Astrologisch gesehen bewegen wir uns weiterhin in sehr interessanten Gewässern. Gewässer passt, denn der letzte große Planet in unserem Sonnensystem, der Neptun, ist Anfang Februar 2012 nach über 160 Jahren wieder und jetzt endgültig in sein eigenes Zeichen, die Fische, gewechselt, wo er die nächsten 14 Jahre bleiben wird.
Neptun ist der Herrscher im Sternzeichen der Fische und steht für Themen wie Religion, Spiritualität, Erleuchtung, Wahrheit, Erlösung, Heilung, Maya, Illusionen, Täuschung, Drogen, Sehnsucht, jüngstes Gericht u.v.a.m.
Diese Qualität des Neptun, der Fische, haben wir in den letzten Jahren wenig erfahren dürfen. Mit dem Uranus in den Fischen und dem Neptun im Wassermann war die Schwingung, die Energie, des Wassermann vorherrschend. Es ging mehr um Informationen, um Wissen, um Theorien. Das hat sich im Internet manifestiert. Das Internet, die rasante Entwicklung von Computern und Speichersystemen, von Telefonen und Handys hat unsere Welt technisch vorangebracht. Aber wo ist bei diesem Tempo unsere Seele geblieben? Unser Glauben? Unsere Spiritualität? Unser Sehnen nach einem tieferen Sinn im Leben? Unsere Göttlichkeit?
Meister der Gegenwart wie Madhukar, Samarpan oder Werner Ablass werden nicht müde zu betonen, dass die Liebe, die Stille, das Allumfassende nie weg waren, dass sie nur überdeckt sind und wenn wir still werden können, wenn wir wirklich bereit sind, tiefer zu schauen, dann erkennen wir, dass ES immer da war, ist und sein wird. Also kein Grund zur Panik? Können wir uns zurücklegen und darauf warten, dass Neptun weltweit für Frieden, Liebe und Verbundenheit sorgen wird? Prinzipiell ja, aber… Gibt es nicht immer ein Aber? Solange unser Ego nicht wirklich still ist, solange wird es den Verstand benutzen, um Probleme zu erzeugen und den Frieden zu überdecken. Und Probleme gibt es in unserer Welt ja genug!
Uranus und das Internet, die technischen Entwicklungen der letzten Jahre haben den globalen Geist, die zumindest theoretische Verbindung aller Menschen miteinander, das weltweite Netzt, möglich gemacht. In nahezu Echtzeit gehen Anrufe und Mails, Botschaften von Computer zu Computer, von Mensch zu Mensch, sind die Synopsen des großen menschlichen Gehirns, der Menschheit, miteinander verbunden. Aber wieder frage ich, was ist mit der Seele?
Haben wir nicht etwas vergessen? Sind wir dabei, einer globalen Täuschung aufzusitzen? Werden wir weiterhin getäuscht und betrogen? Werden wir wie im alten Rom mit Brot und Spielen abgespeist? Was ist wirklich echt? Sind wir in der Liebe? Wir können hier ganz klar unterschieden zwischen Karma-Liebe und Meta-Liebe. Die Karma-Liebe möchte etwas für sich, möchte geliebt werden, möchte sich gut fühlen. Die Meta-Liebe liebt. Liebt aus der Liebe selber heraus. Sie möchte, dass es dem anderen gut geht. Jesus sagt, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Im Sinne der Allverbundenheit möchte ich sagen, Liebe den Nächsten als dich selbst, denn die Trennungen sind nur in unserem Kopf. Das Ego versucht alles, um die Trennung aufrechtzuerhalten und damit seine Existenz zu sichern.
Entweder werden sie Spannungen in uns und in der Welt große Zerstörung und Unfrieden bringen oder aber Neptun zeigt uns den Weg in die allumfassende Liebe, die immer da ist und die wir – trotz allem Zweifel – sind!
Wer mehr davon hören mag, ist herzlich eingeladen, morgen Abend zu meinem Vortrag zu kommen. “2012 – Erkenntnisse und Einblicke“.
