Archive for November 2008

Neumond im Schützen

November 27, 2008

Heute, am 27. November treffen sich Sonne und Mond auf 6 Grad Schütze zum Neumond. Dieser steht in direkter Verbindung (Konjunktion) mit Mars und Merkur und symbolisiert einen neuen Impuls, der in eine innovative Erkenntnis münden kann. Diese sollte auf jeden Fall zu einer Bewusstseinserweiterung führen.

Was heißt eigentlich Bewusstseinserweiterung? In bestimmten philosophischen und oder religiösen Richtungen wird die Meinung vertreten, dass es nur Bewusstsein gibt. Sonst nichts. Alles ist Bewusstsein und alles in Eins. Eins und ungeteilt (Advaita). Somit kann es soetwas wie eine Bewusstseinserweiterung gar nicht geben. Was gemeint ist, ist eine Horizonterweiterung. Danach strebt der Schütze ohnehin.

Um es bildhaft deutlich zu machen. Wenn wir beim gehen (und nicht nur in Berlin) immer nur auf den Boden schauen, damt wir nicht in irgendwelche Hundekacke treten, dann sehen wir den Himmel nicht. Wenn nun ein Freund zu uns sagt, schau doch mal nach oben, dann erleben wir eine direkte Horizinterweiterung. In diesem Fall sogar in zweierlei Hinsicht, da wir ja nun tatsächlich den Horizont sehen.

In symbolischer Hinsicht beschränken wir unseren Horizont viel zu sehr und das ist auch so gewollt, denn dadurch sind wir viel leichter zu kontrollieren und zu lenken. Aber, das müssen wir nicht so hinnehmen. Wir haben die Freiheit, unseren Blick zu heben und unsere Sichtweise zu erweitern. Das Leben besteht nicht nur aus dem nächsten Problem und dessen möglicher Lösung, es besteht auch nicht nur aus Arbeit und Alltag. Es gibt da soviel mehr. Dieser Raum ist immer da, aber es wird sich uns nicht aufdrängen, wir selber müssen uns in ihn hinein aufmachen, dann ist Freiheit hier, Liebe, Erfüllung, positive Spannung, AufgebobenSein und alles, was auch immer wir wollen.

Dieses Potential kann der heutige Neumond deutlich werden lassen.

Die astrologischen Konstellationen im Dezember 2008

November 26, 2008

Die Daten

08.12. Venus wechselt in den Wassermann
12.12. Merkur wechselt in den Steinbock
12.12. Vollmond 17.37h Sonne im Schützen, Mond gegenüber auf 21°02` in den Zwillingen


21.12. Zeichenwechsel: Sonne in Steinbock
22.12. Sonne Konjunktion Pluto
27.12. Mars wechselt in den Steinbock

27.12. Neumond 13.22h Sonne und Mond auf 06°41` im Steinbock
28.12. Mars Konjunktion Pluto
31.12. Saturn wird rückläufig

Der Text

Nachdem sich Pluto seit Ende November wieder und diesmal endgültig im Steinbock befindet, wird nun eine „neue“ Zeitrechnung eingeführt. Ende des Monats können wir diese eventuell bereits beobachten, wenn erst die Sonne und dann der Mars sich mit Pluto treffen. Diese und weitere astrologische Konstellationen möchte ich hier gern besprechen.

Am 8. Dezember wechselt die Venus in den Wassermann. Sie läuft der Sonne voraus und aktiviert im Wassermann ihr unangepasstes und freiheitsliebendes Potential. Dieses wird sich in allen Angelegenheiten der Liebe zeigen, aber auch in Kunst und Musik, die jetzt moderneren Ideen folgen.

Am 12. Dezember wechselt Merkur in den Steinbock. Dort kann er seine Fähigkeiten der Logik und des Rechnens voll zur Geltung bringen. Gedanken und Gespräche sind nun eher ernst und an die Realität angepasst. 

Vollmond Dezember 2008

Am 12. Dezember stehen sich die Sonne im Schützen und der Mond in den Zwillingen zumVollmond gegenüber. Dieser Vollmond steht im Quadrat zur Opposition von Saturn und Uranus (siehe November) und zusammen mit Mars und Pluto im Schützen. Daraus ergibt sich eine äußerst
explosive Mischung, die alle Spannungen der letzten Zeit fokussieren wird. Es geht in der Achse Schütze/Zwillinge um Wissen und Erkenntnis. Hoffen wir, dass dieser Vollmond auch in diese Richtung tendiert.


Am 21. Dezember wechselt die Sonne vom Schützen in den Steinbock. Damit haben wir die längste Nacht des Jahres bereits hinter uns. Von nun an werden die Tage allmählich wieder länger. Deswegen werden auf diesen Tag der Wintersonnenwende auch die Jahreshoroskope berechnet. Im Steinbock geht es darum, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und das innere Licht leuchten zu lassen.


Kurz darauf am 22. Dezember steht die Sonne in Konjunktion mit Pluto, der erst Ende November in den Steinbock gewechselt war. Die Sonne bringt es an den Tag, was bedeutet, dass Pluto im Steinbock eine direkte Aktivierung erhält. Macht, Unterdrückung, aber auch das Potential zur Transformation kann bereits an diesem Tag deutlich werden. Noch deutlicher können diese Dinge werden, wenn Mars am 28. Dezember auf Pluto trifft. Diese Konstellation bietet noch mehr Zündstoff und kann sich auch in Gewalt oder anders eruptiv äußern.

Wie bereits erwähnt, wechselt Mars am 27. Dezember in den Steinbock. Mars gilt nach klassischem astrologischen Verständnis hier als erhöht, so dass seine Kraft und Energie hier besonders genutzt werden kann. Wichtig ist es, dass wir unsere ethische Grundhaltung überprüfen, damit wir ganz genau wissen, mit welcher Absicht wir etwas zu tun beabsichtigen.


Neumond Dezember 2008

Am 27. Dezember treffen sich Sonne und Mond auf 7 Grad im Steinbock. Dieser Neumondfindet in der Nähe des Pluto und des Mars statt und hat von daher eine Initiativ-Wirkung. Eine möglicherweise neue Weltordnung wird eingeläutet und ihre noch tief im Unbewussten
verborgenen ersten Blüten können hier erahnt werden. Wir sollten in diesen Tagen sehr achtsam sein und genau beobachten, was in uns und in unserer Umwelt passiert.


Am 31. Dezember wird Saturn rückläufig. Er steht zu dem Zeitpunkt auf 21°46` in der Jungfrau und bleibt rückläufig bis zum 17.Mai 2009. Dort steht er dann auf 14°55`Jungfrau. Den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit wird er erst am 22. August 2009 wieder! Saturns Rückläufigkeit bedeutet eine Phase der Überprüfung in den Bereichen Strukturgebung, Regeln und Gesetze. 


Mars im Schützen

November 18, 2008

Am 16. November ist Mars vom Skorpion in den Schützen gewechselt. Er bleibt hier bis zum 27. Dezember. Im Schützen kann sich die Kraft und Qualität des Mars besser entfalten als im Skorpion, obwohl Mars dort Zeichenherrscher ist. Inzwischen wird Pluto als Zeichenherrscher im Skorpion gesehen, aber aus klassischer Sicht ist dies immer Mars. Mars hat also auch zwei Seiten. Im Schützen kann er seine offene Seite zeigen. Hier ist er sportbegeistert oder allgemeiner gesprochen bewegungsbegeistert. Das kann sich auch in der Lust zum Verreisen zeigen oder in einer allgemeinen Unruhe, aktiv sein zu wollen.

Im Skorpion wird ein Großteil der Energie nach Innen gerichtet, um den inneren Leidenschaften Raum zu geben oder um die Energie aufzuwenden, diese kontrolliert zu halten. Wenn wir es ganz grob ausdrücken wollen, dann ist Mars nichts anderes als Energie. Energie, die genutzt werden kann zur Eroberung (Mars als Kriegsgott) oder aber auch, um unsere Vorstellungen durchzusetzen. Als Herrscher des Zeichens Widder steht Mars auch allgemein für die Kraft, die nötig ist, sich durchsetzen zu können.

Im Schützen ist die Grundprägung idealistischer, optimistischer und visionärer. Mit diesen Parametern kann Mars sich natürlich viel freier entfalten, auch wenn hier das Problem darin liegen kann, ihm eine Richtung zuzuweisen. Das wiederum ist auch eine typische Problematik des Zeichens Schütze. Dessen Qualität wird sich noch deutlicher zeigen, wenn auch die Sonne (am 21.11.) und Merkur (am 23.11.) dorthin wechseln werden.

Wenn es uns darum geht, unseren Visionen Antrieb zu verleihen, dann sollten wir diese Phase mit Mars im Schützen dazu nutzen.

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Doppel-Deutigkeit

November 12, 2008

Doppeldeutigkeit. Doppelt zu deuten. Das Doppelte deuten. Die Deutung doppeln. Wie auch immer. Das Ding ist doch, dass es immer so offensichtlich (offen sichtlich) ist, dass wir es glatt übersehen. Schon in der Physik trieb es mir den Schweiß auf die Stirn. Es ging um Licht. Licht kann als Welle oder als Teilchen auftreten und beides ist irgendwie richtig. Licht ist Teilchen, Licht-Partikel und Licht ist Welle. Aber es ist nicht beides gleichzeitig. Es ist entweder Teilchen oder es ist Welle. Wenn es Welle ist, ist es kein Teilchen und wenn es Teilchen ist, dann ist es keine Welle.

Wir sind auch Licht – irgendwie. 

Das, was wir sind, ist auch doppeldeutig. Es ist doppelt zu deuten. Wir sind Person, Individuum, Mensch, also ein Teilchen, aber wir sind auch Selbst, Gott, das Ganze, also die Welle. Als Teilchen unterliegen wir Raum und Zeit, dem Prozess von Werden und Vergehen. Wir sind im Kontakt mit anderen Teilchen, interagieren und vergleichen uns, wollen vielleicht besser als andere Teilchen sein und wir wollen vor allem uns als Teilchen verbessern.

Als Welle verlieren wir nicht unseren Charakter als Teilchen, nein, sondern die Idee, das Konzept davon, Teilchen sein zu können, ist abwesend. Als Welle gibt es keine Zeit und keinen Raum, keine Sorgen, keine Schmerzen, keine Probleme, keinen Tod.

Also wollen wir gerne Welle sein, damit wir alle diese Schmerzen und Probleme nicht haben. Dieser Wunsch kann nur als Teilchen empfunden werden. Aber die (zeitweise) Existenz als Teilchen (siehe oben) macht die Existenz als Welle unmöglich. Falsches Wort. Dadurch, dass wir oder du als Teilchen da sind bedeutet, dass die Welle abwesend ist, obwohl sie natürlich nie abwesend ist. Häää? Paradox. Na klar, aber sicher doch. Als Welle gibt es keine Teilchen Existenz. So können spirituelle Meister wie Ramana Maharshi oder Sri Nisargadatta Maharaj oder Pooja oder Osho oder Madhukar aus ihrem Sein als Welle sprechen, obwohl sie als Teilchen erscheinen. Das ist bei uns ganz genau so!!! 

Auch wir springen ständig zwischen diesen Zuständen hin und her. Nur ist uns der jeweils andere Zustand nicht bewusst. Dem, der das weiß, der nimmt die Übergänge wahr und kann versuchen, die Sicht der Welle dem Teilchen zu erklären, was natürlich nicht funktionieren kann, es sei denn, das Teilchen wechselt in den Zustand der Welle, in dem es diese Erklärungen nicht braucht.

Deswegen versagen diese Meister auch alle. Tun sie nicht? Doch! Nur wir als Teilchen brauchen so dringend den Trost, dass jeder Wink auf unsere Natur als Welle eine mögliche Erinnerung hervorrufen kann und schon diese Erinnerung (was letztlich nichts anderes ist als ein kurzes – weil zeitloses – Eintauchen in die Natur der Welle) macht uns froh und wir projizieren das auf den Meister. Projektion ist nichts Schlechtes. Sie ist die Natur des Teilchen-Seins, denn nur als Teilchen stehen uns andere Teilchen gegenüber, auf die wir projizieren können.

Die Welle ist (nur) Welle und wird dies auch immer sein. Keine wie auch immer geartete Anstrengung des oder als Teilchen kann dem Welle-Sein etwas hinzufügen. Es kann dieses Sein noch nicht einmal berühren.

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Sieg für Uranus!

November 7, 2008

In desen Tagen haben wir die erste von fünf Oppositionen der Planeten Uranus und Saturn erlebt. Vieles ist – ach von mir – dazu schon geschrieben worden. Besonders interessant finde ich, dass in dem endlosen Wahlkampf um das Präsidentenamt in den USA sich mit Barack Obama und John McCain zwei Vertreter gegenüber standen, die sich gut mit Saturn und Uranus in Verbindung bringen lassen.

McCain steht sicherlich für Saturn, das Alte, Konservative, weiter mit dem Bewährten und Obama für Uranus, das Neue, ein Wechsel, Veränderung, etwas ganz Neues (der erste „schwarze“ Präsident der Vereinigten Staaten vo Amerika).

Auch bezeichnend, dass Obama immer für den Wechsel („change“) entritt, ein klares Stichwort des Uranus. Nun hat Obama die Wahl mit großer Mehrheit gewonnen. So können wir von einem Sieg des Uranus über den Saturn sprechen.

Aber!

Die nächste Opposition kommt am 5. Februar 2009 (und dann noch drei weitere bis Juli 2010), von daher ist auch hier das letzte Wort noch nicht gesprochen und die durch Saturn symbolisierten konservativen Kräfte werden diesen Wechsel nicht einfach so hinnehmen.

Anstrengung

November 4, 2008

Kann die Erleuchtung durch Anstrengung erreicht werden? Das Rechte Bemühen wird zumindest im Buddhismus groß geschrieben. Warum auch sonst sollten wir uns in langen Meditationen üben, wenn wir nicht auf ein bestimmtes Ergebnis hoffen würden.

Es gibt die Geschichte aus dem Zen-Buddhismus dazu. Diese gebe ich hier frei wieder. Der Meister trifft den Schüler bei dessen Meditation und fragt ihn, was er (der Schüler) denn durch die Meditation zu erreichen hoffe, worauf der Schüler erwidert, dass er dadurch zum Buddha werden möchte. Der Meister nickt nur. Am nächsten Morgen trifft der Schüler den Meister im Garten. Dort reibt er mit einem Tuch über einen Stein. Der Schüler möchte vom Meister wissen, was er denn dort tue, worauf der Meister erwidert, dass er aus dem Stein einen Diamanten machen möchte. Da begreift der Schüler, was der Meister ihm damit sagen möchte.

Begreifen wir das auch?

Ich möchte absolut nichts Negatives gegen Meditation oder gegen das Bemühen sagen, nur unser Beweggrund sollte uns dabei klar sein.

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Wir sind das, was wir suchen. Wir sind der Buddha und der Versuch, zum Buddha werden zu wollen, hat etwas absurdes. Gleiches gilt für die Erleuchtung. Die Erleuchtung zu suchen bedeutet, sich von ihr zu entfernen.

Die astrologischen Konstellationen im Novemb-er 2008

November 3, 2008

 

Die Daten 

02.11. Neptun wieder direktläufig
04.11. Saturn Opposition Uranus
04.11. Merkur wechselt in den Skorpion
12.11. Venus wechselt in den Steinbock
13.11. Jupiter Sextil Uranus

13.11. Vollmond 7.17h Sonne im Skorpion, Mond gegenüber auf 21°14` im Stier

16.11. Mars wechselt in den Schützen 
21.11. Jupiter Trigon Saturn

21.11. Zeichenwechsel: Sonne im Schützen
23.11. Merkur wechselt in den Schützen

27.11. Neumond 17.55h Sonne und Mond auf 05°49` im Schützen

27.11. Pluto wechselt erneut und endgültig in den Steinbock

28.11. Uranus wieder direktläufig


Der Text

Im November kommt es zu einigen interessanten Aspekten der großen Planeten. Saturn steht das erste Mal in Opposition zum Uranus, während Jupiter durch ein Sextil zum Uranus und ein Trigon zum Saturn diese Konstellation etwas „entschärft“. 



Am 2. November wird Neptun wieder direktläufig, erreicht den Punkt zu Beginn seiner Rückläufigkeit aber erst am 20.02.2009 wieder. Auf 21 Grad Wassermann startet er seine direktläufige Phase, die Prozesse im Bereich Erleuchtung, Spiritualität und Auflösung voranbringen kann.



Am 4. November tritt Saturn in die Opposition zu Uranus. Saturn aus der Jungfrau steht dem Uranus in den Fischen gegenüber. Dieses ist eine Konstellation, die 2009 noch zweimal und die insgesamt fünfmal exakt werden wird. Mit Saturn trifft das Alte, die Struktur, Regeln, Gesetze und der Staat auf Uranus, der das Neue, die Revolution, die Freiheit, Individualität und die Befreiung symbolisiert. Da kann es krachen und all die alten überlebten Dinge werden sich verabschieden müssen. 
In dieser Opposition steckt eine Menge an Zündstoff. Zum Glück entspannt Jupiter diesen Aspekt durch ein Sextil zum Uranus (exakt am 13.11.) und ein Trigon zum Saturn (exakt am 21.11.). Jupiter steht dabei im Steinbock und kann im besten Fall den sich eher „unversöhnlich“ gegenüber stehenden Planeten Saturn und Uranus Sinngebung und Verständnis vermitteln.

Am 4. November wechselt Merkur in den Skorpion. Dort kann das Denken sehr tiefgründig werden, sich mit Wandlung, Analyse, aber auch mit Macht und Kontrolle beschäftigen. Wir können erkennen, dass sich alles im Wandel befindet, auch unser Innenleben und unsere Gedanken.

Am 12. November gesellt sich die Venus zum Jupiter und wechselt in den Steinbock. Wenn die Liebe dort auch nüchterner wird, so wird sie dort aber auch beständiger und konkreter, Wenn wir in unseren Beziehungen Beständigkeit und Sinnlichkeit erleben wollen, dann ist dies eine gute Stellung dafür. Venus im Steinbock braucht aber sehr viel Vertrauen. 


Am 13. November wird das Sextil vom Jupiter zum Uranus exakt (s.o.). Damit können Veränderungen und Befreiung schneller und erfolgreicher bewirkt werden



Vollmond November 2008  

Am 13. November stehen sich die Sonne im Skorpion und der Mond im Stier zum Vollmondgegenüber. Auch hier geht es um einen Konflikt, der sich in Gegensätzen äußert: Wandlung und Veränderung oder Sicherheit und alles bleibt beim alten. Hier müssen wir eine Verbindung, einen
Kompromiss finden, der beiden Seiten gerecht wird. 


Am 16. November wechselt Mars vom Skorpion in den Schützen. Im Feuerzeichen Schütze kann Mars nach Bewegung und Erkenntnis streben. Es wird um Erweiterung gehen, um Eroberung und darum, Abenteuer zu bestehen. Außerdem ist dies eine sehr sportliche Stellung.

Am 21. November wird das Trigon vom Jupiter zum Saturn exakt (s.o.). Beide Planeten befinden sich dabei in Erdzeichen und ergänzen sich gut. Damit kann dies eine gute Phase in der Wirtschaft und in der Börse anzeigen. Auch wir können langfristige Veränderungen und Verschiebungen in unseren tiefgreifenden Strukturen bewirken.



Am 21. November wechselt auch die Sonne vom Skorpion in den Schützen. Dieses ist eine Phase der Erkenntnis. Inneres Streben um Bewusstheit sollte einhergehen mit dem äußeren Drang nach Wissen. Im Schützen können wir reisen, uns mit anderen austauschen und uns bemühen, eine Synthese unserer bisher erworbenen Fähigkeiten zu erschaffen.

Am 23. November wechselt Merkur in den Schützen. Nach einer kurzen und intensiven Phase im Skorpion kann Merkur im Schützen sich wieder mehr um seine Domänen der Kommunikation und dem lebhaften Drang nach Wissen und Erkenntnis kümmern. 


Neumond November 2008  

Am 27. November treffen sich Sonne und Mond auf 6 Grad Schütze zum Neumond. Dieser steht in direkter Verbindung (Konjunktion) mit Mars und Merkur und symbolisiert einen neuen Impuls, der in eine innovative Erkenntnis münden kann. Diese sollte auf jeden Fall zu einer Bewusstseinserweiterung führen.


Nachdem Pluto 2008 in den Steinbock eingetreten war (siehe Januar), diesen aber in Richtung Schütze wieder verlassen hatte, bewegt er sich am 27. November nun wieder und diesesmal endgültig über den Kardinalpunkt in den Steinbock. Das kann zu globalen Veränderungen führen.



Am 28. November wird Uranus wieder direktläufig, erreicht den Punkt wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit aber erst am 13.03.2009 wieder. Uranus startet seine direktläufige Phase auf 19 Grad Fische. Diese wird Veränderungen, Unruhe, mehr Individualität und Freiheit mit sich bringen, auch wenn diese Dinge ebenso Chaos und Umbruch bewirken werden.