Archive for Juli 2009

Beste amerikanische Filmkunst

Juli 12, 2009

Besprechung des Filmes „Gran Torini“ von Clint Eastwood

In gewisser Weise weht auch hier der Geist Barack Obamas durch diesem Film. Clint Eastwood gelingt das Kunststück, wichtige Themen zu behandeln und dabei „verdammt“ unterhaltsam zu sein. Über die Dialoge – auch in der deutschen Übersetzung – konnte ich herzhaft lachen. Natürlich bleibt einem das Lachen im Laufe des Films im Halse stecken.

Es ist ein normale Geschichte, die Eastwood hier erzählt. Rassismus kommt überall vor und natürlich auch in den USA. Oft wird die Meinung vertreten, dort sogar besonders viel, aber das kann auch daran liegen, dass wir so viele Filme aus den USA zu sehen bekommen. Aber die Folgen von Rassismus und Gewalt werden deutlich gemacht, ohne mit der moralischen Keule zu kommen. Seine Tat am Ende hat etwas Überlegtes und eben nicht aggressiv affektiertes.

Und Clint Eastwood spielt auch sich selbst, zumindest sich in seiner Karriere als Schauspieler, denn er war in seinen Filmen (nicht nur Dirty Harry) oft der Rächer. Auch in seinem Oskar prämierten Meisterwerk Erbarmungslos. Auch dort wird die Sinnlosigkeit von Gewalt thematisiert, aber in Erbarmungslos greift er dann doch am Ende zur Waffe. Hier nur zum Feuerzeug. So ist es auch inhaltlich verständlich, dass er erklärt hat, nicht mehr als Schauspieler tätig sein zu wollen (zu werden).

Ich kann die Kritik an diesem Film nachvollziehen, aber ein achtzigjähriger Mann muss nicht modern sein, es ist eine Freude für uns und vielleicht auch eine Gnade, dass Clint Eastwood uns in so vielen kleinen Momenten und Szenen an seinen Erfahrungen und Einsichten teilhaben lässt.

Und – ja und dafür ist er tatsächlich nicht allzu oft gelobt worden – Danke für seinen Humor.

Madhukar beim Rainbow Spirit Festival 2009

Juli 3, 2009

Das 15. Rainbow Spirit Festival im schönen Baden-Baden bot wieder einmal eine gute Mischung aus Esoterik, Spiritualität und Musik. Jeder konnte hier etwas nach seinem Geschmack finden. Von den höchsten Lehren des Advaita bis hin zum Einkauf von Kleidung, Edelsteinen und sonstigem war dort eine große Bandbreite abgedeckt.

Das Kongresshaus in Baden-Baden liegt in einem wunderschönen Park, durch den sich ein Flüsschen schlängelt, so dass es dort möglich ist, die mannigfaltigen inneren Erlebnisse zu verarbeiten.

Viele bekannte Gurus, Lehrer und Musiker besuchen jedes Jahr das Festival, dazu kommen tausende von Besuchern. Unter ihnen befindet sich seit einigen Jahren auch Madhukar. Madhukar, der zeitgenössische Lehrer des Advaita und Schüler von H.W.L. Poonja, gehört nicht nur dort zu den schillerndsten Gestalten. Kaum einer bleibt nach einer Begegnung mit ihm unberührt.

Sein Stand, die Oase, befand sich dieses Jahr im Untergeschoß genau gegenüber des Auditoriums und bot genug Platz, so dass sich die interessierten Besucher umfassend informieren konnten. Viele freundliche und schöne Menschen aus dem Umkreis von Madhukar (aus der Sangha) waren hier immer anzutreffen, um mit Rat und Tat oder auch „nur“ mit einem Lächeln weiterzuhelfen. Auch wenn es am Eingang des Kongresshauses nicht mehr erlaubt war, Informationen und Flyer zu verteilen, so war die Sangha doch findig genug und wusste sich zu helfen, damit die Menschen an die Informationen über den Meister (Madhukar) kamen.

Bis zum Sonntag hin stieg die Spannung, denn am Sonntag gab Madhukar seinen ersten von zwei Satsangs im Auditorium. Ganz in Weiß gekleidet, strahlte eine machtvolle Stille von ihm aus, welche sogar das Getöse des Festivals übertönte. Liebevoll, geduldig und mit großer Eloquenz verwies er alle Fragenden immer wieder auf ihr Selbst, auf Freiheit selbst. Was mehr könnte man sich wünschen?
Zum Ende des Satsangs benutzte Madhukar seine Heimatsprache „das Schwäbische“, um auf das ewige Jetzt hinzuweisen: „Schaffe schaffe …. jetzt nicht mehr schaffe“.

Hinterher war Madhukar für alle da, die zum Stand kamen. Viele der schönen Menschen aus der Sangha lächelten um die Wette, als der Meister Interviews gab, Menschen die Hände reichte, lachte und Witze machte.

Am darauf folgenden Tag, dem Pfingstmontag fand der zweite Satsang im so genannten No-Mind-Saal statt. Dort überstrahlte Madhukar leicht die braune Wand vor der er saß, da seine Präsenz so stark war. Madhukar stellte deutlich klar, dass der Meister nicht die Person ist und dass er nicht vom Schüler getrennt ist. Der Meister verweist immer wieder auf die Freiheit. Er teilt dem suchenden Schüler mit, dass dieser frei ist. Wenn der Schüler dieses unmissverständlich begreift, dann sind Schüler und Meister nicht mehr getrennt. Selbst dann mag der Schüler weiterhin gern beim Meister sitzen, aus Freude, Dankbarkeit und Verbundenheit. Und genau so war es auch diesmal mit Madhukar.

Hinterher gab es auch diesmal die Chance ihm persönlich zu begegnen. Über eine Stunde war er am Stand. Am nächsten Tag begann dann das Retreat im Kurhaus von Baden-Baden, aber das ist eine andere Geschichte.
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Kieler Woche 2009

Juli 3, 2009

Wieder einmal war die Kieler Woche das Ereignis in unserer Region. Für mich waren die persönlichen Highlights sicherlich in erster Linie die menschlichen Begegnungen, die in dieser Zeit einfacher und lockerer möglich sind, so als wären wir plötzlich im Rheinland.

Es wurde viel für die Kinder geboten. Zum Beispiel war ich bei einem Konzert der Blindfische in der fantastischen Krusenkoppel. Oder man konnte mit seinen Kindern zum Nordmarksportfeld („Norder“) gehen. Dort war auch das Treffen der Heißluftballons zu sehen.

Daneben gab es sehr viel verschiedene Musik geboten. Besondere Erwähnung verdient die junge Bühne und die Pumpe, wo es authentische Musik aus dem Umland zu sehen und zu hören gab. Ansonsten kamen auch etliche Stars in unsere Stadt, wie z.B. Foreigner, Sasha oder Thomas D.

Es war wieder einmal eine gelungene Kieler Woche, die einfach nur geil war!!! :-))

Die astrologischen Konstellationen im Juli 2009

Juli 3, 2009

Die Daten:

01.07. Uranus wird rückläufig
03.07. Merkur wechselt in den Krebs
05.07. Venus wechselt in die Zwillinge
07.07. Vollmond 9.21 UT Sonne im Krebs und Mond gegenüber auf 15°24` im Steinbock
10.07. Jupiter Konjunktion Neptun auf 26°02` Wassermann (beide rückläufig)
12.07. Mars wechselt in die Zwillinge
17.07. Merkur wechselt in den Löwen
22.07. Neumond 2.35 UT Sonne und Mond auf 29°27` im Krebs
22.07. Zeichenwechsel: Sonne im Löwen
22.07. Jupiter Konjunktion Chiron auf 24°55` im Wassermann (beide rückläufig)

Am 1. Juli wird Uranus auf 26°37` in den Fischen rückläufig. Er bleibt dies bis zum 2.12.2009, dann steht er auf 22°42` in den Fischen. Die Position wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erreicht er erst am 23.02.2010 wieder. Nun tritt auch Uranus in die Phase seiner Rückläufigkeit ein. Das gibt uns die Gelegenheit, die durch ihn vermittelten Erfahrungen von Freiheit, Umsturz und Veränderung zu verarbeiten.

Am 3. Juli wechselt Merkur in den Krebs. Im Krebs werden die Kommunikation und das Denken emotionaler und damit subjektiver.

Am 5. Juli wechselt Venus in die Zwillinge. In den Zwillinge liebt die Venus die Kommunikation und das Ansammeln von Informationen. Unsere Beziehungen werden dadurch kopflastiger und es besteht der Wunsch nach Unterhaltung und Abwechslung.

Vollmond Juli 2009

Am 7. Juli stehen sich die Sonne im Krebs und der Mond im Steinbock zum Vollmondgegenüber. Da wir parallel dazu recht idealistische Konstellationen haben, kann dieser Vollmond den Gegensatz zwischen dem Wunsch, dementsprechend idealistisch zu handeln, und der dagegen haltenden realistischen Einstellung zum Ausdruck bringen.

Am 10. Juli kommt es zum zweiten Treffen von Jupiter und Neptun im Wassermann. Beim ersten Treffen im Mai habe ich geschrieben: „Am 27. Mai kommt es im 27. Grad des Wassermann zum Treffen von Jupiter und Neptun. Neptun hat mit der Auflösung des Vordergründigen zu tun, er steht für den Wunsch nach Erlösung durch religiöse, meditative oder spirituelle Betätigung. Jupiter symbolisiert den Sinn des Lebens, die Erweiterung bestehender Möglichkeiten. In ihrer Kombination stehen Jupiter und Neptun für den offenbarten Sinn.“ Dieses rückläufige Treffen kann diese Aussagen relativieren, da nun die Möglichkeit besteht, dass sich manches anders gestaltet.

Am 12. Juli wechselt Mars in die Zwillinge. Hier liegt die Aktivität mehr auf den Bereichen Kommunikation und Information. Es kann zu hitzigen Diskussionen kommen und in Beziehungen kann uns sehr daran gelegen sein, unseren Standpunkt zu vertreten.

Am 17. Juli wechselt Merkur in den Löwen. Er läuft der Sonne voraus und erkundet das Terrain. Im Löwen sind die Kommunikation und das Denken kräftig und kreativ.

Neumond Juli 2009

Am 22. Juli treffen sich Sonne und Mond im letzten Grad des Krebs zum Neumond. Mit diesem Neumond wird etwas aus der Vergangenheit abgeschlossen. Wir sollten darüber meditieren, wie es uns mit unserer Familie und unserem Zuhause geht. Denn nun stehen bald neue kraftvolle Energien an. Andere wichtige Bereiche dieses Neumondes sind Heimat, Verbundenheit und Fürsorge.

Am 22. Juli wechselt die Sonne in den Löwen. Dies ist ihr Zeichen, hier kann sie strahlen und sich zur Entfaltung bringen. Wir können diese Zeit zur Verwirklichung unserer Pläne nutzen. Die Sonne im Löwen ist geeignet für Kreativität, Spaß, Spiel und Abenteuer.

Auch am 22. Juli treffen sich Jupiter und Chiron im Wassermann. Beide sind dabei rückläufig. Es geht dabei um die großzügige Verarbeitung von alten Verletzungen. Wir können eventuell den darinnen liegenden Sinn erkennen und das ist ein Weg zur Heilung.