Was macht uns zum Buddhisten?

By astrobum

Neulich im meeting mit Madhukar sprach er von einem Buch, in das er geschaut hatte. Dieses Buch ist “Weshalb Sie kein Buddhist sind” von Dzongsar Jamyang Khyentse. Hier möchte ich auf seine These kurz eingehen.

Die Essenz des Buddhismus lässt sich in vier Aussagen verdeutlichen.

Alle Dinge sind vergänglich, haben keine essentielle Substanz, kein ihnen innewohnendes Selbst. Es gibt auch keine grundlegendes Konzept oder eine Theorie, die dauerhaft wäre.

Gefühle bringen Schmerz und Leiden mit sich. Es gibt kein Gefühl (oder Geistesregung), welches nur angenehm ist.

Alle Phänomene, also auch wir, sind illusorisch und leer.

Erleuchtung überschreitete alle Vorstellungen. Das bedeutet, dass wir uns nicht in einem glückseligen Himmel wiederfinden, sondern es ist die Befreiung von allen Verblendungen.

Soweit seine vier Siegel oder Thesen.

Wichtig zu erkennen ist, dass es hier nicht um die Person geht. Die Person kann nicht erleuchtet werden, sondern Erleuchtung zeigt das auf, was wir wirklich sind und das ist nicht personell oder individuell.

Wahrer Buddhismus oder das Zusammensein mit Erleuchteten macht demnach auch uns als Personen nicht glücklich, sondern zeigt uns nur unser wahres GlücklichSein, unabhängig von der Person.

 

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