Die grundlegende gesellschaftliche Krise in der wir uns – nicht nur astrologisch – befinden, hat sich bereits wirtschaftlich und im Bereich der Finanzen gezeigt. Wie Claude Weiss auf der website von Astrologie Heute deutlich sagt, folgt auf die Bankenpleite die Staatspleite.
Zitat: “Seit Dezember 2009 wird jedoch eine neue, ungleich bedrohlichere Gefahr sichtbar: jene der Staatspleiten. Dabei steht im Moment Griechenland im Fokus, aber dies könnte lediglich die Spitze des Eisbergs sein, denn es gibt weitere Kandidaten mit ungleich grösseren Volkswirtschaften, die gefährdet sind und die Stabilität des Euro in Frage stellen. Insgesamt handelt es sich um die so genannten PIGS-Staaten, die entweder eine enorm hohe jährliche Zunahme der Verschuldung aufweisen (Griechenland für 2009 mindestens 13,6 % des BIP, Irland 14,3 %, Spanien 11,2 % und Portugal 9,4 %) und/oder eine Staatsverschuldung um die 100 % oder mehr (Griechenland 115 % des BIP, Italien 116 %). Griechenland erfüllt beide Negativkriterien, was neben der systematischen Verschleierung der tatsächlichen Situation gegenüber der EU das Land zum gefährdetsten Kandidaten für eine Pleite macht. Gefährdet erscheinen aber auch Portugal mit einer Neuverschuldung von 9,4 % und einer Gesamtverschuldung von 77 %, ebenso wie Irland mit 14,3 % bzw. 64 % und Spanien mit 11,2 % bzw. 53 %. Italien wiederum zeigt zwar bloss eine Neuverschuldung von 5,3 %, aber eine Gesamtverschuldung von 116 % des BIP für das Jahr 2009. Dies alles wäre vielleicht verkraftbar, wenn die Wirtschaft dieser Länder wachsen würde; sie tut es aber weder im Fall von Griechenland, Portugal, Italien oder Spanien.”
Zitat Ende
Was wäre jetzt sinnvoller, als einen Blick auf das Horoskop des Euro zu werfen (berechnet auf Frankfurt am Main).

Seit der Einführung des Euro sind bereits über 10 Jahre vergangen, Zeit genug, dass sich auch die langsam laufenden Planeten bewegt haben. Schon seit 2009 befinden sich Saturn und Pluto in kritischen Aspekten zum Aszendenten und zum Medium Coelli des Horokops (Krise).
Pluto hat inzwischen den tiefsten Punkt des Horoskops erreicht (erstmalig im Januar) und zeigt damit die Krise deutlich an. Er wird zusammen mit Jupiter rückläufig im Juli den Punkt wieder erreichen und erneut (direktläufig) im November. Saturn bewegt sich in der Waage Anfang September über den Aszendenten ins 1. Haus des Euro-Horoskops. Das lässt hoffen, das zu dem Zeitpunkt eine neue Ordnung, Struktur, Regelung gefunden worden ist, die mit dem dritten Übergang des Pluto im Herbst für eine Transformation oder zumindest Wandlung der Geschichte sorgt.
Wenn wir auch einmal einen Blick auf das Horoskop von Deutschland mit den aktuellen Transiten wagen, stellen wir fest, dass das Geld der anderen durch das achte Haus symbolisiert wird. Hier finden wir das Zeichen Wassermann mit dem Herrscher Uranus.

Auf dem für das Geld und die Finanzen der anderen (Griechenland, Portugal…) zuständigen Uranus steht zur Zeit der Pluto und auch Saturn kommt wieder ins Quadrat dahin. Saturn im September, Pluto bis Ende 2011.
Was sagt uns das: Zum einen wird diese Euro-Krise nicht so schnell vorbei sein, sie kann das finanzielle und politische Gefüge in Europa verändern. Und sie kann auch das politische Gefüge in Deutschland verändern, wie es die Wahl in NRW gezeigt hat (aktuell im Spiegel: “Reaktion auf die Wahl in NRW – Merkel streicht Steuersenkungen bis 2012″). Über die Transite und Auslösungen des Deutschland-Horoskops habe ich einen Artikel geschrieben, der entweder in der nächsten Ausgabe von Astrologie Heute (Juni/Juli) oder hier erscheinen wird.
Dadurch steigt noch einmal das Risiko der Inflation, was immer die “kleinen Leute” benachteiligt. Denn wer von uns kann es sich schon leisten, Gold zu kaufen oder sich eine Immobilie zuzulegen, um der möglichen Geldentwertung vorzubeugen.
Lassen wir nochmal Claude Weiss zu Wort kommen:
Zitat Anfang
Es folgen einige Empfehlungen, wie man die Sicherheit und Kaufkraft seiner Ersparnisse in solchen schwierigen Zeiten sichern kann:
- Vermeidung langfristiger Anleihen (Obligationen), ausser sie sind mit einem Inflationsschutz versehen. Auch dafür kommen aber allerhöchstens erstklassige Schuldner in Frage. Vor Währungsverlusten im Zusammenhang mit Staaten, die eine hohe Schuldenquote aufweisen, wird gewarnt. (beispielsweise US-Dollar und englisches Pfund)
- Aktienanlagen können für einen Teil des angelegten Kapitals noch bis zum Sommer lohnend sein – wobei aus heutiger Sicht abzuwarten bleibt, ob in Anbetracht einer möglichen Umschuldung griechischer Anleihen Banken- und Finanztitel noch in Frage kommen. Ein besonderes Augenmerk wird man auf die letzte Saturn/Uranus-Opposition vom 26. Juli, die Kardinale Klimax ab ca. Mitte Jahr und den Vollmond vom 23. September in Konjunktion mit Uranus, in Opposition zum Saturn und im Quadrat zum Pluto – als Umschlagspunkte – richten müssen.
- In Zeiten drohender Zahlungsausfälle von Staaten und einer möglichen Inflation in den kommenden Jahren bleibt Gold eine lohnende Investition
Zitat Ende
Dem ist nicht wirklich etwas hinzuzufügen. Es bleibt spannend.