Archive for Oktober 2007

Die astrologischen Konstellationen im November 2007

Oktober 28, 2007

Die Konstellationen im November 2007

Die Fakten:

01.11. Merkur wieder direktläufig
08.11. Venus wechselt in die Waage
10.11. Neumond 0.03h Sonne und Mond auf 17°10` im Skorpion
11.11. Merkur wechselt in den Skorpion
14.11. Mars wird rückläufig auf 12°27` Krebs
22.11. Zeichenwechsel: Sonne im Schützen
23.11. Uranus wieder direktläufig auf 14°46`Fische
24.11. Vollmond 15.30h Sonne im Schützen, Mond gegenüber in den Zwillingen auf 1°55`

Der Text:

Mit dem November bewegen wir uns schon auf das Ende des Jahres zu. Mars und Merkur werden wieder direktläufig. Diese und weitere interessante Konstellationen möchte ich hier gerne besprechen.

Ab dem 1. November ist Merkur wieder direktläufig. Damit können wir wieder Entscheidungen treffen, Verträge unterzeichnen und größere Kaufvorhaben realisieren.

Am 8. November wechselt die Venus in die Waage. In der Waage fühlt die Venus sich wohl, hier kann sie ihre Qualität der Diplomatie voll entfalten. Außerdem sind Bereiche wie Mode, Kunst, und beispielsweise Innenarchitektur aktiviert.

Am 10. November treffen sich die Sonne und der Mond im Skorpion zum Neumond. Der Neumond im Skorpion bietet sich an, in die Tiefen unserer Psyche zu spüren. Dort können wichtige Erkenntnisse für uns zu finden sein. Diese können uns helfen, mit unseren Ängsten und Zwängen anders umzugehen. Dieser Neumond hat eine besondere spirituelle Komponente, die wir fördern können, wenn wir die Tage für die innere Einkehr und die Meditation nutzen.

Am 11. November wechselt Merkur in den Skorpion. Gedanklich können wir nun in die Tiefe gehen, das kann sich auch in unseren Gesprächen oder allgemein im Austausch mit anderen zeigen. Dieses ist eine gute Stellung zu tiefgreifenden Analysen und ist besonders gut für die schonungslose Selbsterkenntnis geeignet.

Am 14. November wird Mars auf 12 Grad Krebs rückläufig und bleibt dies bis zum 31. Januar 2008. Dort steht er dann auf 24 Grad Zwillinge, den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erreicht er aber erst am 4.4.2008 wieder. Manche Projekte werden sich in der Folgezeit nicht mehr so entwickeln können, wie wir das geplant und gehofft haben. Mit der Rückläufigkeit des Mars kann es notwendig werden, sich bestehenden Problemen in unseren Beziehungen insbesondere im sexuellen Bereich zu stellen.

Am 22. November wechselt die Sonne vom Skorpion in den Schützen. Mit dem Schützen beginnt eine Phase, in der wir das zuvor Erlebte verarbeiten und in Erkenntnisse umsetzen sollten. Wichtig ist es auch, dass wir andere an unserem Wissen teilhaben lassen. Im Schützen geht es um Integration von geistigen und körperlichen Impulsen. Wie jedes Jahr können wir uns in der Schütze-Phase in der Ausbildung unserer Fähigkeit zur Integration üben.

Am 23. November wird Uranus auf 15 Grad Fische wieder direktläufig. Damit entwickeln sich die mit Uranus verbundenen Prozesse wieder nach vorne. Diese sind Erneuerung, Befreiung und Sprengung verkrusteter alter Strukturen und Formen.

Am 24. November stehen sich die Sonne im Schützen und der Mond in den Zwillingen auf 2 Grad zum Vollmond gegenüber. Es gilt die gemachten Erkenntnisse im Gespräch mit anderen zu prüfen und gegebenenfalls zu vertiefen. Von unserer Einstellung abweichende Meinungen sollten wir nutzen, um unsere Fähigkeit zur Integration zu verstärken. Es kann uns auch klar werden, dass manche Widerstände im Moment für uns zu stark sind und dass es gilt, Geduld zu entwickeln.

siehe auch unter www.giesow.de

Mit der Sonne im Skorpion

Oktober 28, 2007

Mit der Sonne im Skorpion herrscht nun (seit dem 23.Oktober) eine ganz andere Energie vor als noch mit der Sonne in der Waage. Die Dinge und Anliegen werden konkreter und energischer vorgetragen. Das Hin und Her der Waage ist vorbei. In der Phase mit der Sonne im Skorpion geht es häufig um Themen, die mit Macht, Verbindlichkeit, Sexualität, Wandlung, Therapie und dem Loslassen zu tun haben.

Natürlich ist es im Besonderen der Skorpion, der eben nicht so gut loslassen kann, obwohl es ihm die Natur in diesen Tagen zeigt, indem die Bäume ihre Blätter „loslassen“. Das könnte ein Sinnbild für die Entwicklungsrichtung im und des Skorpion sein.

Der Mond im Steinbock

Oktober 18, 2007

Zur Zeit befindet sich der Mond im Steinbock. Wenn wir aus der Sicht des Mondes schauen, dann fühlt er sich hier gar nicht so wohl, denn seine Heimat ist das Zeichen Krebs. Kein Zeichen ist weiter vom Krebs entfernt als der Steinbock, so dass der Mond von dort den weitesten Weg nach Hause hat.

Allgemeiner betrachtet können wir sagen, dass die Tage mit dem Mond im Steinbock besonders gut geeignet sind, um Dinge zu erledigen, die uns sonst schwer fallen, insbesondere wenn sie Disziplin und Überwindung erfordern. Außerdem können Fleißarbeiten gut gelingen.

Da sich die Sonne weiterhin in der Waage befindet, erleben wir ein Quadrat zwischen Mond und Sonne. Da der Mond der Sonne voraus läuft, ist dieses das zunehmende Quadrat. Die Quadrate zwischen Sonne und Mond (Halb-Monde) zeigen immer eine gewisse Spannung an, weil Zeichen  betroffen sind, die nicht die gleiche Ausrichtung haben. In der Waage geht es um Ausgleich, Kompromisse zu finden und Harmonie anzustreben. Im Steinbock wird sich auf das Wesentliche konzentriert. Dort geht es um die Sache und weniger um das Wohl des einzelnen.

Immer wieder interessant, diese Zusammenhänge zu betrachten.

Der Streik bei der Bahn und Merkur rückläufig

Oktober 12, 2007

Es erstaunt doch immer wieder, wie interessant die Zusammenhänge sind, wenn wir sie auch einmal astrologisch betrachten. Nun ist der Merkur rückläufig. Ich schrieb auf meiner website (www.giesow.de) „Vom 11. Oktober bis zum 1. November ist Merkur einmal mehr rückläufig. Er kehrt sogar noch einmal ins Zeichen Waage zurück (am 24.10.). Merkur wird rückläufig auf 9 Grad Skorpion, den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erlangt er erst am 17. November wieder. Gibt es unerledigte Geschäfte oder Angelegenheiten, die wir jetzt noch klären wollen? Wir sollten in dieser Phase auch vorsichtig sein mit wichtigen Entscheidungen, Vertragsabschlüssen und größeren Kaufvorhaben.“

Aber Merkur ist auch zuständig für den Verkehr. Pünktlich zu seiner Rückläufigkeit geht zumindest heute bei der Bahn gar nichts mehr!!! Dazu kommt noch eine Konjunktion von Saturn und Venus am absteigenden Mondnoten in der Jungfrau. Eine Konstellation, die wir gut mit Stillstand beschreiben können.
 

Neumond in der Waage

Oktober 10, 2007

Morgen, am 11. Oktober, ist es soweit. Die Sonne und der Mond treffen sich in der Waage zum Neumond. Der Neumond ist gleichermaßen das Ende des alten Sonne-Mond-Zyklus und der Beginn des Neuen. Auch wen mit ihm etwas Neues beginnt, so ist dieses häufig zuerst nicht zu erkennen. Erst nach ein paar Tagen wird offensichtlich, worum es in diesem Zyklus geht.

In diesen Tagen um den Neumond in der Waage können wir erkennen, wo in uns und in unserem Leben ein Ungleichgewicht herrscht. Auch kann uns deutlich werden, inwieweit das mit den Beziehungen zu anderen Menschen zusammen hängt. Dieser Neumond ist gut geeignet für spirituelle Übungen und ernsthafte Gespräche.

mehr unter www.giesow.de

Astrologische Betrachtung zu den Jahren 2008-2012

Oktober 9, 2007

Dieser Artikel ist auch in Astrologie Heute und auf meiner website giesow.de veröffentlicht. Aus aktuellem Anlass stelle ich ihn auch hier noch einmal ein.

Betrachtungen zu den Jahren 2008-2012

Bevor wir daran gehen wollen, die Konstellationen in den Jahren bis 2012 zu besprechen, listen wir die wichtigsten davon hier einmal auf.

Übersicht der Konstellationen

2006
31.08.2006 Saturn Opposition Neptun 17°53` Löwe/Wassermann

2007
28.02.2007 Saturn Opposition Neptun 20°15` Löwe/Wassermann
25.06.2007 Saturn Opposition Neptun 21°47` Löwe/Wassermann
02.09.2007 Saturn 0° Jungfrau

2008
26.01.2008 Pluto 0° Steinbock
14.06.2008 Pluto 0° Steinbock R
04.11.2008 Saturn Opposition Uranus 18°58` Jungfrau/Fische
27.11.2008 Pluto 0° Steinbock

2009
05.02.2009 Saturn Opposition Uranus 20°39` Jungfrau/Fische
15.09.2009 Saturn Opposition Uranus 24°43` Jungfrau/Fische
29.10.2009 Saturn 0°Waage
15.11.2009 Saturn Quadrat Pluto 01°42` Waage/Steinbock

2010
31.01.2010 Saturn Quadrat Pluto 04°21` Waage/Steinbock
17.02.2010 Chiron Konjunktion Neptun 26°15` Wassermann
07.04.2010 Saturn 0° Waage
20.04.2010 Chiron 0° Fische
28.05.2010 Uranus 0° Widder
20.07.2010 Chiron 0° Fische
21.07.2010 Saturn 0° Waage
21.08.2010 Saturn Quadrat Pluto 02°56` Waage/Steinbock
14.08.2010 Uranus 0° Widder
27.11.2010 Mondknoten Konjunktion Pluto 4°08` Steinbock

2011
08.02.2011 Chiron 0° Fische
13.02.2011 Mondknoten 0° Steinbock
12.03.2011 Uranus 0° Widder
04.04.2011 Neptun 0° Fische
05.08.2011 Neptun 0° Fische

2012
03.02.2012 Neptun 0° Fische
24.06.2012 Uranus Quadrat Pluto 08°24` Widder/Steinbock
19.09.2012 Uranus Quadrat Pluto 06°57` Widder/Steinbock
05.10.2012 Saturn 0° Skorpion

2013
20.05.2013 Uranus Quadrat Pluto 11°14` Widder/Steinbock
01.11.2013 Uranus Quadrat Pluto 09°26` Widder/Steinbock

2014
21.04.2014 Uranus Quadrat Pluto 13°34` Widder/Steinbock
15.12.2014 Uranus Quadrat Pluto 12°35` Widder/Steinbock

2015
17.03.2015 Uranus Quadrat Pluto 15°18` Widder/Steinbock

Text:

In vielen spirituellen Richtungen wird immer wieder der Zeitraum bis zum Jahre 2012 hervorgehoben. In diesen Jahren, insbesondere in den fünf Jahren von 2008 bis 2012 sollen bedeutende Veränderungen in der Gesellschaft, aber auch im individuellen Bewusstsein stattfinden. Ein guter Grund für uns, einmal astrologisch auf diesen Zeitpunkt zu schauen.

Zum Beginn unserer Betrachtungen stellt sich die Frage, welche Rahmenbedingungen wir zulassen wollen. Also welche astrologische Faktoren benutzen wir für unsere Analyse. Welche Planeten? Die Asteroiden? Was ist mit den Fixsternen? Vielleicht auch die Planeten-Knoten ? Oder ganz andere Faktoren (Finsternis-Horoskope)?

Worauf sich die meisten Astrologen einigen können, ist die Bedeutsamkeit der fünf langsamen Planeten. Das sind die gesellschaftlichen Planeten Jupiter und Saturn und die überpersönlichen Planeten Uranus, Neptun und Pluto. Zuerst wollen wir wissen, welche dieser Planeten in genanten Zeitraum das Zeichen wechseln.

Pluto als der letzte der bekannten Planeten und als Repräsentant des jenseits des Neptun liegenden Kuipergürtel wechselt vom Schützen in den Steinbock. Dieser Wechsel im Jahr 2008 ist von herausragender Bedeutung. Es ist nicht nur der Zeichenwechsel, sondern Pluto erreicht damit einen der vier Kardinalpunkte. O Grad Steinbock ist ein für die Öffentlichkeit und für die Bedeutung im Weltgeschehen absolut bedeutsamer Punkt. Wenn im Jahresverlauf die Sonne diesen Punkt erreicht, dann erleben wir die so genannte Wintersonnenwende. Die Nachtkraft hat ihren absoluten Höhepunkt erreicht, was nichts anderes bedeutet, als das wir die längste Nacht des Jahres und damit – auch symbolisch – den Punkt größter Dunkelheit erleben. Von nun an wird die Tagkraft allmählich wieder anwachsen, ein Prozess, der sich ja aus dem Wort Wintersonnenwende ablesen lässt. Für viele Astrologen (uns eingeschlossen) ist es von daher auch logisch, das astrologische Jahr an diesem Punkt beginnen zu lassen. Wenn nun langsam laufende Planeten diesen Kardinalpunkt im Steinbock passieren, dann erreichen auch sie damit einen Wendepunkt in ihrer Bewegung durch den Tierkreis.

Ein gutes Beispiel in diesem Zusammmenhang ist die Maueröffnung in Berlin Ende der achtziger Jahre. Sie selber und der damit verbundene Wechsel in der Weltpolitik wurde astrologisch angezeigt durch die Verbindung von Neptun, Uranus und Saturn im Steinbock. Alle drei Planeten hatten den Kardinalpunkt 0° Steinbock zuvor passiert.

– Neptun auf 0° Steinbock: dreimal 1984
– Uranus auf 0° Steinbock: dreimal 1988
– Saturn auf 0° Steinbock: dreimal 1988

– Konjunktion Uranus/Neptun: dreimal 1993 auf 19-20 ° Steinbock
– Konjunktion Neptun/Saturn: dreimal 1989 auf 11-12 ° Steinbock
– Konjunktion Uranus/Saturn: dreimal 1988 auf 28-30° Schütze

Neben dem maximal bedeutsamen Transit des Pluto in den Steinbock, erleben wir in dieser Zeit auch den Wechsel des Neptun vom Wassermann in die Fische. Damit wechselt Neptun als der letzte große Planet in sein eigenes Zeichen. Ab 2012 wird sich Neptun endgültig in den Fischen befinden. Damit ist im Grunde der mögliche Endzustand dieser Phase beschrieben.

Wenn wir postulieren, dass der Eintritt des Neptun in die Fisch eine wie auch immer geartete neue Realität anzeigt, dann können wir versuchen zu erklären, wie die Transite in den Jahren zuvor diesen Zustand herbeiführen werden.

Neptun in den Fischen kann sowohl Anarchie, Chaos, Ungeordnet-Sein, wie aber auch Erleuchtung, Erlösung, Erfüllung, ein sich lösen von unhaltbaren Zuständen bedeuten.

Mit dem Eintritt des Pluto in den Steinbock, dem Eintritt des Uranus in den Widder und dem fünfmal perfekt werdenden Quadrat zwischen beiden bis 2014 ist eine Auflösung und Ablösung des alten Weltbildes angezeigt.

Gehen wir chronologisch vor. Im Jahr 2006 wird das Quadrat vom Saturn zum Neptun das erste Mal exakt. Saturn fordert aus dem Löwen den Neptun im Wassermann heraus. Saturn gilt als der Prüfer des Wirklichen. Haben die Visionen des Neptun im Wassermann Bestand? Können die utopischen Vorstellungen (Wassermannzeitalter) eines Neptun im Wassermann auch in der Realität bestehen? Besser gesagt, können sie wirklich werden? Die letzte Opposition findet im Juni 2007 statt. Im September 2007 wechselt Saturn dann in die Jungfrau. Das Jahr 2008 ist, wie bereits gesagt, davon bestimmt, dass Pluto sich auf 0° Steinbock befindet.

Nachdem das Jahr 2006 von der Opposition Saturn zu Neptun geprägt ist, kommt es Ende 2008 das erste Mal zur Opposition von Saturn aus der Jungfrau zu Uranus in den Fischen. Interessanterweise treffen hier jeweils die Kräfte von Steinbock (Saturn), Wassermann (Uranus) und Fische (Neptun) aufeinander. Aufgrund der wechselseitigen Rezeption von Uranus (Wassermann) in den Fischen und Neptun (Fische) im Wassermann aktiviert Saturn mit seinen Oppositionen jeweils die Ur-Qualitäten von Wassermann und Fische. Diese vorbereitenden Aspekte vom August 2006 (erste Opposition von Saturn und Neptun auf 18° Löwe/Wassermann) bis September 2009 (letzte Opposition von Saturn und Uranus auf 25° Jungfrau/Fische) vereinigt demnach die letzten drei Zeichen des Tierkreises. Dieses sind auch genau die drei Zeichen, die für das Überpersönliche, das Schicksal, im Tierkreis stehen. Für uns ist dieses ein weiteres Indiz dafür, dass die Jahre bis 2012 einen großen Wandel anzeigen. Die Energien des Überpersönlichen werden sich mehr Gewicht verschaffen.

Ende 2008 steht Pluto im Steinbock. Ende 2009 wechselt Saturn von der Jungfrau in die Waage und steht damit auch auf einem der vier Kardinalpunkte. Kurz darauf kommt es dann zum entscheidenden Aspekt, wenn Saturn ins Quadrat zum Pluto tritt. Das erste Quadrat findet am 15.11.2009 auf 1°42` Waage statt. Parallel dazu stehen Jupiter, Chiron und Neptun in einer Konjunktion (Stellium) zueinander. Interessant ist, dass alle drei ein jeweils ähnlichen Abstand trennt. Das kardinale Quadrat der „harten“ Planeten Saturn und Pluto findet demnach seinen Widerpart im Wassermann. Wir könnten diesen folgendermaßen beschreiben: „Der Humanismus meldet sich zu Wort“.

Wenn Saturn Pluto das erste Mal quadriert, steht Pluto auf 2° Steinbock. In seiner Interpretation zum zweiten Grad des Steinbocks spricht Dane Rudhyar sogar von Krieg.

2 Grad Steinbock: „Drei Rosenfenster in einer gotischen Kirche, eines davon im Krieg zerstört.“

Steinbock Segment Widder (Saturn/Mars)

Schlüssel: Die notwendige Erkenntnis des einzelnen, der die kollektive Kraft gewaltsam einsetzt, dass diese unausweichlich zur Zerstörung einiger großer gemeinsamer Werke führt, die die Integration der Gruppe stützen.

In jedem Fall wird mit diesem Aspekt die Staatsgewalt angesprochen. Diese finden wir verkörpert im Steinbock und dem ihm zugeordneten Saturn. Pluto im Steinbock kann dafür Sorge tragen, dass die Macht weniger zu Gunsten der Macht vieler gebrochen (1776 – franz. Revolution, amerikanische Unabhängigkeit) wird. Da Saturn in der Waage nach klassischem Verständnis erhöht ist, können wir damit rechnen, dass Saturn versuchen wird, den möglichen Machttrieben eines Pluto im Steinbock die Grenzen aufzuzeigen.

1776 und 1777 gab es auch einen Quadrat-Aspekt zwischen Saturn in der Waage und Pluto im Steinbock. Wie oben in Klammern bereits erwähnt, kam es in diesen Jahren zur amerikanischen Unabhängigkeit und auch die französische Revolution war zeitlich nicht weit entfernt.

Ende 2010 wird dieser Aspekt von Saturn und Pluto das letzte Mal exakt und er wird sofort abgelöst, vom Eintritt des Uranus in den Widder. Uranus steht dann auch auf einem der vier Kardinalpunkte. Von dort aus attackiert Uranus sofort die Grad-Stellungen von Pluto und Saturn! Uranus steht für sich allein ja schon für Befreiung und für ein Aufbrechen überalterter Strukturen. Im Widder potenziert sich diese Wirkung noch. Das letzte Mal lief Uranus in den so genannten goldenen Zwanzigern des letzten Jahrhunderts durch den Widder. Diese Zeit war geprägt von unglaublicher individueller Freiheit. Damit war es dann ab 1933 wieder vorbei.

In den darauf folgenden Jahren wird es das Quadrat des Uranus aus dem Widder zum Pluto im Steinbock sein, welches prägend für diese Zeitepoche sein wird. Im Frühjahr 2011 befindet sich Uranus auf 0° Widder und Neptun auf 0° Fische. 2012 bis 2015 werden sich Uranus und Pluto fünf Mal zum Quadrat treffen. Unser Meinung nach sind diese die Wehen des neuen Zeitalters, welches symbolisiert wird durch Neptun in den Fischen. Wenn wir die Auswirkungen von Neptun in den Fischen betrachten, dann wollen wir nicht gleich Anarchie und freie Liebe ausrufen, aber tatsächlich kann es sich in diese Richtung entwickeln.

Wenn Pluto die Enge symbolisiert und Uranus die Befreiung, dann können wir den Quadrat-Aspekt zwischen beiden als Befreiung aus der Enge verstehen. Da bietet sich natürlich das Bild der Geburt an. Natürlich wird diese „Geburt“ nicht ohne Kampf und Widerstand ablaufen, aber mit dem endgültigen Eintritt des Neptun in die Fische (ab Februar 2012) und dem Verklingen des letzten Quadrates von Uranus und Pluto (März 2015) werden wir uns in einem neuen Zeitalter befinden, in dem nicht mehr die Werte (Pluto im Steinbock) gelten werden, die uns für lange Jahre begleitet haben. Vielleicht wird damit das seit langer Zeit angekündigte Zeitalter des Wassermann etwas deutlicher werden.

Was im Chinesischen als Fluch gilt, möchten wir als Ausdruck der Hoffnung verstanden wissen: Mögen wir in interessanten Zeiten leben!

David Sylvian in Berlin

Oktober 7, 2007

Ein Konzertbericht

Für nur drei Konzerte ist David Sylvian nach Deutschland gekommen. Laut Pressebericht soll es das letzte Mal sein, dass er Songs aus seinen Soloalben spielt. Umso schöner für uns, dass wir Karten für das Konzert in Berlin hatten. Pünktlich um 19Uhr waren wir gestern abend am Schillertheater nicht weit vom Ernst-Reuter-Platz in Berlin. Ein sehr gemischtes Publikum – häufig ein Index für gute Musik – fand den Weg hinein. An einem Stand konnte man einen schönen Fotoband mit einer beiliegenden CD erwerben. Ich meine auch Enie van de Meiklokjes gesehen zu haben.

Pünktlich um 20Uhr begann das Konzert vor ausverkauften Haus. Auf der Bühne befanden sich David Sylvian ganz in Schwarz sitzend und meistens ein wenig Gitarre spielend, Steve Janson an den Drums, Keith Lowe am Bass und Takuma Watanabe am Klavier. Es wurde ein sehr schönes Konzert, welches am Ende nach zwei Zugaben mit Standing Ovation vom verwöhnten Berliner Publikum geehrt wurde.

Teilweise Avangarde verströmte das Konzert doch meistens Wohlklang immer getragen von der unverwechselbaren und wunderbaren Stimme von David Sylvian, zusammengehalten vom fantastischen Spiel von Bassist und Drummer und ergänzt vom Klavier.

Eine sehr gute Akustik und eine eher abstrakt gehaltene Videoleinwand gaben den Hintergrund für Stücke, die Sylvian teilweise gegen den Strich auswählte. Er begann das Konzert mit Wonderful World vom Album Snow Bourne Sorrow von seiner Band Nine Horses. Von diesen Album spielten sie noch andere Stücke wie z.B. den Titelsong. Viele gute Songs folgten, von denen ich noch besonders World Citizen und  Ride in Erinnerung habe. Zugaben waren das wunderschön vorgetragene Every Colour You Are und Wanderlust.

Dieses war wahrlich ein Abend von Magie und zum Teil fast religiöser Andacht.

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Projektionen

Oktober 4, 2007

Immer wieder können wir sie beobachten, vor allem, wenn wir mit Menschen zu tun haben, die so genannten Projektionen. Häufig haben wir etwas am anderen auszusetzen oder sind von ihm genervt, ohne dabei zu erkennen, dass letztlich wir selber es sind. Was ist damit gemeint? Die anderen Menschen spiegeln uns. Wir selber haben unbewusste Seiten oder verdrängte Anteile, die sich als Schatten zeigen können. Da wir diese nicht mehr an uns selber erkennen können, kommen die menschlichen Beziehungen ins Spiel. Der oder die andere hilft uns zu erkennen, wo unsere Schatten liegen.

Besonders deutlich wird dieses wie gesagt, wenn wir etwas am anderen ablehnen. Diese Seite oder Eigenschaft besitzen wir dann meistens selber. Projektionen können wir nur dann stoppen oder ablegen, wenn wir bereit sind, Selbsterkenntnis zu betreiben. Wenn wir bereit sind, genau hinzuschauen, was sich in uns findet, auch wenn wir dieses unter Umständen negativ finden. Nur dann können wir die verdrängten und nach Außen verlagerten Anteile wieder zu uns nehmen und einen Schritt in Richtung zunehmender Ganzheit gehen.

Besonders deutlich werden diese Prozesse in der jetzt wirksamen Phase mit der Sonne in der Waage. Die Waage als das Beziehungszeiochen schlechthin macht alle diese menschlichen Prozesse besonders deutlich. Dieses wird sich noch bis zum in diesem Zusammenhang sehr interessanten Neumond in der Waage am 17. Oktober steigern.

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