Archive for September 2007

Mars

September 30, 2007

Am 29. September ist Mars von den Zwillingen in den Krebs gewechselt. Im Krebs betätigt er sich lieber zu Hause. Die grundlegenden energetische Struktur des Mars ist hier emotional gefärbt, so dass es auch zu unüberlegten Handlungen oder Verweigerungen kommen kann. Andererseits kann aber auch aus dem Bauch heraus etwas entstehen.

Nach klassischem astrologischen Verständnis ist Mars im Steinbock erhöht, befindet sich demnach im Krebs im Fall. Auch heutzutage gilt, dass die emotionale Gestimmtheit des Krebs für den Mars verwirrend ist. Mars kann am besten wirken, wenn über ihn eine gewisse Kontrolle ausgeübt wird und er gerichtet wird. Damit ist gemeint, wenn er eine Richtung gewiesen bekommt. Beides ist im Steinbock gegeben. Aber im Krebs geht es weniger um Kontrolle und Gerichtetheit, so dass Mars sich gebärden kann, wie es ihm die Gefühle und Stimmungen vorgeben.

Dazu kommt noch, dass Mars alle zwei Jahre für einige Monate rückläufig wird. Damit verstärken sich diese Themen noch. Am 14. November wird Mars auf 12 Grad Krebs rückläufig und bleibt dies bis zum 31. Januar 2008. Dort steht er dann auf 24 Grad Zwillinge, den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erreicht er aber erst am 4.4.2008 wieder. Manche Projekte werden sich in der Folgezeit nicht mehr so entwickeln können, wie wir das geplant und gehofft haben. Mit der Rückläufigkeit des Mars kann es notwendig werden, sich bestehenden Problemen in unseren Beziehungen insbesondere im sexuellen Bereich zu stellen.

Neben der Sexualität bestimmt Mars auch die männliche Seite in den Beziehungen. Auch hier können wir nicht mit Klarheit und Ausgerichtetsein rechnen, sondern mit unberechenbaren und wankelmütigen Verhalten, was im Extremfall zu einem Schwanken zwischen überstarker Aktivität einerseits und Phlegma andererseits führen kann.

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Wechsel

September 27, 2007

Bereits am 26. September standen sich die Sonne in der Waage und der Mond im Widder zum Vollmond gegenüber. Dieses war der erste Vollmond im Herbst. Sein Thema war und sind Beziehungen. Der Vollmond wirft ein besonderes Licht auf unsere Beziehungen. Wir können erkennen, wie egoistisch wir sind bzw. es unser Partner ist. Wir sollten das als Ansporn verstehen, nach Wegen zu suchen, um mehr Verständnis und Kompromißbereitschaft zu entwickeln.

Ansonsten kommt es in diesen Tagen noch zu zwei Zeichenwechseln, die immer eine gewisse Unruhe mit sich bringen, bevor die Planeten dann „sicher“ in ihren neuen Zeichen stehen.

Am 27. September wechselt Merkur in den Skorpion. Er war erst Anfang des Monats in die Waage eingetreten. Im Skorpion bekommen das Denken und die Bereiche der Kommunikation einen größeren Tiefgang und mehr Ernsthaftigkeit. Es geht auch darum, Probleme und Störungen zu finden.

Am 29. September wechselt Mars von den Zwillingen in den Krebs.Im Krebs betätigt er sich lieber zu Hause. Die grundlegenden energetische Struktur des Mars ist hier emotional gefärbt, so dass es auch zu unüberlegten Handlungen oder Verweigerungen kommen kann. Andererseits kann aber auch aus dem Bauch heraus etwas entstehen.

 

Mond in den Fischen

September 25, 2007

Mit dem Mond in den Fischen ist das grenzenlose Empfinden in uns angesprochen. So ist es auch kein Wunder, wenn wir wenig Lust verspüren, den Alltag zu leben. Wir möchten träumen, phantasieren, in eine andere Welt entfliehen. Möglicherweise werden ganz tiefe Sehnsüchte und Wünsche in uns angesprochen und häufig wissen wir nicht, was wir konkret tun sollen, um diese zu befriedigen.
Da liegt es oft nahe, zu Drogen oder Alkohol zu greifen, dabei betäuben wir damit nur unsere Gefühle. Wenn wir den Mut aufbringen, genau dort einmal hinzuspüren, dann können wir dem Geheimnis vom Mond in den Fischen auf die Spur kommen. Dieses Geheimnis ist gar nicht unbedingt die Erleuchtung oder besser gesagt, greift Erleichtung hier nicht tief genaug, denn der Mond in den Fischen symbolisiert die Erlösung!

Wenn wir das, was wirklich ist, erfahren (vielleicht in der Phase mit der Sonne in der Waage zusammen mit anderen), dann sind wir erlöst, denn dann können wir eine Erfahrung machen, die uns zeigt, was unsere wahre Natur ist. Diese können wir mit Begriffen wie Stille, Wahrheit, Erfülltheit, Nirvana …umschreiben, aber nicht beschreiben. Was damit aber auf jeden Fall klar wird, ist, was wir nicht sind. Und es ist häufig die Identifizierung mit dem, was uns leiden läßt.

Der Mond in den Fischen kann uns auf unterschiedlich starke Art und Weise unser Leiden bewusst machen und weckt damit den Wunsch nach einem Sein jenseits davon.

Die Sonne in der Waage

September 22, 2007

Morgen, am 23. September, wechselt die Sonne in ihrer gedachten Bahn von der Jungfrau in die Waage. Das ist gleichzeitig der Herbstanfang. Zu diesem Zeitpunkt sind Tag und Nacht exakt gleich lang. Wir sprechen deswegen auch von der Tagundnachtgleiche zum Herbst. Es gibt im Jahr nur zweimal dieses Gleichgewicht. Einmal können wir es im Frühling erleben, wenn die Sonne in den Widder wechselt (Tagundnachtgleiche zum Frühling) und eben jetzt. Im Gegensatz zum Frühling wechselt mit dem Eintritt der Sonne in die Waage die Polarität hin zur Nachtkraft. Denn von nun an werden die Nächte länger als die Tage.

Diese Tatsache wird gut durch die Charakteristik der Waage beschrieben, denn die beiden Waagschalen, die sich für einen Moment im Gleichgewicht befanden, verlieren dieses nun. Das bedeutet für uns Menschen, dass wir uns allmählich darauf einstellen müssen, dass die helle Jahreszeit zu Ende ist. Damit ziehen sich Mensch und Tier normalerweise mehr in sich selbst zurück. Wir müssen hier von „normalerweise“ sprechen, weil wir die natürliche Rhythmik verloren haben. Deswegen können wir diese Phase mit der Sonne in der Waage dazu nutzen, uns auf die jetzt folgende dunkle Jahreszeit einzustellen.

Vielleicht ist auch das einer der Gründe, warum die Waage so stark mit menschlichen Beziehungen in Verbindung gebracht wird. Denn in der dunkleren Zeit verbringen wir mehr Zeit drinnen und sind damit automatisch mehr in Verbindung mit unseren Mitbewohnern.

Außerdem gilt es in der Waage-Phase eine Balance, einen Ausgleich anzustreben. Dieser kann und sollte die in uns und die außerhalb von uns liegenden Bereiche ansprechen. Vielleicht nutzen wir diese Zeit konkret, um auf bestimmte Menschen zuzugehen. Oder wir nehmen uns die Zeit für ein Erleben der Natur, die sich in diesen Tagen in ihrem schönsten Gewand zeigt.

Ein Weg mit Herz

September 19, 2007

Oft wissen wir nicht, wie wir uns entscheiden oder welchen Weg wir gehen sollen? Wie Carlos Castaneda Don Juan sagen läßt, geht es vor allem darum, einen Weg mit Herz zu gehen. Wer würde dazu nicht ja sagen, aber woher sollen wir wissen, was unser Herz will? Dazu müssen wir nur in unser Herz fühlen?

Ist es nicht pervers, dass wir uns diese Frage überhaupt stellen müssen, denn ist es nicht das Natürlichste der Welt auf sein Herz zu hören? Aber unsere Gesellschaft und das damit verbundene Schulsystem fördern vor allem den Kopf. So sind viele von uns auf das Denken fixiert, als wäre es bessonders erstrebenswert, alles rational zu sehen und somit auch zu entscheiden. Was dabei herauskommt, können wir uns ansehen, wenn wir einen Blick auf unsere Welt richten.

Es ist ein weiter und ein schwieriger Weg, diese Strecke vom Kopf ins Herz zu gehen. Wenn wir aus dem Herzen leben, dann erfahren wir die Welt in ihrer natürlichen Wirklichkeit und nicht mehr unsere Projektionen. Für einen einfacher Weg, um zu erkennen, wo wir jetzt gerade sind, reicht es innezuhalten und zu schauen, ob wir in der Gegenwart sind. Bin ich mir dessen gewahr, was gerade passiert oder denke ich darüber nach?

Nichts muss dazukommen, wenn wir im Herzen sind.

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Mond im Schützen

September 18, 2007

Seit gestern nachmittag befindet sich der Mond im Schützen. Es wird am Mittwoch zum Quadrat des Mondes zur Sonne in der Jungfrau kommen. Es ist dieses das zunehmende Quadrat, da der Mond aus der Phase des Neumondes (11.09.) kommend der Sonne „wegläuft“. Dieses Quadrat findet in der Nähe des Pluto statt, so dass die Spannungen vertieft erlebt werden können.

Mit dem Mond im Schützen erleben wir eine größere Offenheit und Beweglichkeit. Wir sind kommunikativer und die Weitergabe und der Erwerb von Wissen ist nun wieder leichter für uns.

Der Mond im Schützen eignet sich besonders gut für Sport und Bewegung, aber auch dafür, Erkenntnisse zu sammeln und die „letzten Fragen“ zu stellen.

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Gedanken zu „The Secret“ von Rhonda Byrne

September 16, 2007

Man muss kein Philosoph sein, um zu darüber bewusst zu werden, dass wir nur zu Besuch sind auf diesem Planeten und in diesem Leben. Menschen kommen und Menschen gehen. Ich habe gerade von Freunden aus Berlin ein Mail bekommen, dass sie Eltern geworden sind. Und von einer Freundin gehört, dass jemand an einem Herzinfarkt gestorben ist. So dicht liegen diese Dinge beieinander.

Was hat das nun mit „The Secret“ zu tun. The Secret ist als Buch ein großer Erfolg in der USA und nun auch in Deutschland. Letztlich faßt Rhonda Byrne die Erkenntnisse etlicher Menschen zusammen. Dabie geht es um die Wunscherfüllung. Durch unsere geistige Ausrichtung immer in Verbindung mit unseren Gefühlen können wir einen Impuls in das uns umgebende Universum geben, der bewirken wird, dass sich dieser unser Wunsch erfüllt.

Letztlich ist das Universum nichts anderes als ein großer Biofeedback-Mechanismus. Das, was wir hinein tun, kommt irgendwie und irgendwann auch wieder heraus. Dieses Bild kann auch auf das Karma-Gesetz angewendet werden.

Warum das Secret (oder analog „Bestellungen ans Universum“ von Bärbel Mohr) nicht immer zu funktionieren scheinen, liegt an unserer Ausrichtung. Zweifel sind dabei kontraproduktiv und wir haben ja nicht immer die absolute Kontrolle über unser Unterbewusstsein. Wünschen wir uns beispielsweise eine neue Beziehung, sind unbewusst aber über unsere letzte Liebe noch nicht hinweg, dann senden wir zwei entgegengesetzte Impulse aus und das Universum weißt nicht, welchem es folgen soll.

Letztlich ist der größte Wunsch, keine Wünsche mehr zu haben, um endlich nach dem zu verlangen, was größer ist als wir. Der Weise, der Erleuchtete, der Erwachte ist deswegen wunschlos und glücklich, weil er erkannt hat, dass er nicht das abgetrennte Ego ist, was nach irgendetwas verlangt, sondern dass er selber das Universum ist und ständige Gnade ihn erfüllt.

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Mond in der Waage und dann im Skorpion

September 14, 2007

Nun liegt der Neumond in der Jungfrau bereits hinter uns und der Mond ist inzwischen in die Waage gewechselt. Benachbarte Zeichen im Tierkreis wie es die Jungfrau und die Waage sind, sind immer sehr unterschiedlich und nicht unbedingt kompatibel miteinander.

Nun steht die Sonne (noch) in der Jungfrau und der Mond im Nachbarzeichen Waage. Die Waage ist ganz auf das Du, auf die Begegnung ausgerichtet, während die Jungfrau introvertierter ist. Nehmen wir ein Beispiel aus dem Alltag. Sind wir gerade mit einer Arbeit beschäftigt (Jungfrau), dann empfinden wir Kontakte wie Anrufe oder unangemeldete Besuche (durchaus normal mit dem Mond in der Waage) als störend.

Ebenso können wir uns die gleiche Situation von der anderen Seite aus betrachten. Sind wir durch den Mond in der Waage auf Kontakt ausgerichtet, dann sind wir es, die den anderen Menschen bei seiner Beschäftigung stören.

Der Mond steht im individuellen Horoskop, wie auch im Transit für Bedürfnisse. Bedürfnisse wollen erfüllt werden. Der Mond in der Waage weckt nun mal das Bedürfnis nach Kontakt, nach Harmonie und Ausgleich und in irgendeiner Weise werden wir jetzt damit in Berührung kommen.

Ganz anders sieht es aus, wenn der Mond (irgendwann heute nacht) in den Skorpion wechselt. Hier geht es nicht mehr um die Oberfläche, sondern der Skorpion zielt in die Tiefe. Das grundlegende durch den Mond symbolisierte Bedürfnis kann im Skorpion durch Leidenschaft und Intensität befriedigt werden.

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Schamanismus im Alltag

September 12, 2007

Ich selber gehöre zu den Menschen, die immer dafür plädieren, umsichtig mit der Sprache und großen Begriffen umzugehen. Deswegen benutze ich den Begriff Schamanismus in diesem Zusammenhang auch mit einem Augenzwinkern.

Nichtsdestotrotz zeigt sich dem achtsamen und bewussten Menschen, dass unsere Welt uns oft und gerne Zeichen gibt. Selbst in der technisierten Informationsgesellschaft, die wir heutzutage vorfinden, gibt es Zeichen und Omen. Es liegt an uns, zu lernen diese wahrzunehmen.

So kann die Begegnung mit Tieren eine mystische Begebenheit sein, die eine direkte Botschaft für uns enthält.

Gestern nacht war ich mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Hause. Da bemerkte ich eine Fledermaus, die direkt über meinem Kopf flog. Das allein ist noch nicht unbedingt bemerkenswert, aber nun flog diese Fledermaus mir über eine beträchtliche Strecke direkt voraus. So, als wolle sie mir den Weg weisen….

Und genau so habe ich diese Begegnung für mich auch interpretiert. Die Fledermaus als ein Geschöpf der Nacht, der Dunkelheit, der mystischen Zwischenwelt zeigt mir den Weg. So darf ich lernen zwischen den lichtvollen und den eher dunklen Aspekten meines Lebens zu unterscheiden. Wobei ich das nicht als Wertung verstanden wissen will. Auch die Nacht und die Dunkelheit gehören zu unserem Leben dazu. Aber wie mit allen Dingen geht es auch hier um die Entwicklung einer achtsamen Unterscheidungsfähigkeit.

Wo ist es für mich angebracht, mehr Licht ins Dunkel zu bringen und wo gilt es, sich den dunklen Aspekten in mir und meinem Leben zu stellen?

So kann eine Begegnung mit Tieren zu einer wahrhaft mystischen Erfahrung werden, wenn wir uns – und das gilt ja für viele Dinge – darauf einlassen.

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Neumond in der Jungfrau

September 11, 2007

Heute gegen 14.40Uhr ist es soweit. Sonne und Mond treffen sich zum Neumond in der Jungfrau. Mit dem Neumond beginnt jeweils der so genannte Sonne-Mond-Zyklus. Dessen wichtigste Stationen sind das zunehmende Quadrat, der Vollmond und das abnehmende Quadrat.

Beginnen tut der Sonne-Mond-Zyklus mit dem Neumond. Dieser Beginn ist nicht sichtbar. In früheren Zeiten galt die Zeit um den Neumond als mystisch. Für die Menschen, die sich noch in ganz anderer Weise an die Zeichen des Himmels hielten, war es erschreckend zu sehen, wie der Mond am Himmel verschwand und nicht wieder auftauchte. Erst ein paar Tage später wurde er „wiedergeboren“ und stand als dünne Sichel erneut am Himmel.

Wenn der Mond als Sichel wieder zu sehen ist, dann hat er bereits einen gewissen Abstand von der Sonne. Das Wesentliche ist also auch hier unsichtbar. Wir können es mit der Zeugung vergleichen. Die Zeugung wäre in diesem Beispiel der Neumond. Auch beim Heranwachsen eines menschlichen Babys wird es erst nach einer gewissen Zeit an der zunehmenden Rundung des Bauches sichtbar. Nichtsdestotrotz ist das Entscheidende bei der Zeugung bereits geschehen.

Ebenso ist im Neumond bereits die Grundidee des gesamten Zyklus enthalten. Der Neumond in der Jungfrau ist dieses Jahr auch deswegen so entscheidend, weil sich seit kurzem Saturn dort aufhält. Somit kann dieser erste Neumond in der Jungfrau seit dem Eintritt von Saturn uns Informationen darüber liefern.

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Die kardinalen Themen der Jungfrau sind die Bereiche Gesundheit/Krankheit, Ernährung, Arbeitsbedingungen und allgemein die Bewältigung des Alltags. In all diesen Bereichen können wir durch den Transit des Saturn kritische Veränderungen in den nächsten 2 bsi 3 Jahren erwarten (siehe Gesundheitsreform, Harzt 4, oder die Diskussion um „Bio“ Nahrungsmittel.)

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