Man muss kein Philosoph sein, um zu darüber bewusst zu werden, dass wir nur zu Besuch sind auf diesem Planeten und in diesem Leben. Menschen kommen und Menschen gehen. Ich habe gerade von Freunden aus Berlin ein Mail bekommen, dass sie Eltern geworden sind. Und von einer Freundin gehört, dass jemand an einem Herzinfarkt gestorben ist. So dicht liegen diese Dinge beieinander.
Was hat das nun mit „The Secret“ zu tun. The Secret ist als Buch ein großer Erfolg in der USA und nun auch in Deutschland. Letztlich faßt Rhonda Byrne die Erkenntnisse etlicher Menschen zusammen. Dabie geht es um die Wunscherfüllung. Durch unsere geistige Ausrichtung immer in Verbindung mit unseren Gefühlen können wir einen Impuls in das uns umgebende Universum geben, der bewirken wird, dass sich dieser unser Wunsch erfüllt.
Letztlich ist das Universum nichts anderes als ein großer Biofeedback-Mechanismus. Das, was wir hinein tun, kommt irgendwie und irgendwann auch wieder heraus. Dieses Bild kann auch auf das Karma-Gesetz angewendet werden.
Warum das Secret (oder analog „Bestellungen ans Universum“ von Bärbel Mohr) nicht immer zu funktionieren scheinen, liegt an unserer Ausrichtung. Zweifel sind dabei kontraproduktiv und wir haben ja nicht immer die absolute Kontrolle über unser Unterbewusstsein. Wünschen wir uns beispielsweise eine neue Beziehung, sind unbewusst aber über unsere letzte Liebe noch nicht hinweg, dann senden wir zwei entgegengesetzte Impulse aus und das Universum weißt nicht, welchem es folgen soll.
Letztlich ist der größte Wunsch, keine Wünsche mehr zu haben, um endlich nach dem zu verlangen, was größer ist als wir. Der Weise, der Erleuchtete, der Erwachte ist deswegen wunschlos und glücklich, weil er erkannt hat, dass er nicht das abgetrennte Ego ist, was nach irgendetwas verlangt, sondern dass er selber das Universum ist und ständige Gnade ihn erfüllt.