Mond im Steinbock

Heute Abend (30. März 200 8) steht der Mond im Steinbock. Mit dem Steinbock erreichen wir im Tierkreis die letzten drei Zeichen. Diese stehen für den überpersönlichen Bereich. Der Mond möchte sich identifizieren. Wie kann er sich mit etwas Überpersönlichen identifizieren? Da kann es sehr schwer sein, Gefühle zu zeigen. Lieber wird sich hinter Gesetzen und Regeln versteckt. Irgendeine Norm übernimmt das Gefühl.

Aber fühlt sich das gut an? Eher nicht. Auch für den Mond im Steinbock nicht. Aber besten “fährt” er, wenn er sich mit etwas identifizieren kann, was über ihn hinausführt. Das kann Religion sein oder Spiritualität. Eine intensive Beschäftigung mit der buddhistischen Lehre kann da Sinn stiftend sein.

Es gibt da aber noch eine andere Seite des Steinbocks. Vergleichbar dem Skorpion kann dieser auf Schwachstellen und Wunden hinweisen. Mit nahezu untrüglichem Gespür findet er den Bereich, wo es emotional schwierig wird. Vielleicht auch deswegen, weil er von sich selbst ablenken will. Ist doch der Balken im Auge des anderen immer deutlicher zu sehen, als der eigene.Besinnung. Kann ganz sicher hilfreich sein, wenn wir mit Gefühlen konfrontiert sind, die schwierig für uns sind. Besinnung heißt, dass wir uns auf das besinnen, was wir sind. Das kann auch ganz banal der Körper sein. Wenn wir die Gefühle und Emotionen im Körper spüren, kann dies bereits ein Weg sein, damit klar zu kommen. Akzeptanz und nicht Verdrängung ist der Weg, auch beim Mond im Steinbock. 

Eine Antwort zu “Mond im Steinbock”

  1. rich sagt:

    Schöne Beschreibung!
    Im Steinbock ist der Mond immerhin in der Opposition zu sich selbst!
    Alle diese Oppositionen geschehen in uns.
    Wir sind voller Widersprüchlichkeiten; wir sind schizophren!

    Ist es nicht überheblich, wenn wir “Schizophrene” als psychisch krank klassifizieren?

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