Madhukar beim Rainbow Spirit Festival 2009

By astrobum

Das 15. Rainbow Spirit Festival im schönen Baden-Baden bot wieder einmal eine gute Mischung aus Esoterik, Spiritualität und Musik. Jeder konnte hier etwas nach seinem Geschmack finden. Von den höchsten Lehren des Advaita bis hin zum Einkauf von Kleidung, Edelsteinen und sonstigem war dort eine große Bandbreite abgedeckt.

Das Kongresshaus in Baden-Baden liegt in einem wunderschönen Park, durch den sich ein Flüsschen schlängelt, so dass es dort möglich ist, die mannigfaltigen inneren Erlebnisse zu verarbeiten.

Viele bekannte Gurus, Lehrer und Musiker besuchen jedes Jahr das Festival, dazu kommen tausende von Besuchern. Unter ihnen befindet sich seit einigen Jahren auch Madhukar. Madhukar, der zeitgenössische Lehrer des Advaita und Schüler von H.W.L. Poonja, gehört nicht nur dort zu den schillerndsten Gestalten. Kaum einer bleibt nach einer Begegnung mit ihm unberührt.

Sein Stand, die Oase, befand sich dieses Jahr im Untergeschoß genau gegenüber des Auditoriums und bot genug Platz, so dass sich die interessierten Besucher umfassend informieren konnten. Viele freundliche und schöne Menschen aus dem Umkreis von Madhukar (aus der Sangha) waren hier immer anzutreffen, um mit Rat und Tat oder auch „nur“ mit einem Lächeln weiterzuhelfen. Auch wenn es am Eingang des Kongresshauses nicht mehr erlaubt war, Informationen und Flyer zu verteilen, so war die Sangha doch findig genug und wusste sich zu helfen, damit die Menschen an die Informationen über den Meister (Madhukar) kamen.

Bis zum Sonntag hin stieg die Spannung, denn am Sonntag gab Madhukar seinen ersten von zwei Satsangs im Auditorium. Ganz in Weiß gekleidet, strahlte eine machtvolle Stille von ihm aus, welche sogar das Getöse des Festivals übertönte. Liebevoll, geduldig und mit großer Eloquenz verwies er alle Fragenden immer wieder auf ihr Selbst, auf Freiheit selbst. Was mehr könnte man sich wünschen?
Zum Ende des Satsangs benutzte Madhukar seine Heimatsprache „das Schwäbische“, um auf das ewige Jetzt hinzuweisen: „Schaffe schaffe …. jetzt nicht mehr schaffe“.

Hinterher war Madhukar für alle da, die zum Stand kamen. Viele der schönen Menschen aus der Sangha lächelten um die Wette, als der Meister Interviews gab, Menschen die Hände reichte, lachte und Witze machte.

Am darauf folgenden Tag, dem Pfingstmontag fand der zweite Satsang im so genannten No-Mind-Saal statt. Dort überstrahlte Madhukar leicht die braune Wand vor der er saß, da seine Präsenz so stark war. Madhukar stellte deutlich klar, dass der Meister nicht die Person ist und dass er nicht vom Schüler getrennt ist. Der Meister verweist immer wieder auf die Freiheit. Er teilt dem suchenden Schüler mit, dass dieser frei ist. Wenn der Schüler dieses unmissverständlich begreift, dann sind Schüler und Meister nicht mehr getrennt. Selbst dann mag der Schüler weiterhin gern beim Meister sitzen, aus Freude, Dankbarkeit und Verbundenheit. Und genau so war es auch diesmal mit Madhukar.

Hinterher gab es auch diesmal die Chance ihm persönlich zu begegnen. Über eine Stunde war er am Stand. Am nächsten Tag begann dann das Retreat im Kurhaus von Baden-Baden, aber das ist eine andere Geschichte.
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Eine Antwort zu „Madhukar beim Rainbow Spirit Festival 2009“

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