen lassen. Damit fallen sie als leicht zu korrumpierende Konsumenten weg und das kann für diejenigen, die die Wirtschaft kontrollieren, nicht akzeptabel sein. Somit sind wir immer einer starken Gegenströmung unterworfen, wenn wir es uns erlauben, ganzheitlicher, spiritueller und freiheitlicher zu denken und womöglich zu handeln.

Wenn wir von einer möglichen Zeitenwende um das Jahr 2012 reden, dann beschäftigen wir uns genau damit, mit der Möglichkeit aus dem Tran, der Illusion, dem uns umgebenen Gefängnis zu erwachen und die Welt so wahrzunehmen, wie sie ist. Um ein anschauliches Bild zu benutzen, wir erwachen aus der Matrix und die Matrix findet das gar nicht lustig. Aber diese „Bewegung“ ist schon nicht mehr aufzuhalten. Diese Gedanken passen gut in die jetzige Zeit, in der sich Sonne und Mars im fortschrittlichen Zeichen des Wassermann befinden und der Planet des Wassermann, der Uranus, auf dem Weg in den Widder ist. Vielleicht ist an dem symbolischen Gehalt des einbrechenden Wassermannzeitalters doch mehr dran, als man meint. 😉

Mehr dazu gibt es am Freitag Abend um 20Uhr bei meinem Vortrag über 2011 als Countdown zu 2012 im Bürgerhaus Kronshagen.

siehe www.giesow.de

 

 

Jupiter im Widder – neuer Schwung für 2011?

Januar 24, 2011

Nun ist Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, in den Widder gelaufen. Uranus wird ihm bald folgen. Im Juni des letzten Jahres befand sich Jupiter bereits für drei Monate im Widder und zusammen mit Uranus konnte ich eine gewisse Aufbruchstimmung erkennen. Für viele Menschen hat sich der Jahreswechsel 2011 und haben sich die ersten Wochen im Januar als schwierige und aufwühlende Zeit gezeigt. Im Zuge der Beschleunigung der Evolution scheint es so zu sein, dass wir alle noch intensiver auf unsere „Themen“ gestossen werden.

Jetzt mit Jupiter im Widder wird sich allmählich auch eine andere Energie durchsetzen. Es wird dann weniger darum gehen, in alten Wunden zu wühlen (auch wenn das nicht ganz verschwinden wird), sondern auch darum, etwas Neues zu probieren, sich auch in der Welt zu beweisen. Jupiter, der wohl auch gern eine Sonne geworden wäre, steht für Wachstum, Fülle, Energie und den Sinn des Lebens. Im Widder kann dieser Sinn mehr in der Bewegung gefunden werden. Der Weg ist das Ziel gilt hier noch mehr als ohnehin schon. Es gilt mehr prozesshaft zu denken als Produkt orientiert.

Deshalb sollten wir neuen Mut fassen und uns wieder mehr zutrauen. Vieles mag beim Tun gelingen, was im kritischen Verstand schon gescheitert scheint.

 

Vollmond am 19. Januar 2011

Januar 19, 2011

Vollmond Januar 2011

Am 19. Januar stehen sich die Sonne im Steinbock und der Mond im Krebs zum Vollmond gegenüber. Besonders interessant ist es, dass der Vollmond im letzten Grad der Zeichen stattfindet, was besonders kritisch ist, weil der letzte Grad der Übergang von den einen zum anderen Zeichen ist. Der Vollmond kann das emotionale Unbehagen mit den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Zuständen zum Ausdruck bringen.

Es ist immer interessant zu beobachten, wenn die Sonne oder ein anderer Planet von einem Zeichen in das nächste wechselt. In diesem Fall findet wie gesagt der Vollmond auf der Zeichengrenze Steinbock/Wassermann (Sonne) und Krebs/Löwe (Mond). Auch Jupiter steht vor dem Wechsel in den Widder, so dass wir eine grundlegende Veränderung der allgemeinen Energie erleben werden. Heute (19.01.2011) kulminiert noch einmal die „alte“ Energie, um dann in einen neuen Aggregatzustand zu wechseln. Manches sollte von morgen an leichter gehen, es ist mehr Gemeinschaft angesagt, mehr Innovation, Bewegung, Freiheit. Nutzen wir es!!

Am 28.01.2011 halte ich einen Vortrag über das Jahr 2011 im Zusammenhang der möglichen Zeitenwende 2012 in Kronshagen.

Ab sofort gibt es mein neues Buch „Astrologie, Partnerschaft, Sex und Karma“

mehr Infos auf meiner website  www.giesow.de

 

 

Mars wechselt in den Wassermann

Januar 14, 2011

Am 15. Januar wechselt Mars vom Steinbock in den Wassermann. Mars steht für den Einsatz und den Umgang mit Energie. Der Wechsel in ein neues Zeichen bringt demnach auch einen Wechsel der Energie mit sich. Im Erdzeichen Steinbock gilt Mars nach klassischem Verständnis als erhöht, weil es hier gelingen kann, die rohen Kräfte des Mars zu disziplinieren, zu regulieren und für einen bestimmten höheren Zweck einzusetzen. Nichtsdestotrotz liegt Mars im Steinbock auch an der Kette. Im Luftzeichen Wassermann wird er sich ganz anders gebärden können. Da der Wassermann für Freiheit und Unkonventionalität steht, wird Mars diese Bereiche aktivieren. Ganz grundlegend können wir uns in den nächsten Wochen fragen, wo wir blockiert, gefangen und an alte Muster gebunden sind. So können wir die mit Mars im Wassermann verbundenen Energien nutzen, um uns daraus zu befreien.

 

Mars im Wassermann

Mars ist im Wassermann häufig ideologisch gefärbt. Er ist der Freiheit verpflichtet und wird alles unternehmen, um Einschränkungen aufzuheben und gegen Ungerechtigkeiten anzugehen. Mars ist im Wassermann sehr sozial und idealistisch und er sucht Gleichgesinnte, mit denen zusammen er seine Vorhaben besser umsetzen kann. Das bedeutet aber nicht, dass er seine Individualität aufgibt. Er kann sich in den Augen anderer manchmal unlogisch verhalten, was letztlich daran liegt, dass Mars hier einer höheren Logik folgt.

Im Wassermann geht es um geistige Inhalte und höhere Logik, so kann manchmal das partnerschaftliche Verhalten und der Bereich von Sinnlichkeit und Sexualität zurückstehen. Andererseits lässt sich diese Stellung des Mars kaum vorausberechnen.  Mars im Wassermann ist ein Original, beschäftigt sich oft mit ungewöhnlichen Dingen, hat auch Hobbys, die aus der Reihe tanzen und er liebt die Geschwindigkeit.

Frauen mit Mars im Wassermann in ihrem Horoskop suchen nach einem außergewöhnlichem Mann, der nicht wie die anderen ist. Er sollte geistreich sein und die Untiefen der Kommunikation beherrschen.

Initiative und Willenskraft sind vom Bedürfnis nach freiem Selbstausdruck geprägt. Häufig ist Mars im Wassermann auch höheren Zielen oder Idealen verschrieben, ist aktiv in Parteien oder Organisationen. Mit denen muss er dann in der Partnerschaft geteilt werden, insbesondere weil Mars im Wassermann ja sehr freiheitsliebend ist und jeglicher Enge zu entkommen versucht.

 

Der Mensch in Beziehungen

Januar 12, 2011

Folgend ein Ausschnitt aus meinem neuen Buch „Astrologie, Partnerschaft, Sex und Karma“ bei BOD:

 

Wir leben in einer Zeitenwende. Die äußeren Umstände verändern sich oftmals schneller, als wir in der Lage sind, es nachzuvollziehen. Aber es ist unumgänglich, dass auch wir uns mit verändern. Wir brauchen eine größere Offenheit und eine Verringerung der Ego-Tendenzen. Der Druck der Evolution steigt immer mehr und mehr, so dass es vorkommt, als wenn wir immer weniger Zeit haben, um alles, was uns im Leben begegnet, bewerkstelligen zu können.

Eine ähnlich rasante Entwicklung finden wir auch in unseren Beziehungen. Beziehungen beruhen immer auf einer Art von Gleichgewicht. Wird dieses Gleichgewicht gestört, kann es dementsprechend auch zu Störungen in der Beziehung kommen. Das Gleichgewicht kann sich verschieben, wenn einer der Partner sehr viel erfolgreicher wird als der andere oder aber auch, wenn sich ein Partner spirituell weiterentwickelt und der andere stagniert. In dieser Zeit schreitet die Evolution und damit auch die spirituelle Entwicklung in Riesenschritten voran. Da kann es schnell dazu kommen, dass einer der Partner einen großen Entwicklungsschritt macht und der andere nicht. Besonders gravierend fällt dieser Unterschied dann aus, wenn einer der Partner erwacht und der andere nicht. In seinem Weltbestseller „Jetzt“ hat Eckhard Tolle dieses Problem sehr anschaulich geschildert. Denn der erwachte Partner wird nicht mehr wie sonst in Krisen in der Beziehung reagieren, sondern verbleibt mit seinen Gefühlen bei sich. Normal ist es in nicht erwachten Beziehungen, dass der Partner seinen Schatten und seine Unzulänglichkeiten auf den anderen projiziert. Auf eine Projektion folgt meistens eine dementsprechende neue Projektion als Reaktion, so dass sich die Sache oft zu einem Streit hochschaukelt. Wenn aber nun einer der Partner in der Beziehung nicht mehr mitspielt, bleibt der andere auf seinen Projektionen sitzen und dass ist eine Situation, die absolut unerträglich ist. So kann es zum Ende einer Beziehung kommen, nicht, weil der Partner noch nicht so weit ist, sondern, weil er zu weit ist.

Glückserfüllung in der Beziehung

Eine der mächtigsten Projektionen in Beziehungen ist die Erwartung, dass die Beziehung und mit ihr mein Partner mich glücklich macht. In diesem Fall erleiden wir alle eine Enttäuschung, denn glücklich können immer nur wir selbst uns machen. Dieser Ausspruch klingt wie eine Binsenweisheit und in einem Vortrag nicken wir alle dazu, aber in der Realität unserer gelebten Beziehung hegen wir dann doch mehr oder weniger bewusst diesen Traum. Seien wir ehrlich, die wenigsten von uns brauchen eine Beziehung zum wirtschaftlichen Überleben. Die Zeiten, in denen ein Partner, früher meist die Frauen, zu Hause blieb und sich um Haushalt und Kinder kümmerte, ist längst vorbei. Heutzutage hat jeder sein eigenes Einkommen oder auch nicht. Auch Kinder sind kein wirkliches Argument mehr, denn an der wachsenden Zahl von Alleinerziehenden können wir sehen, dass es sehr wohl möglich, schwierig ja, aber möglich ist, Kinder ohne Partner zu erziehen. Sehr häufig kommt es eben auch zu so genannten Patchwork Familien (siehe unten), wo ein neuer Partner eben auch Kinder mit dazu bekommt.

So gesehen werden Beziehungen immer mehr zum Luxusgut. Wir brauchen sie nicht, wollen sie aber. Im Gegensatz zu dem, was wir brauchen, ist das, was wir wollen, von anderen Bedürfnissen und Wünschen bestimmt. Hier geht es nicht mehr um irgendwelche Primärbedürfnisse, sondern darum, besondere Momente zu erleben. Mit dem Partner zusammen soll einfach mehr passieren, als mit mir allein. Auch diese Projektion lässt sich in der Realität nicht aufrecht erhalten.

Damit sind bereits einige der Probleme angesprochen, die heutzutage unsere Beziehungen beherrschen. Aber wie ist es überhaupt soweit gekommen? Ist es für uns Menschen eigentlich normal, dass wir unser Glück in einer Zweierbeziehung suchen oder gibt es auch andere Konzepte?

Venus im Schützen

Januar 7, 2011

Nach dem astrologisch gesehen doch eher schwierigen Jahresbeginn (siehe unten im blog), der seinen Fixpunkt im Neumond im Steinbock am 4. Januar fand, gibt es jetzt einige andere Konstellationen, die wiederum die Seite der Erkenntnis stärken. Jeder Mensch ist im gewissen Grad selbst verantwortlich für sein Weltbild. In meinem Weltbild möchte ich gern daran glauben, dass unser Leben auch darin besteht, etwas zu lernen. Im sagenhaften Orakel von Dephi stand geschrieben: Mensch erkenne dich selbst. Das ist vielleicht einer der wichtigsten Sätze überhaupt. Selbsterkenntnis, sich selber erkennen, das Selbst erkennen, sich als das Selbst erkennen …..

In diesen Tagen ist es zur Konjunktion von Jupiter und Uranus in den Fischen gekommen. Eine Konstellation, die genau diese Selbsterkenntnis fördert und in den Fischen auch das Potential des Erwachens, der Erlösung, der Erleuchtung, der Befreiung oder wie auch immer wir es nennen sollen, weckt!

Außerdem wechselt Venus in den Schützen. Damit wird Erkenntnis zur Lust. Auf meiner website habe ich dazu geschrieben: „Am 7. Januar wechselt Venus vom Skorpion in den Schützen. Aufgrund ihrer Rückläufigkeit war Venus vom September 2010 bis jetzt im Skorpion. Diese lange Phase endet nun. Im Schützen ist die Venus idealistisch und aktiv. Das kann für unsere Beziehungen bedeuten, dass hier wieder mehr Bewegung hineinkommt und es sehr wichtig wird, für diese eine Vision für die Zukunft zu entwickeln. Venus im Schützen liebt Reisen, Philosophie und Sport.“

Der Beginn des neuen Jahres 2011

Januar 3, 2011

Was für ein dramatischer Anfang des neuen Jahres. Zumindest haben es viele so empfunden, mit denen ich gesprochen habe. Allen, die meinen blog hier verfolgen, wünsche ich ein frohes neues Jahr.

2011 ist nun bereits das letzte Jahr vor 2012, für das ja viele Veränderungen auf allen Ebenen vorausgesagt worden sind. Der starke Druck durch die Beschleunigung der Evolution wird auch 2011 noch zunehmen, so dass wir damit rechnen können, dass wir noch stärker an unsere Themen herangeführt werden. Insbesondere geraten dabei die Themen und vor allem die Muster in den Fokus, die uns daran hindern, frei zu sein. Freiheit ist nun ein hohes Ziel und kaum einer wird sagen, dass er sich keine Freiheit für sich wünscht, aber den Blick auf das zu richten, was zwischen uns und der Freiheit steht, kann weh tun. Gerade wenn es nicht nur ein kühler rationaler Blick ist, sondern wenn wir ganzheitlich hinsehen, also unter Einbeziehung unserer Gefühle, kann es sehr schwer sein, dabei zu bleiben.

Vielleicht werden wir immer wieder ausweichen, verdrängen oder auf unseren Partner projizieren, aber letztlich wird uns keine andere Wahl bleiben, als dorthin zurück zu kehren und zu vollenden, was wir begonnen haben.

Astrologisch kommt es am 4. Januar zum Neumond im Steinbock, der mit einer partiellen Sonnenfinsternis einhergeht.

Neumond Januar 2011

Astrologisch beginnt das Jahr 2011 mit dem Neumond im Zeichen Steinbock<. Am 4. Januar treffen sich Sonne und Mond im 14. Grad des Steinbocks und der alte Zyklus endet und ein neuer beginnt. In diesen im Außen dunklen Tagen geht es auch darum, unser inneres Licht zu finden. Da sich Sonne und Mond im Quadrat zum Saturn in der Waage befinden, kann es auch darum gehen, herauszufinden, was Gerechtigkeit für uns bedeutet.

Steinbock ist das erste Zeichen des Winters nach der Wintersonnenwende. Hier geht es um das Wesentliche, um die Erkenntnis dessen, was wir wirklich sind. Der Impuls ist hier stark, auszuweichen und sich nach materiellen, gesellschaftlichen oder beruflichen Zielen hin auszurichten. Aber in Wirklichkeit geht es darum, Selbsterkenntnis zu erlangen.

Der Neumond bringt uns immer die Tiefe, in die uns unbewussten Bereiche unseres Lebens und unserer Psyche. Auch der Blick dahin kann schmerzhaft sein und uns mit Dingen konfrontieren, die wir so nicht sehen wollen. Hier gilt es Mut zu beweisen. Mutig ist nicht der, der nicht ängstlich ist, sondern derjenige, der seine Angst überwindet und das tut, was vorgesehen ist.

Da der Neumond im Quadrat zum Saturn steht, geht es auch um Beziehungen, und die in ihnen vorhandene Wahrheit. Alles, was Lüge ist oder Projektion, wird schonungslos aufgedeckt. Was danach noch übrig ist, ob in uns oder in unseren Beziehungen, wird seinen Wert auch noch länger unter Beweis stellen können.