Archiv für die Kategorie ‘Madhukar’

Madhukar beim Rainbow Spirit Festival 2009

Juli 3, 2009

Das 15. Rainbow Spirit Festival im schönen Baden-Baden bot wieder einmal eine gute Mischung aus Esoterik, Spiritualität und Musik. Jeder konnte hier etwas nach seinem Geschmack finden. Von den höchsten Lehren des Advaita bis hin zum Einkauf von Kleidung, Edelsteinen und sonstigem war dort eine große Bandbreite abgedeckt.

Das Kongresshaus in Baden-Baden liegt in einem wunderschönen Park, durch den sich ein Flüsschen schlängelt, so dass es dort möglich ist, die mannigfaltigen inneren Erlebnisse zu verarbeiten.

Viele bekannte Gurus, Lehrer und Musiker besuchen jedes Jahr das Festival, dazu kommen tausende von Besuchern. Unter ihnen befindet sich seit einigen Jahren auch Madhukar. Madhukar, der zeitgenössische Lehrer des Advaita und Schüler von H.W.L. Poonja, gehört nicht nur dort zu den schillerndsten Gestalten. Kaum einer bleibt nach einer Begegnung mit ihm unberührt.

Sein Stand, die Oase, befand sich dieses Jahr im Untergeschoß genau gegenüber des Auditoriums und bot genug Platz, so dass sich die interessierten Besucher umfassend informieren konnten. Viele freundliche und schöne Menschen aus dem Umkreis von Madhukar (aus der Sangha) waren hier immer anzutreffen, um mit Rat und Tat oder auch „nur“ mit einem Lächeln weiterzuhelfen. Auch wenn es am Eingang des Kongresshauses nicht mehr erlaubt war, Informationen und Flyer zu verteilen, so war die Sangha doch findig genug und wusste sich zu helfen, damit die Menschen an die Informationen über den Meister (Madhukar) kamen.

Bis zum Sonntag hin stieg die Spannung, denn am Sonntag gab Madhukar seinen ersten von zwei Satsangs im Auditorium. Ganz in Weiß gekleidet, strahlte eine machtvolle Stille von ihm aus, welche sogar das Getöse des Festivals übertönte. Liebevoll, geduldig und mit großer Eloquenz verwies er alle Fragenden immer wieder auf ihr Selbst, auf Freiheit selbst. Was mehr könnte man sich wünschen?
Zum Ende des Satsangs benutzte Madhukar seine Heimatsprache „das Schwäbische“, um auf das ewige Jetzt hinzuweisen: „Schaffe schaffe …. jetzt nicht mehr schaffe“.

Hinterher war Madhukar für alle da, die zum Stand kamen. Viele der schönen Menschen aus der Sangha lächelten um die Wette, als der Meister Interviews gab, Menschen die Hände reichte, lachte und Witze machte.

Am darauf folgenden Tag, dem Pfingstmontag fand der zweite Satsang im so genannten No-Mind-Saal statt. Dort überstrahlte Madhukar leicht die braune Wand vor der er saß, da seine Präsenz so stark war. Madhukar stellte deutlich klar, dass der Meister nicht die Person ist und dass er nicht vom Schüler getrennt ist. Der Meister verweist immer wieder auf die Freiheit. Er teilt dem suchenden Schüler mit, dass dieser frei ist. Wenn der Schüler dieses unmissverständlich begreift, dann sind Schüler und Meister nicht mehr getrennt. Selbst dann mag der Schüler weiterhin gern beim Meister sitzen, aus Freude, Dankbarkeit und Verbundenheit. Und genau so war es auch diesmal mit Madhukar.

Hinterher gab es auch diesmal die Chance ihm persönlich zu begegnen. Über eine Stunde war er am Stand. Am nächsten Tag begann dann das Retreat im Kurhaus von Baden-Baden, aber das ist eine andere Geschichte.
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Madhukar in Kiel

Oktober 17, 2008

Der Meister des Advaita Vedanta, Madhukar, hat gestern erneut Kiel besucht. Wie immer ist es ein Erlebnis, die Stille und den Frieden zu erleben, der in und vielleicht auch durch seine Gegenwart, seine Präsens ausgelöst wird.

Wenn…

Ja, wenn wir es uns gelingt, den rationalen, analytischen und alles kritisierenden Verstand im Zaum zu halten, dann können wir diese Erfahrung machen. Wenn nicht, dann werden wir vor allem unsere Zweifel erfahren dürfen.

Wer meinen Artikel über die uns zur Zeit beschäftigende Krise gelesen hat, mag sich darüber wundern, dass die Gegenwart eines Mannes plötzlich Frieden bewirken kann?

Aber genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen relativer und absoluter Realität. Wenn die realtive Realität wie ein Film ist und wir die Schauspieler in dem Film, dann erleben wir alle Hochs und Tiefs dieser Geschichte am eigenen Leib. Wenn uns dann bewusst wird oder uns bewusst geamcht wird, dass wir gar nicht die Figur im Film sind, sonder die Leinwand, vor der sich alles abspielt, dann kann Frieden geschehen. Ein Frieden, der eben im Zusammenhang steht mit dem Erkennen unserer wahren Natur.

Letztlich sind wir nichta anderes als verdichtetes Licht. Abgefahren oder?

Kshipra sagt

Mai 28, 2008

Kshipra sagt: Es ist Das, was nicht kommt und nicht geht (siehe auch Madhukar).

Beim Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden

Mai 16, 2008

Wie jedes Jahr fand auch 2008 das Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden statt.  Die Creme de la creme der spirituellen Szene trifft sich alljährlich dort. Dieses Jahr passte auch das Wetter ins Bild, denn ein blauer Himmel und Sonnenschein veredelten noch die Tage um Pfingsten in der schönen Stadt Baden-Baden.

Meine besonderen Highlights möchte ich im Folgenden gerne vorstellen. Da gab es im Kongreßgebäude Stände aller Art. Diesesmal hatten die Veranstalter die gesamte zweite Etage von Ständen frei gehalten und eine Lounge gestaltet, in der man sich treffen, dem Klavierspiel von Joachim Goerke lauschen oder leckeren Chai Tee trinken konnte.

Dann gibt es fantastische Live Musik, gespielt von den beliebtesten Gruppen, Sängern und Musikern. Ein Highlight war wie jedes Jahr das Konzert von Miten und Deva Premal im Kursaal. Ihre vom ehemaligen Osho Musiker Miten vertonten Mantren in teilweise überirdischer Weise gesungenen Art von Deva Premal brachten den gefüllten Saal ins Schwelgen und zum Mitsingen.

Fast noch schöner war dann die als Satsang „getarnte“ Veranstaltung am Pfingstmontag, wo Miten und Deva Premal mit uns das neue Stück gemeinsam sangen. Auch Pari und Satyaa konnten mit Gefühl und Mantren überzeugen.

Milarepa und Prem Joshua waren mit ihren Bands am Start und lieferten wunderbare und tanzbare Konzerte ab. Prem Joshua hatte die Ehre und die Pflicht das Abschlusskonzert am Montag nachmittag zu spielen. Auch, wenn er ankündigte, dass er seinen „Hit“ Shiva Moon nicht mehr spielen wollte, so war dieser mit 20 Minuten am Ende das Highlight, was uns alle von den Plätzen riss und zum Tanzen animierte.

Aber der absolute Höhepunkt aus Konzertsicht war der Abend mit Krishna Das, der mit seinen sonor vorgetragenen Mantren inszwischen ein Star in der Szene ist. Der Raum im Zentrum war ausverkauft und die Stimmung konnte wohl kaum besser sein. Alle möglichen „Meister“ waren anwesend. Persönlich gesehen habe ich Ric Linchitz, Satyaaa und Pari, Rhea Powers, Phil Gruber, Peter Makena uvam.  Selbst Madhukar ließ es sich nicht nehmen mit Rita und einigen anderen seiner Sangha zum Konzert zu erscheinen.

Über Madhukar habe ich hier im blog ja bereits mehrfach geschrieben. Ich war und bin immer sehr offen für alle, die etwas zu geben oder zu sagen haben. Persönlich finde ich meine Wahrheit am ehesten im Zen und im Advaita Vedanta. Madhukar, aus der Segenslinie von Sri Ramana Mahashi und Sri H.W.L. Poonja stammend, ist ein lebendiger Meister, dessen Gegenwart Frieden, Stille und Liebe spürbar ausstrahlt. Als er das Konzert von Krisha Das betrat, erhöhte sich für mich die Energie im Raum nochmals und ich erlebte in der Folge Samadhi ähnliche Zustände, so tief war die Stille in der Musik.

Ich habe tolle, witzige (Bruno Würtenberger) und lehrreiche (Om. C. Parkin) Vorträge gehört und die beiden Satsangs mit Madhukar gehören zweifellos dazu. Vor allem der Satsang am Samstag begann mit einer tönernden Stille, die von einem Teil mit interessanten Fragen und noch interessanteren und witzigen Antworten abgelöst wurde. Hinterher waren wir richtig „high“. Vielen der Lehrer, Meister und Musiker konnte während des Festivals begegnet werden. Miten und Deva Premal signierten ihre CDs, Madhukar war an drei Tagen auch zum Signieren da. Seine Sangha hatte ihm wieder einen sehr schönen Stand gebaut, am dem es nicht nur seine Bücher, sondern auch ein kleines Gläschen mit Honig gab. Aber noch süßer war natürlich die Möglichkeit, ihm (Übersetzung für Madhukar lautet: „Madhukar – so süß wie Honig“) direkt und normal begegnen zu können.

Auch die Violetten als die Partei, die sich aufgemacht hat, Politik und Spiritualität miteinander zu verbinden, hatte in Baden-Baden einen sehr schönen Stand, der rege frequentiert wurde und sicherlich vielen Menschen einen neuen Impuls zur perönlichen Aktivität und eventuellen Engagement gegeben hat.

Aber das Wichtigste waren und sind auch dort beim Rainbow Festival die Kinder…..

 

 

 

Was macht uns zum Buddhisten?

April 17, 2008

Neulich im meeting mit Madhukar sprach er von einem Buch, in das er geschaut hatte. Dieses Buch ist „Weshalb Sie kein Buddhist sind“ von Dzongsar Jamyang Khyentse. Hier möchte ich auf seine These kurz eingehen.

Die Essenz des Buddhismus lässt sich in vier Aussagen verdeutlichen.

Alle Dinge sind vergänglich, haben keine essentielle Substanz, kein ihnen innewohnendes Selbst. Es gibt auch keine grundlegendes Konzept oder eine Theorie, die dauerhaft wäre.

Gefühle bringen Schmerz und Leiden mit sich. Es gibt kein Gefühl (oder Geistesregung), welches nur angenehm ist.

Alle Phänomene, also auch wir, sind illusorisch und leer.

Erleuchtung überschreitete alle Vorstellungen. Das bedeutet, dass wir uns nicht in einem glückseligen Himmel wiederfinden, sondern es ist die Befreiung von allen Verblendungen.

Soweit seine vier Siegel oder Thesen.

Wichtig zu erkennen ist, dass es hier nicht um die Person geht. Die Person kann nicht erleuchtet werden, sondern Erleuchtung zeigt das auf, was wir wirklich sind und das ist nicht personell oder individuell.

Wahrer Buddhismus oder das Zusammensein mit Erleuchteten macht demnach auch uns als Personen nicht glücklich, sondern zeigt uns nur unser wahres GlücklichSein, unabhängig von der Person.

 

Madhukar in Kiel

November 22, 2007

Nachdem Madhukar am Wochenende (16.-18.11.) in Hamburg war, kam er am Montag, den 19.11. in unsere Heimatstadt Kiel. Der Raum im Zentrum Ziwago war sehr schön und liebvoll dekoriert worden. Wie Madhukar selber sagte, eine perfekte Organisation.

Wer sich mit der indischen Philosophie des Advaita (Advaita Vedanta) nicht auskennt, kann das spezielle Verhältnis von „Meister“ (Guru) und „Schüler“ nicht wirklich beurteilen. Madhukar ist zwar ein moderner Meister, der auch Musik von seinem Ipod spielt, aber er ist auch ein ganz traditioneller Meister. In seiner Gegenwart zu weilen ist heilend und erhebend.

Am Anfang des Satsangs geht Madhukar mit allen in die Stille. Auch in Kiel war es eine „brüllende“ Stille, die einen in einen ganz anderen Bewussteseinszustand versetzt hat. In der Folge schaute Madhukar auf seine unnachahmliche Art uns in die Augen und es war nichts anderes als Liebe. Selbst schaut Selbst an. Liebe schaut Liebe an. Wunderbar!!

Ein wunderschöner Abend, ein ganz tolles Meeting!!!

Sommerlust

August 24, 2007

Mein persönlicher Bericht vom Retreat Sommerlust mit Madhukar in Reith bei Kitzbühel in Tirol.

Das Retreat fand statt im Biohotel Florian.

Hier sieht man mein Zimmer

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Die Landschaft dort ist ganz fantastisch.

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Mit Bergen wie dem Kaisergebirge

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Am Retreat nahmen ca. 30 Leute teil, von denen die meisten die ganze Zeit dabei waren und manche nur am Wochenende.

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Es ging vor allem um das Zusammensein mit Madhukar. Madhukar (siehe http://www.madhukar.org) ist ein deutschsprachiger Meister des Advaita. Advaita heißt wörtlich „nicht zwei“ und weist auf die Einheit hin. Da wir Menschen uns dieser Einheit  nicht mehr bewusst sind, leiden wir. Wenn die Sehnsucht nach Einheit, Freiheit und Frieden sehr groß werden, dann taucht ein Meister auf. Dieser hilft uns zu erkennen, was wir wirklich sind. Genau DAS!

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Madhukar ist ein zeitgenössischer Meister.

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In seiner Gegenwart kann vieles geschehen. So war ich nach den Begegnungen in Baden-Baden beim Rainbow Spirit Festival (http://www.rainbow-spirit.de) und beim meeting in Köln und war nun mächtig gespannt, wie es bei einem mehrtägigen Retreat sein würde.  

In den ersten beiden Tagen kam Madhukar in den Satsang Raum, setzte sich und schwieg. Gemeinsam saßen wir in der Stille. Unser auf Wissen und Information geeichter Verstand meint, dass er immer Worte braucht, damit Verstehen entstehen kann. Es ist aber die Stille, die soviel mehr bewirken kann als Worte, besonders in der Gegenwart von Madhukar. 

Wunderbare Dinge könne in einem solchen Umfeld geschehen. Zu den schönsten Erlebnissen gehörte für mich ein kleines Konzert, was in Gegenwart des Meisters (Madhukar) stattfand. Arati mit dem Fagott, Lutz und Harshi mit Gitarren und Gabriele mit der keltische Harfe sangen mit uns anderen zusammen wunderbare Mantras. Diese erfreuten nicht nur uns, sondern auch Madhukar, der mehrfach „Zugabe“ forderte und am Ende Beifall klatschte.

An einem Morgen schien der Mond….

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In den folgenden Tagen kam es zu intensiven Begegnungen beim Satsang. An einem ganz speziellen Nachmittag kam es zu einem langen Augenkontakt mit dem Meister und seine Präsenz war auch meine Präsenz. Stille und Schönheit waren da, wie auch Freude und Glück, aber eines vor allem und das war Gnade…………….. 

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Ende ?…..