Archive for Oktober 2008

Neumond im Skorpion

Oktober 28, 2008

Heute nacht ist es soweit: Sonne und Mond treffen sich im Skorpion. Mit ganz seltenen Ausnahmen findet der Neumond nur einmal in einem bestimmten Zeichen im  Jahr statt. Und nun ist es in diesem Jahr bereits wieder der Skorpion-Neumond. Im Tierkreis symbolisiert der Skorpion die Ängste und Verdrängungen. In der Jahreszeit des Skorpion werden diese Ängste besonders bewusst. Es ist die Zeit der Wandlung und des Vergehens (Totensonntag). Wir Menschen wehren uns gegen Veränderungen. Der Wandel ist eher etwas, was wir akzeptieren, aber nicht unbedingt gut finden.

Der Neumond im Skorpion holt jetzt alle diese Ängste an die Oberfläche und verzerrt sie dadurch. Sie erscheinen größer und bedrohlicher als sonst. Auch wenn in dieser Zeit manches überzeichnet erschint, steckt doch Wahrheit darin!

Zur Zeit wird die Opposition von Saturn und Uranus das erste Mal exakt (vier weitere werden noch folgen) und wie wir alle beobachten können, befindet sich vieles im Wandel und Veränderungen geschehen („change happens“). Es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als es zuzulassen, dass auch in unsere persönlichen Leben Neuerungen stattfinden werden. Nur lässt der Neumond im Skorpion vieles sehr viel düsterer erscheinen, als es wirklich ist.

Manches wird vielleicht schon leichter werden in den nächsten Tagen. Auch an der Börse und den Finanzmärkten kann sich mit einem neuen Mond-Zyklus manches verändern.

mehr unter www.giesow.de

Merlot – Konzert und CD

Oktober 27, 2008

Am Sonnabend, dem 25. Oktober trat das Kieler Trio Merlot in der Räucherei auf, um ihre erste CD vorzustellen. Das vorwiegend akustisch gehaltene Konzert wurde hauptsächlich von den drei Mitgliedern der Band bestritten. Willy Nehlsen am Gesang, der Gitarre, Perkussion und Chor. Florian Krampen an der akustischen und elektrischen Gitarre und Chor, sowie Helge Keipert an der Gitarre, am Saxophon, an der Harp, Gesang und Chor.

Die gut gefüllte Räucherei erlebte ein sehr schönes und gefühlvolles Konzert mit Stücken, die unter die Haut gingen das Herz berührten und von tiefer Musikalität getragen waren. Ergänzt wurde die Band bei einigen Stücken von Keyboard und Geige.

Die beim Konzert erstmalig vorgestellte CD „The Searching“ enthält 15 englisch gesungene Titel mit einer Gesamtlänge von fast einer Stunde. Tatsächlich ist es gelungen, die Produktion der CD so zu gestalten, dass der akustische Charakter der Band und ihrer Songs perfekt zur Geltung kommt. Gratulation.

Bemerkenswert sind die Kompositionen von Helge Keipert und die wirklich schönen Melodien, die er fand.  Mehr Informationen zur Band und ihre Auftritte, sowie Hörbeispiele finden sich auf ihrer website  www.merlot-music.de .

Noch erwähnenswert ist, dass die Band von ihren Familien mit Kindern und Freunden unterstützt wde und wird.

Krise und kein Ende

Oktober 23, 2008

Wenn wir uns die aktuelle Lage am Wirtschafts-und Finanzmarkt so ansehen, dann fällt auf, dass die Erwartungen vieler, dass sich die Krise genau so schnell wieder legt, wie sie entstanden ist, nicht bewahrheitet!

Die Lösungsversuche der Politik kommen ir ein wenig so vor, als wenn wir in einem Fesselballon mit einem Leck sitzen wüden und nun versuchen, dieses Loch mit unseren Kaugummis zu stopfen.

Astrologisch spitzt sich die Krise noch weiter zu. Noch in diesem Jahr (erstmals am 4.11.08) stehen sich Saturn und Uranus in Opposition gegenüber. Das Alte, Vertraute (Saturn) wird massiv angegriffen und da sich dieser Aspekt dann noch viermal wiederholen wird (bis 26.07.2010!!!!) werden wir noch lange davon gut haben.

Es gilt, etwas wirklich Neues zu wagen, die alten Zöpfe abzuschneiden. Doch lassen sich die Träger dieser alten Zöpfe diese nicht gerne abschneiden und sie haben es ja geschafft, uns alle mit dem Versprechen auf Profit und Kapitalzuwachs ohne Arbeit mit ins Boot zu locken und da sitzen wir nun.

Es gibt diese alte und sehr bekannte Gechichte aus dem Zen-Buddhismus. Der alte Meister eines Zen-Klosters war krank geworden und muste in seinem Zimmer bleiben. Nach einiger Zeit wunderten sich die Mönche, warum er das ihm gebrachte Essen nicht anrührte. Daraufhin zur Rede gestellt, meinte er nur: Keine Arbeit, kein Essen!!!

Wir alle wollten aber essen ohne zu arbeiten. Da aber überall im Universum der Energierhaltungssatz gilt, können nicht alle im Börsenspiel gewinnen. Es muss auch immer Verlierer geben. Im Roulette gilt, dass am Ende immer die Bank gewinnt. Selbst das gilt nun hier auch nicht mehr.

Vielleicht ist diese Form (Globalisierung) für unsere Welt einfach nicht mehr zeitgemäß und dass macht uns Uranus immer so deutlicher je mehr wir uns am Alten festklammern (Saturn).

Madhukar in Kiel

Oktober 17, 2008

Der Meister des Advaita Vedanta, Madhukar, hat gestern erneut Kiel besucht. Wie immer ist es ein Erlebnis, die Stille und den Frieden zu erleben, der in und vielleicht auch durch seine Gegenwart, seine Präsens ausgelöst wird.

Wenn…

Ja, wenn wir es uns gelingt, den rationalen, analytischen und alles kritisierenden Verstand im Zaum zu halten, dann können wir diese Erfahrung machen. Wenn nicht, dann werden wir vor allem unsere Zweifel erfahren dürfen.

Wer meinen Artikel über die uns zur Zeit beschäftigende Krise gelesen hat, mag sich darüber wundern, dass die Gegenwart eines Mannes plötzlich Frieden bewirken kann?

Aber genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen relativer und absoluter Realität. Wenn die realtive Realität wie ein Film ist und wir die Schauspieler in dem Film, dann erleben wir alle Hochs und Tiefs dieser Geschichte am eigenen Leib. Wenn uns dann bewusst wird oder uns bewusst geamcht wird, dass wir gar nicht die Figur im Film sind, sonder die Leinwand, vor der sich alles abspielt, dann kann Frieden geschehen. Ein Frieden, der eben im Zusammenhang steht mit dem Erkennen unserer wahren Natur.

Letztlich sind wir nichta anderes als verdichtetes Licht. Abgefahren oder?

Konzentration

Oktober 16, 2008

Wenn wir uns die allgemeine wirtschaftliche Lage so betrachten, dann kann man auf die Idee kommen, dass der gute Karl Marx doch irgendwie Recht hatte. Ich selber arbeite als Buchhändler und sehe mit Bestürzung die zunehmende Konzentration in diesem Bereich. Inzwischen gibt es fast nur noch Filialen von Thalia und von der DHB, zu denen z.B. Hugendubel, Weltbild und Weiland gehören.

In Kiel wurde es gestern (!!!) offiziell, dass die Universitätsbuchhandlung Dawartz, die es seit über 100 Jahren gegeben hatte und die in Kiel eine Institution war, vom Inhaber an Weiland verkauft worden ist. Nun gibt es dort in der Holtenauer Straße drei Weiland Filialen in knapp 200 Metern!!!!

Das alles geht zu Kosten der Vielfalt und fördert den Prozess der Konzentration. Schade!!!

Krise

Oktober 14, 2008

Ja nun steigen die Kurse wieder. Der DAX hatte gestern und heute wieder größere Gewinne und manche werden sich ärgern, dass sie jetzt keine Aktien erworben haben und viele fragen sich, ob das jetzt schon das Ende der Krise war…

Meine Meinung ist, dass wir noch lange nicht das Ende der Krise erreicht haben, sondern, das ganz im Gegenteil dieses Chaos am Finanzmarkt erst die Spitze des Eisberges war. Es war so eine Art von Warnschuss, der uns bewusst machen sollte, was alles möglich ist.

Was ja besonders verwundert ist, wie schnell diese Krise da war und wie schnell die Kurse weltweit eingebrochen sind. Die ganze Blase der Illusion ist einmal geplatzt und hat bei vielen eine Gefühl hinterlassen, dass es hier keine wirkliche Sicherheit gibt. Und es gibt sie tatsächlich nicht.

Die astrologischen Konstellationen zeigen zum Teil ähnliche Strukturen, wie es in den zwanziger und dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts der Fall war. Zu der Zeit kam es auch zu einer weltweiten Wirtschaftskrise, die ausgelöst worden war durch den Zusammenbruch der Börse. Darauf folgte dann eine Krise, die zu Millionen von Arbeistlosen führte, auch in Deutschland. Das wiederum desstabilisierte die gesellschaftliche Lage, was letztlich auch zum Erfolg der Nationalsozialisten unter Hitler führte.

Astrologisch stehen uns in den nächsten Jahr mehrere Oppositionen von Saturn und Uranus bevor. Dieser Aspekt symbolisiert ganz deutlich den Konflikt zwischen den alten Werten und Gesetzen („wie es immer war“) und dem Neuen, Unverbrauchten, was Veränderung it sich bringen wird. Aus diesem Aspekt heraus wird sich dann der kardinale Konflikt heraus kristallisieren, der unsere Welt auf die eine oder andere Weise verändern wird.

Jetzt durften wir lernen, dass es im Bereich von Geld, Aktien etc. keine Sicherheit gibt. Leztlich sogar, dass sich die Zukunft nicht sichern oder vorplanen lässt und dass sich unser Gefühl, unser Leben auf etwas anderes richten sollte.

Warauf?

Vielleicht ist diese Frage viel wichtiger als irgendeine Antwort, die uns jemand geben könnte. Sie bringt uns wieder in Kontakt mit der Lebendigkeit und „Jetzigkeit“ des Daseins und macht deutlich, dass wir hier auf einer Reise, in einem Abenteuer befinden, welches sich schon per Definition nicht vorplanen lässt.

— wird fortgesetzt —

mehr Astrologie unter www.giesow.de

Wirtschaftskrise

Oktober 7, 2008

Wer sich mit den Hintergründen der Witschaftkrise auch astrologisch beschäftigen möchte, sollte die Zeitschrift Astrologie Heute aus der Schweiz studieren.

siehe Astrologie Heute

Mond im Steinbock

Oktober 7, 2008

Da heute der Mond im Steinbock steht, ist mir das ein willkommener Anlass, einige Worte über diese Stellung zu verlieren. Der Mond hat im Horoskop viel damit zu tun, sich zu identifizieren. Unter anderem ist das auch ein Grund dafür, warum der Mond im spirituellen Sinn eine durchaus schwierige Stellung ist, denn da gilt es ja die Identifizierung als Illusion zu erkennen.

Dieser Wunsch nach einer Identifizerung ist nicht rational zu verstehen, sondern emotional bedingt. Er hat auch damit zu tun, dass ein bestimmtes Bedürfnis mit erfüllt sein soll. Im Steinbock tut der Mond sich damit etwas schwer, weil die Bedürfnisse und Wünsche des Steinbocks eher damit zu tun haben, eine bestimmte Position in der Gesellschaft zu erringen. Der Steinbock als das Zeichen der Wintersonnenwende steht in einer Weggabelung. Gehe ich den Weg der Materie oder suche ich das Licht, welches ja niemals so weit weg ist wie dort (die längste Nacht des Jahres). Wenn sich der Szeinbock dazu entschliesst, das Licht zu suchen, dann kann es zu einer symbolischen Wiedergeburt kommen. Mit dem Mond in diesem Zeichen sind diese Dinge häufig eher unbewusst, wirken aber natürlich trotzdem. Das heisst, dass auch der Mond im Steinbock sich mit der Suche nach dem (inneren) Licht identifizeren möchte. Häufig hat diese Suche aber mit Selbstüberwindung, Disziplin und der Reduktion auf das Wesentliche zu tun. Alles dieses sind Eigenschaften, die der Steinbock beherrschen kann, was dem Mond aber so gar nicht gefällt. Somit gilt es für den Menschen mit dem Mond im Steinbock einen schwierigen Weg zu folgen, es gilt für ihn zu erkennen, dass das Erfüllen seiner emotionalen Bedürfnisse ihn eben nicht zufrieden macht, sondern machmal sogar das Gegenteil bewirkt.

Das ist mit ein Grund dafür, warum Menschen mit dem Mond im Steinbock so emtional unzugänglich wirken. Das liegt eben nicht daran, dass sie keine Gefühle haben, sondern das es eine Kraft in ihnen gibt, die den unbeschränkten Zugang zu ihnen nicht unbedingt fördert.

Natürlich strebt der Mond im Steinbock nach Dauer und er wird in seinen emotionalen Kontakten sehr konstant sein. Daraus erklärt sich die Nibelungentreue dieser Stelung. Lang anhaltende Freundschaften sind sehr häufig. Es ist keine Seltenheit, dass diese manchmal ein ganzes Leben anhalten. Auch, wenn es nicht viele dieser Freundschaften gibt, was auch daran liegt, dass der Mond im Steinbock nur schwer Vertrauen zu jemanden fasst, sich nur langsam öffnet. Wer also schnelle und spontane Gefühlsäußerungen erwartet und sich wünscht, ist mit dem Mond im Steinbock nicht gut bedient. Wer aber auf Verlässlichkeit und Dauer aus ist, der um so mehr…:-))

mehr unter www.giesow.de

Impressionen aus der Sächsischen Schweiz

Oktober 1, 2008

Es ist nicht nötig, weit zu verreisen, um wilde und schöne Natur zu erleben. Deshalb folgen hier einige Impressionen meiner Wanderreise in die wunderbare Sächsische Schweiz.

Manch scheues Tier lässt sich beobachten….

 

Bizarre Felsformationen verblüffen und lassen unwillkürliche Assoziationen entstehen….

Außer der Elbe gibt es viele Flüsse, die ihre Täler haben, in die es teilweise faszinierende Einblicke gibt…

 

Viele schöne Touren können von Bad Schandau aus begonnen werden. Bad Schandau liegt direkt an der Elbe…

 

Alles ganz in der Nähe von Dresden ….

 

Landschaften wie gemalt. Viele berühmte Maler haben sich hier auch inspirieren lassen…

 

Wo einem kaum ein Mensch mehr begegnet, kriechen andere Zeitgenossen vorbei…

 

Mystische Einblicke wie die Schrammsteine im Nebel….

 

oder der Papststein….

 

oder der wunderschöne Lilienstein machen aus Wanderungen Erlebnisse….